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Donnerstag, 14. März 2013

aufgeflogen

Was ist das denn für eine Aktion. Da wird unser Flug immer wieder verschoben, bis er schließlich gestrichen wird. Begründung: Zu viele Flugzeuge in der Luft über NYC. Na was für eine Überraschung- meinen Flug habe ich vor Wochen gebucht, der kann nicht plötzlich aufgetaucht sein.
Wie dem nun auch unserem Gepäck geschehe - wir fahren mit der Bahn. Das ist auch fast wie Fliegen: mit Passkontrolle, Boarding und Sicherheitshinweisen. Tse!

Samstag, 4. Dezember 2010

Up Jük - aus dem Westerwald und nach Israel

Anfang Januar werde ich als Freiwilliger nach Israel ausreisen um dort für mindestens sechs Monate zu leben und zu arbeiten. Mein Ziel und Einsatz Ort ist die kleine Siedlung Nes Ammim. (www.nesammim.org www.nesammim.de) Dort werde ich vermutlich als Hausmeister arbeiten und Land und Leute kennen lernen dürfen. Eigentlich wird es dort im Winter richtig kalt - aber dem Wetter (auf der linken Seite) kann man entnehmen, dass das nur Theorie ist. Und den Medien kann man entnehmen, dass es in Nordisrael ordentlich brennt. Ich habe eine Karte (auf Englisch) gefunden, die einigermaßen ordentlich funktioniert und zeigt, wo die Feuer sind, und dass sie weit wech von Nes Ammim brennen.

Die Woche über war ich mal wieder auf Reisen. Es gibt schon schräge Sachen. Diesmal bin ich mit der Bahn pünktlich angekommen, weil ich erst einen Zug verpasste (es sollte eine Regel geben, die es verbietet am Automaten Preisauskünfte für die nächste Woche einzuholen, wenn hinter einem sechs Leute warten, weil in den nächsten fünf Minuten zwei Züge abfahren)und dann der geplante Zug Verspätung hatte.
So dauerte es nur rund sieben Stunden, bis ich die M&M's im Westerwald besuchen konnte. Es war sehr schön und absolut chillig bei alten Studienkollegen mit zu leben. Und es war auch angenehm mal wieder Input in einer Bibelschule zu bekommen. In diesem Zusammenhang war es auch sehr ermutigend die Hingabe dieser vielen jungen Menschen an Jesus erleben zu dürfen.
Wenn ich zulange (ein paar Tage) nur herumsitze, bekomme ich so ein 'Zucken' im Bein. Dann habe ich das starke Verlangen einen Ball irgenwohin zu treten. Das war nicht ganz möglich. Stattdessen habe ich mich bei einem Kaffeetrinken ausgeklinkt und die Kinder auf dem Schlitten durch den Schnee gezogen. Indirekt große Freude - und das 'Zucken' ließ nach.

Ach ja, nach Wochen der Abstinenz und schließlich auch wider Erwarte habe ich mein Handy zurück erhalten! Was für eine direkte Freude!

Donnerstag, 11. November 2010

Auflösung Castor Proteste

Aus der Mütze Ruhe wurde für mich nichts. Schon 15 Minuten später wurde von der Polizei über Lautsprecher verkündet, dass sie gleich räumen wollen. Als naiver Demoanfänger habe ich brav eingepackt (ich wollte ja nix zurücklassen müssen). Aber nix passierte. Stunden lang. Zwischendurch wurden vom OrgaTeam der Blockade Updates durchgegeben. Jede Meldung über den Greenpeace LKW wurde mit Jubel quittiert. Und wir wurden darüber aufgeklärt, dass die Polizei aufgrund der Traktorblockaden nicht das nötige Material und Personal zusammen gezogen bekam um mit der Räumung anzufangen. Gegen drei Uhr war es dann doch so weit und am anderen Ende wurde begonnen. Außer dass es heller wurde änderte sich die Situation für mich bis sechs Uhr kaum. Dann waren sie so weit auch von meinem Ende her zu räumen. Also habe ich mein Gepäck auf den Rücken geklemmt und mich nach einer persönlichen Ansprache um 6:30 neben die Straße tragen lassen. Dass war's dann.
Der Rückweg führte mich wegen meiner neu gefundenen Freunde durch ein Krankenhaus und dann mit der Bahn nach Hause. Wir sind mit einem Länderticket gefahren. Aber die erste Station lag noch in einem anderen Bundesland. Der Kontrolleur war ganz kulant und meinte, dass wir das nicht gewusst hätten. Als wir dann das Ticket nachlösen wollten er gab sich dummer Weise 'zufällig ein technisches Problem', so dass er keine Fahrtscheine verkaufen konnte. - Besten Dank auch!

Dienstag, 9. November 2010

Angetreten um zu unterliegen - und trotzdem siegen? Castor Proteste

Auszüge aus einem Tagebuch Special
Montag 2010.11.08 16:11 Zug von OD nach HH
In der letzten Nacht haben 3000 Gegner den Zug solange aufgehalten, dass er erst jetzt verladen wird. Das gibt mir die Möglichkeit nachzureisen.
Straße ist einfacher und weniger illegal - denke ich. Ich brauche kein Wochenende - komme als Verstärkung. (Die Beziehung zu den Freaks ist gefloppt - ich fahre mal wieder alleine - werde aber nicht alleine sein.)
[Nach der erledigung meiner häuslichen Pflichen]habe ich mein Material in nur 20 Minuten zusammen getragen. Seit langem habe ich mal wieder von Verspätungen der Bahn profitiert. 5 Minuten reichten um gemütlich ein Ticket zu kaufen.
Hunger im Bauch, Aufregung im Kopf und was sagt Gott in meinem Herzen dazu?! -> Ich sollte die Zeit nutzen und mit ihm reden.

Montag 2010.11.08 17:06 ICE von HH nach Lüneburg
Ich bin im ICE HH -> Lüneburg. Wie dekadent. Aber ich trete ja nicht primär gegen Kommerz und Kapitalismus an.
Ist es legitim auf diese Weise die Schöpfung bewahren zu wollen?
Ist es legitim sich derartig der Obrigkeit zu wiedersetzen?

Dienstag 2010.11.08 00:05 Kurz vor dem (vorläufig endgültigen) Zwischenlager Gorleben
Habe mich erfolgreich durch gefragt und geschlagen. Für den Fußmarsch, [letzter Teil des Weges,] habe ich Anschluss gefunden und habe mich jetzt mit der Kleingruppe häuslich eingerichtet. Ich stand direkt am Tor, aber habe nur in der ersten Reihe einen Pennplatz bekommen. Zeit eine Mütze Ruhe zu nehmen, bevor es tatsächlich eigentlich richtig los geht.

Dienstag, 31. August 2010

Wochenende im Anzug

Wer hätte das gedacht?! Ich war diesen Sonntag im Anzug bei den Freaks. Keine Frage man kann dort durch Klamotten auffallen - aber eben nicht durch dreckige. ;-)

Ok, die Aktion war eigentlich auch nicht so geplant. Am Samstag habe ich mich mit der Bahn zu einer Hochzeit im Hessenland aufgemacht.  Da aber ein Zug 20 Minuten Verspätung hatte verpasste ich meinen Anschluss, so dass ich eine Stunde zuspät am Bahnhof war und dann noch zur Kirche wandern musste. Kam dann dort an, als alle anderen aus der Kirche kamen. (Bääh!) Auf dem Rückweg ergab sich wieder eine Verspätung so dass ich in Münster meinen Anschlusszug um etwa 3 Minuten verpasste. Also hieß das eine Stunde warten. Nu' werde ich aber bestimmt nicht so lange am Bahnhof rumgammeln, wenn ich weiß, dass ich gleich um die Ecke bei den Freaks, gemütlich auf'm Pott hängen kann und hinterher noch jemand nettes zum Quatschen habe. Also bin ich darüber - in dem Aufzug, den ich das ganze Wochenende getragen habe. 

Als ich dann eine Stunde später als geplant in Bad Bentheim ankam, musste ich mit Entsetzen feststellen, dass dort der letzte Bus um 19:10 nach Nordhorn gefahren war. Das war eine Stunde früher - verflixtes Leben auf dem Land! Zum Glück habe ich jemanden gefunden, der so freundlich war mich abzuholen.

Ach ja, die Hochzeit. Mal Abgesehen vom Drumherum der Bahn eine sehr schöne Sache. Angenehmes Programm, nette Leute - schöne Hochzeit. Ich habe nur den Eindruck, dass ich noch nicht ganz dahinter gekommen bin, was Hochzeit eigentlich oder wirklich bedeutet...

Samstag, 25. Juli 2009

Geld

Aus dem gegebenen Anlass einer Familienfeierlichkeit habe ich mich dieses Wochenende aus Berlin abgesetzt und bin nach Bad O gefahren. Mein Zug hatte 6 Minuten Verspätung, aber mein Anschlusszug hat gewartet und ich bin tatsächlich pünktlich angekommen. Also die Bahn kann auch eine G- ute Bahn sein und nicht nur eine S- .... Bahn.
Am Abend war ich im King'sClub. Trotz Ferien waren sehr cool viele Leute da und so war das Wiedersehen und Schnacken sehr schön. Hätte man mir Fotos von den Räumen gezeigt, hätte ich sie nicht erkannt - es ist ordentlich umgebaut und renoviert worden!
Ansonsten habe ich mich etwas intensiver mit Geld auseinader gestzt. Weil in Berlin nicht die normalen Voraussetzungen gegeben waren musste ich eine Überweisung das erstemal per Papier erledigen. Und ich habe den Eindruck, dass InternetBanking schwerer zu fälschen ist. Wegen meinem Berlin Aufenthalt reduziert sich aktuell das Geld auf meinem Konto konstant, so dass ich schon am überlegen war, wo ich welches herbekommen könnte, damit ich nicht irgendwann bei 0 ankomme. Aber als ich hier ankam haben Gott und meine Großeltern in großzügiger Vorsehung mir hier Geld bereit gelegt. - Sehr geil - vielen Dank!