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Montag, 10. Dezember 2012

Haarige Geschichten (CRN)

Tse. Da höre ich doch an einem Abend zweimal "Und da dachte ich mir, den Bart kenne ich doch." Man kennt mich eben. So was ist mir aber noch nie passiert. Da bin ich auf der ChristmasRockNight und werde mehr fach angesprochen von Leute. (Süddeutsche, mit denen ich mal in der Hamburger S-Bahn redete, Leute die in meiner Gemeinde mal zu besuch waren.) Am coolsten war es die Kids zu sehen, die ich mal im Teenkreis bearbeitet habe.
Und bei dem Teeny - Gehopse im Moshpit merke ich, dass ich nicht mehr ganz so frisch bin. Ich muss nicht mehr immer und überall dabei sein.

Montag, 22. Oktober 2012

Vollkörper Kontakt mit 24/7

Da bin ich wieder und komme als Weltenwanderer zurück in mein Zimmer. Das war doch mal ein großartiges Wochenende zum reisen, abhängen und für urban Camping. Diesmal komme ich von den Weltenwandlern das 24/7 EuropaTreffen. Warum hat mir vorher keiner gesagt, wie cool, gut und überhaupt 24/7 Prayer ist?! Ich weiß gar nicht, ob ich das in Worte fassen kann. Es ist viel mehr, als ein paar Verrückte, die sich einschließen um für eine Woche zu beten. Es ist viel mehr, es ist etwas ganz anderes. Es ist gar nix großartiges. Also, im Sinne von erstaunlich neu. Natürlich ist es großartig, das versuche ich ja zum Ausdruck zu bringen. Ganz erfasst habe ich es noch nicht. Aber es geht um einen Lebsstil des Gebetes. Im ständigen Austausch mit reden und hören. Und das ganze wirkt sich dann in Mission und sozialer Gerechtigkeit aus. Was sollte auch anderes passieren, wenn man ständig auf das Herz Gottes hört und dann handelt. Die Gebetsräume und Gebetsketten sind Ausdruck dessen, aber nur einer von vielen möglichen.
Und so komme ich zurück aus einer Welt voller Hingabe, Leidenschaft und unglaublich dichter Atmosphäre. Bin von Gott berührt und begeistert (mir scheint mehr als je zuvor). Und stehe wieder in einer Welt wo man ihn nicht kennt. Wo ich den Eindruck habe, dass die Christen anders unterwegs sind und die anderen nicht mal den Hauch einer Ahnung haben wo von ich rede.

Ich will mehr davon! Wer hat Bock mit mir das Buch zu lesen, das diese Geschichte beschreibt?
Red Moon Rising von Pete Greig

Donnerstag, 23. August 2012

Das Freakstock ist schon lange rum. Mitreißende Bands gab es wenige. Erfüllende Godis habe ich auch nicht gefunden (wie sollte ein Gottesdienst auch in mich rein gehen?!). Die erhofften Gesprächspartner bekam ich auch nicht zu fassen. Aber ich entdeckte hilfreiche Seminare und Workshops. Und 'zufällig' fand ich einen Gesprächspartner, der zu allem wichtigen was zusagen hatte - ohne zu labern! Daraus ergibt sich eine neue Perspektive, die ich nächste Woche auschecken werden. Es scheint mir Zeit zu sein weiter zu ziehen - und vielleicht komme ich diesmal an.

Mittwoch, 1. August 2012

Fängt weiter

Manches hört auf. Anderes fängt an. Vieles geht weiter.
Ich fahre gleich zum Freakstock - und mein Mädchen kommt nicht mit. - Sie ist auch nicht mehr mein Mädchen.

Montag, 11. Juni 2012

Endlich habe ich eine halbe Stelle. Und endlich habe ich Urlaub gehabt. Ich habe tatsächlich mehr Zeit zum Leben. Und das mache ich irgendwie auch. Nur irgendwie anders als ich es mir gedacht hatte. Es kommt mir vor, als wenn ich ziemlich im hier und jetzt angekommen bin. Ich lebe den Tag, wie es sich gerade anbietet, gucke welche Möglichkeiten in der nächsten halben Woche da sind und lasse es auf mich zu kommen. Dabei verblassen meine Planungen und Ideen von der Zukunft. Das könnte ganz gut sein, weil ich so weniger von meinen eigenen Vorstellungen festgelegt bin. Das ist aber auch ein bisschen gruselig, weil ich einfach ungefähr gar nix mehr anpacke von dem, was mal auf meiner Agenda stand. - Unheimlich...
Letztes Wochenende war ich als Mitarbeiter bei Vineyard Psalmkultour 2012 in Hannover dabei. Mit dem Aufbau und Abbau war mein Job im wesentlichen getan, so dass ich mir schön drei Seminare reinflöten konnte. Ich habe eine volle Packung abbekommen an dem Tag. Wen Tränen ein Qualitätsiegel sind, dann war es ein verflixt hochwertiger Tag! Ich habe zum ersten Mal so annähernd richtig kapiert, was es bedeuten könnte ein Königskind Gottes zu sein. Geliebt und angenommen zu sein, ohne Leistungen und Vorbedingungen. Ja, ich habe das schon sehr oft gehört, aber wohl erst sehr spät kapiert. Aber lieber spät als gar nicht. Nun gilt es dieses Bewusstsein wach zu halten und aus dieser Erkenntnis zu leben - nich' als Leistung, einfach weil ich es kann und es geil befreiend ist.

Dienstag, 29. Mai 2012

Wie gut, dass ich heute nichts machen muss! So kann ich mich einfach trollen, unanständig lange pennen, joggen, mit Gott reden und die Gitarre zur Hilfe nehmen. So ungefähr sieht mein Tagesablauf heute aus. Und wohl auch der Plan für die nächsten Wochen. Auch wenn das kein großartiger Plan ist. Aber nun habe ich eine halbe Arbeitsstelle. Eben mit dem Ziel wieder mehr Zeit zu haben - zum Leben. Und da habe ich eben musizieren, malen, beten, reisen etc. vermisst. Nun gibt es neue Freiräume, die ich mir einteilen kann.
Letzte Woche war ich auf dem Willo Freak. Das so genannte Familientreffen der Freakbewegung. War mal ein guter Einstieg in meine Urlaubszeit - raus kommen und was anderes machen. Zeit mit meinem Mädchen am Stück, Zeit für Lobpreis, Gelegenheit zum Leute treffen. Natürlich kann man einfach reinplatzen, dazwischen stolpern und dabei sein. Aber ganz so einfach werde ich nicht Teil einer Familie. Aber wie bei anderen Familien muss das wohl wachsen.
Der Urlaub ist leider aber auch schon wieder rum und so geht das mit dem Arbeiten weiter. Und da stellt sich mir dir Frage wie setzte ich das um: 

Wie beneidenswert glücklich ist der, der nicht auf den Rat von Gottlosen hört, der sich an Sündern kein Beispiel nimmt und nicht mit Spöttern zusammensitzt?!


Die Bibel Psalm 1,1

Ok, ich lasse mal die exegetische Bedeutung außer Acht, aber wie kann ich denn mit den Kollegen Zeit verbringen und in Kontakt bleiben, wenn ich mir nicht dieses ätzende, sinnlose und herablassende Gelaber anhören will?

Dienstag, 23. August 2011

bsssss - busy Bee ist beschäftigt

Mein Leben ist nicht so langweilig, wie der Blog vielleicht vermuten lässt. Ich komme mir sogar reichlich busy vor. Aber es ist halt doch nicht so aufregend, als dass ich darüber schreiben würde. Naja, ok - das Freakstock wäre auch den einen und anderen Eintrag wert gewesen. Bin ich aber halt nicht zeitnahe zu gekommen. Im Zweifelsfall muss ich ja auch noch die Monster am Computer töten - nicht dass die noch die Weltherrschaft an sich reißen.
Aber damit ist nun Schluss. Hochzeit und diverse Geburtstage müssen vorbereitet werden.
Ist meine Gitarre eigentlich geschrumpft, seit ich so viel Bass spiele?

Donnerstag, 26. Mai 2011

Round and round - reisen

Ja ja, was einem nicht alles passieren kann, wenn man sich nicht ordentlich informiert. Da fährt man zum Beispiel nach Haifa um sich die Bahai Gärten anzusehen (in dem Bewusstsein, dass man nach 12 Uhr nur die äußeren Gärten betreten kann) und muss dann feststellen, dass man nur 30 Meter weit kommt.
Man kann auch um den ganzen See Genezareth fahren ohne einen Bootsverleih zu finden. Dass an jedem Strand das Piktogram eines Paddlers abgebildet ist hilft auch nicht. Schwimmen konnte ich Paddeln nicht.

Und machmal ist diese ganze chaotische Lebensweise auch sau praktisch. So komme ich gerade vom deutschen Seminar wieder. Die ganze Planung, und das Einreichen und Erwirken von Urlaub, so wie das Packen - lässt sich alles in 40 Minuten machen. Mal schön gechillt mit (anderen) Leuten herum hängen. Und dabei noch fest stellen, dass man die gleichen christlichen Veranstaltungen besucht hat - nice. So was wie Verbundenheit!

Freitag, 5. November 2010

Auf Abwegen (Demon Hunter und Tramper)

Da lauf ich heute durch die Stadt und muss feststellen, das Mein Hirn immer noch nach dem Nordhornmuster arbeitet. Ständig habe ich das Gefühl jemanden von dort zu sehen, was aber natürlich gar nicht sein kann. Es ist nur die erste Assoziation. ;-)
Gestern war ich tatsächlich zum Demon Hunter Konzert in Kassel. - Darf man sowas machen? - Darf ich das verraten? Weil irgendwie ist es schon ziemlich bescheuert für 'ne Sache von 2 Stunden 7 Stunden Auto zu fahren. Und alleine die alte Blechkiste (Auto) über die Straße zu bewegen ist auch dämlich. Naja, ich hätte ja auch gerne wen mitgenommen. Aber ich habe einfach keinen gefunden, der Zeit, Geld und Interesse hat. -> Habe ich die falschen Freunde? Falsche Interessen? Falschen Prioritäten? Oder stelle ich nur die falschen Fragen?!
Naja, auf jeden Fall hatte ich auf der Rückfahrt noch eine bemerkenswerte Begebenheit. Eine Kette von Zufällen ergab entgegen meiner Planung, dass ich von einem Tramper angesprochen wurde. Weil ich weiß wie scheiße es ist Nachts um Uhr nach irgendwo zu kommen, habe ich ihn mitgenommen. Ist auch alles prima gelaufen. Natürlich haben wir ausgetauscht wer warum von wo nach wo fährt. - 'Hm, ich habe mir gerade christlich motivierten Metal reingezogen. Ok, den alten Herrn sehe ich vermutlich nie wieder, also was soll's...' Und dann habe ich ihn mal gefragt, wie er das mit der Religion und dem Christentum hält. Nein, ich habe ihm das Evangelium nicht von Anfang bis zum Ende gepredigt. Aber ein paar Denkanstöße habe ich ihm wohl mitgegeben.
Bin schon etwas neugierig, was sich Gott dabei gedacht hat ihn mir an diesem Tag ins Auto zu setzen.

Montag, 23. August 2010

Impulse nehmen und geben - Flevo und Futter für Freaks

Diesen Samstag war ich auf dem Flevofestival in den Niederlanden. Ich habe mal gehört, dass es das gößte christliche Musikfestival auf dem europäischen Festland sein soll. Von daher wollte ich jetzt endlich mal wissen was dahinter steck. War jetzt ja schließlich auch nur einen Stunde zu fahren. Naja, aber das war auch weitgenug hinter der Grenze, um definitiv Ausländer zu sein. Da mein Holländisch nicht besonders gut ist konnte ich aufgrund der Sprachbarriere an viele Veranstaltungen nicht teilnehmen. Entweder habe ich gar nicht gecheckt, worum es ging oder ich habe verstanden, dass ich nicht viel verstehe. ABER da gab es ja nocht diverse Bühnen die von internationalen Bands gerockt wurden. Da das Festivalgelände direkt an einem See liegt, haben sich die Veranstalter den Luxus gegönnt eine Bühne in den See zu bauen. Der zwei Meter breite Bühnenegraben war dann einfach Wasser. Nur gegen Nachmittag störte das nicht mehr viele, so dass es direkt vor der Bühne einen Moschpit gab, aus dem mehr und mehr ein MatschPit wurde. Bei mir klebte der Sand von Oben bis Unten. 


(Das war noch ganz am Anfang und harmlos, später war es deutlich feucht fröhlicher, aber da habe ich die Kamera in Sicherheit gebracht. Ganz rechts ist die Bühne zu erahnen.)


Tja, und als ich mich auf den Heimweg macht, kam ich auf dem Weg zum Ausgang an einer Tanzfläche vorbei, auf der sich bestimmt 200 Leute drängten und stumm vor sich hin nickten und trippelten. Hey, aber echt nix zu hören. Erst als ich näher kam, konnte ich sehen, dass sie alle Kopfhörer trugen. Ey wo gibt's denn sowas? Silent Disco, oder wie müsste man das nennen? Naja, als der DJ dann ein cooles Lied auflegte war auch die Ruhe dahin, denn dann waren die alle am Mitsingen - klang aber ohne Musik immer noch seltsam.

Letzte Woche habe ich bei den Freaks in Münster beobachtet, dass sich nach 'm Godi ein paar Leute zum Dönermann verabschiedeten, andere kamen mit ihren Pommes wieder und saßen dann zwischen den Besuchern, die noch zu Gesprächen geblieben waren. Habe mal Rücksprache gehalten und bin gestern wieder hin gefahren. Nach'm Godi habe ich dann zum Essen eingeladen und mich ans Kochen gemacht. Fanden wohl alle gut. Haben sie auch schon vorher drüber nach gedacht. Nur gemacht hat es bisher keiner. Für nächste Woche haben sich schon andere Köche gefunden. Ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt und ob ich was längerfristiges anstoßen konnte. ;-)
Ach ja, in der Predigt ging es um Matthäus 6, 11 : Unser tägliches Brot gib uns heute. Was für ein glückliches zusammentreffen unkoordinierter Ereignisse (auch bekannt als Zufall).

Montag, 16. August 2010

Nordhorner Allerlei - Gedanken zu den letzten Wochen mit Schwerpunkt Kontakte

Gestern fand doch glatt wieder jemand ein Beispiel aus meiner Predigt ganz toll. Alle Ehre Gott dafür. Ich kann mir wahrlich kein Ei drauf backen (=> nichts darauf einbilden), denn diese Idee ist mir einfach 'zugefallen' (so etwas wie ein glücklicher Zufall [den es ja gar nicht wirklich gibt]) und war keine Leistung von mir. Kann man einen Bibeltext erklären, den man selber kaum versteht?

Gestern bin ich zu den Freaks nach Münster mitgenommen worden. Und es war mal wieder sehr angenehm dort, insbesondere weil ich dort nun tatsächlich so etwas wie Freunde treffen kann. Nach dem Freakstock ging das Alltagsprogramm  hier so schnell weiter, dass ich nicht dazu gekommen bin, das Festival im Blog ordentlich auszuwerten. Mal sehen, ob ich noch dazu komme das nachzuholen. 

Unter anderem war meine Schwester mich besuchen. Sehr lustige Sache das. Ich weiß nicht, ob wir uns schon mal so gut verstanden haben. In den drei Tagen ließ sich alles ganz easy regeln. Im Anbetracht dieser Dinge freue ich mich schon auf unsere 'Familienzusammenführung' wenn ich wieder bei meinen Eltern einziehen werde.

Dann hat sich auch das Thema Einsamkeit erledigt. (Ich habe den Eindruck hier noch nicht ausreichend darüber herum lamentiert zu haben.) Einerseits betrachte ich es als Fortschritt, dass ich inzwischen bereit bin das Problem vor mir zu benennen. Andererseits könnte ich das Ding auch überspannen und mich in eine Spirale des Selbstmitlieds drehen. Und erschreckend dabei finde ich, dass diese Gedanken und Gefühle nicht am Anfang, sondern am Ende meiner Zeit in NOH aufkommen. Vielleicht habe ich es am Anfang nicht zugegeben, oder weg erklären können oder es hat sich angesammelt, oder keine Ahnung. Vielleicht liegt es auch mit daran, dass ich innerlich bereits dabei bin mich zu Verabschieden und Abstand zu gewinnen. Habe mir vorgenommen das unter "unangenehme aber lehrreiche Erfahrungen" zu verbuchen und mich davon nicht zu sehr gefangen nehmen zu lassen. 

Ach ja, eine kleine Überschlagsrechnung hat ergeben, dass ich im Zeitraum von Sonntag bis Mittwoch schätzungsweise doppelt so viele Kalorien zu mir nehme wie in den verbleibenden Tagen. Auf der anderen Seite arbeite ich möglicherweise von Mittwoch bis Samstag anteilig betrachtet 50% mehr.

Montag, 2. August 2010

Freak Stock 2010

Seit gestern bin ich zurück vom FreakStock - und voll von Eindrücken. Knapp 3000 mehr oder weniger junge oder junggebliebene Christen oder (noch) Nichtchristen haben bis zu fünf Tage gemeinsam verbracht. Im Zelt, daneben, im Wohnwagen oder in alten Kasernengebäuden geschlafen, gegessen, gebetet, geredet, gelacht. Es gab verschiedene Lobpreis Gottesdienste, unterschiedliche Predigten, diverse Seminare und Workshops, zig Konzerte und Party. 

Und hier habe ich keinen mit dem ich drüber reden kann, weil keiner weiß, wo von ich rede. Ist es das, was man Einsamkeit nennt?

Dienstag, 29. September 2009

Alles anders, oder so. Volle Woche in Rade

Und schon bin ich wieder weg aus Rade. In der letzten Woche gab es sehr viel zu tun, weil wir das Jugendfestival Perspektive vorbereitet haben. Das lief ganz gut, aber wie so oft war nur weniger zu schaffen als geplant. Dadurch blieb leider auch nur sehr wenig Zeit und Möglichkeit für den Austausch mit dem den geliebten Mitschülern. Schade schade.
Dafür war das eigentliche Wochenende um so wertvoller. Für mich persönlich war es die beste Perspektive überhaupt. Die Mitarbeiter von Außen waren alles super tolle Typen (und Typinin) und es war eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Außerdem hat André Wilkes genau in meine Situation gesprochen, besonders am ersten Abend. Insgesamt habe ich gefühlt noch nie so viele (unbequeme und doch) befreiende Wahrheiten in so kurzer Zeit auf einmal gehört.
Nach dem super schnellen Abbau und Aufräumen habe ich mich auf mein Motorrad gesetzt und bin meine Sachen hinterher, nach Nordhorn, gefahren. Unterwegs habe ich mir unabsichtlich noch ein bisschen die weitere Umgebung angesehen - und letztlich doch alles gefunden.
Nur meine Bude unterm Dach ist so groß, dass die Gefahr besteht mich dort zu verlaufen. Hammer groß, erstmal alles drin, was ich brauche und das meiste schon ausgepackt. Fehlt nur noch, dass es mit dem Internetanschluss klappt, damit ich nicht mehr wie heute ins Internetcafé muss.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Examensarbeit und Willow zwischen durch

Eine Rätselquizfrage: "Was ist ein Hanyphon, bei dem die ENTER - Taste nicht mehr reagiert?"
a) doof
b) unbrauchbar
c) kaputt

Ok, Spaß beiseite. Ich hatte ja vor am Donnerstag meine Examensarbeit fertig zu stellen. Das sah auch mal recht gut aus. Ich hatte alle Teile zusammen gebracht. Die unterschiedlichen Korrekturen waren eingearbeitet und auch sonst waren alle inhaltlichen Teile vorhanden. So weit so gut. Also galt es noch ein letztes Mal alles Korrekturlesen, fertig formatieren und drucken. Wider Erwarten zog sich dieses Korrigieren schier unendlich in die Länge. Ich habe kaum 10 Seiten pro Stunde geschafft!. Außer dem habe ich Fehler gefunden. Ok, danach habe ich ja nun auch gesucht. Aber zwischenzeitlich hatte ich den Eindruck, dass die Hälfte der Fußnoten im Hintern oder sonstwie falsch war. Also musste ich wieder versuchen zu rekonstruieren, was die Quellen für die einzelnen Zitate waren. ääääh- das ist Horror. Naja, in der Nacht habe ich ungefähr die Hälfte der Arbeit geschafft.
Dann habe ich meine Sachen eingepackt mich ins Auto gesetzt und mich nach Nürnberg zum Willow Jugend Kongress fahren lassen. Das Programm entsprach nicht so ganz meinen Erwartungen. Ein Festival ist doch deutlich bunter was das Rahmenprogramm anbetrifft. Leider waren die Inhalte auch nicht so ganz neue für mich, weil ich mit der Thematik schon auseinander gesetzt hatte. Dafür war es um so schöner Freunde und Bekannte wiede zutreffen. Und gleichzeitig ist es erschreckend, wie klein die christliche Welt doch ist! Es scheint, als wenn immer nur die gleichen Leute zu solchen Veranstaltungen fahren.
Tja, und nach dem ich wider hier war habe ich in der Nacht meine Arbeit fertig gemacht. Inzwischen ist sie gebunden / geklebt und abgegeben. Damit ist dieses Thema von meiner Seite her abgeschlossen. Und das ist definitiv erleichternd. - So konnte ich es mir gestern auch mal wieder leisten zum Training zu gehen.

Montag, 4. Mai 2009

zu Ende!

also fast zu ende! Auf jeden fall habe ich gerade gedruckt. Und dass es erst kurz vor 3:00 Uhr ist und warum sich das wie ein Erfolg anfühlt und wie ich so weit gekommen bin und wie das mit Willow war und wie das mit dem Binden gewesen sein wird und wieso und welhalb und warum und sowieso - naja, ich denke, das schreib ich bald.

Dienstag, 29. Juli 2008

Kanu Buju

Hui, nu hab ich auch unseren special Kanutrip hintermich gebracht. Da lief zwar einiges nicht, so wie ich es gerne gehabt hätte, aber nix tragisches. Auf jeden Fall haben wir die Schlauchboote heute zurück gegeben. Drei von vier hatten schon Löcher an Schweißnähten.
Morgen früh geht es auf zum WeltBuju! Ich bin Mitarbeiter und weiß kaum, was mich erwartet. Aber das werde ich bald heraus finden. Mit etwas Glück treffe ich auch andere Leute aus Bad Oldesloe....

Donnerstag, 12. Juni 2008

Welt BuJu

Juhu! Die Sache mit dem Praktikum geht weiter und ich freu mich schon drauf wieder mit neuen Menschen zusammen arbeiten zu dürfen. Ich habe auch grünes Licht bekommen mich auf dem WeltBuJu der Baptisten anzumelden. Unter http://divedeeper.org/ ließ sich das echt schnell regeln! :-)
Ansonsten kämpfe ich hier mit meiner Zeit. Ich muss Küchendienst machen und für die Prüfungen lernen. Tja und neben bei muss ich aufpassen, dass die Fußballmannschaften nix dummes machen. ;-) Garnicht so einfach alles an einem Tag unter zu bringen.
Außerdem engagiere ich mich dafür eine Küchen Fee für eine Freizeit in Spanien zu finden. Ihr dürft gerne daran mitwirken.

Dienstag, 6. Mai 2008

Christival

Ich habe das Christival unbeschadet überstanden. (Aber jetzt bin ich erkältet.) Am ersten offiziellen Abend gab es satte vier Gegendemonstrationen und eine Gruppe stürmte kurzzeitig sogar auf unser Gelände. Ich war als Sanitäter in der Nähe eingesetzt und sollte zeitweise die Ordner unterstützen. Direkte 'Feindberührungen' gab es für mich nicht. Aber es war schon sehr eindrücklich in Deutschland so konkret und offensiv aggressiv angefeindet zu werden! Danach hatten wir für den Rest des Festes die Sache im Großen und Ganzen im Griff. Einen Quoteneinsatz als Sani hatte ich. Insgesamt war es eine gute Zeit und wir Mitarbeiter wurden gut umsorgt. Es war auch sehr schön in meinem Team neue Leute kennen zu lernen.

Leider ist das angedacht Praktikum doch geplatzt, so dass ich nun wieder suchen muss.