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Sonntag, 6. April 2014

Los - entspanndich!

Da sacht der Prof: "Wir könnten jetzt auch eine Entspannungsübung machen. Die meisten von ihnen würden dann vermutlich sagen 'Die Übung ist scheiße - ich kann mich überhaupt nicht entspannen!' Müssen sie auch gar nicht. Es reicht ja, wenn sie merken, wie angespannt sie sind." Ich fühle mich ertappt und lache mit.

Ich glaub ich bin Künstler darin mir selbst im Weg zu stehen und mich zu behindern. (Bin ich dann behindert?) Alles wollen, nichts verpassen wollen nichts lassen können und dabei nichts zufassen bekommen. - Ein toller Trick.

Sonntag, 14. Juli 2013

Fortschrit (Gottesbild, Selbstbild und Job)

Alleine wegen der Bücher, die ich gefunden habe, hat es sich gelohnt hierher zu ziehen. In fremden Bücherregalen kann ich ja immer wieder Titel finden, auf die ich von selbst nie gekommen wäre.
Da fragt das eine Buch doch provokativ, warum es so selten in Predigten etwas über Pornographie zu hören gibt und ob es vielleicht daran liegt, dass die Predigten keine Antworten haben und sich deshalb lieber ausschweigen. Klingt plausibel für mich. Aber ich bin dafür einen Weg aus der Sprachlosigkeit zu finden.
Und das andere Buch heißt ja einfach nur "He loves you". Das Gott mich liebt ist ja nun rein von der Information her keine Neuheit für mich. Und doch. So wie es dort geschrieben ist, erreicht mich diese Wahrheit auf eine Weise wie nicht zuvor. Das hat auf jeden Fall das Potential mein Gottesbild nachhaltig zu verändern. Und wenn das die Grundlage ist, dann dürfte auch einiges andere angepasst werden.

Trivialer aber auch nicht unbedeutend ist der Umstand, dass die Zeit der Überlandfahrten zu ende geht und ich sesshaft werde. Den Job im Krankentransport und die Hose mit den Reflexstreifen hänge ich an den Nagel.

Sonntag, 9. Juni 2013

Von innen betrachtet

Man kann sich ja auch prima selber erschrecken. Ich muss dazu nichtmal in den Spiegel schauen. Viel schlimmer ist es wenn ich in mein Innenleben, meine Seele und meine Gedanken betrachte. Da entdecke ich Dinge, die ich nicht mag, die ich nicht haben wollte und ablehne. Gerade in den USA und Canada, aber auch in Hamburg und all den Begegnungen mit anderen und fremden Menschen habe ich einiges über mich lernen dürfen.
Da sind so viele Vorurteile, Stereotypen und Klischees. Und in Kombination mit meinem Hochmut und meiner Überheblichkeit wird das nicht besser. Manches davon dürfte sogar unter Rassismus fallen.
Sorry, Leute. So wollte ich nicht denken und urteilen. Aber so tun als wäre es nicht so ist ja auch nicht richtig...

Donnerstag, 28. März 2013

Washigton DC - was war (es war Krieg)

"Da ich schon mal hier bin kann ich ja auch mal nach Washington DC fahren!" dachte ich mir. Dort solle es hübsch sein und wie NYC sei es nur etwa zwei Stunden weit weg. Das stimmt zwar ungefähr, aber die Fahrkarte ist trotzdem doppelt so teuer (min 97$). Gut das ich das nicht wusste bevor ich am Bahnhof stand, sonst wäre ich vielleicht gar nicht aufgebrochen.

In Washington raus aus dem Bahnhof 'Union Station' (zu seiner Zeit größten Bahnhof der Welt) und da stehe ich schon quasi am Capitol - ja das gibt es wirklich, mit eigener Polizei. Ich habe ja den ganzen Tag nach einem Kamerateam ausschau gehalten, damit ich bei einer LiveSchaltung im Hintergrund durch die Tagesschau hätte laufen können. Leider hat die Nachrichten lage ein solches Zeitfenster nicht geöffnet. :-(

Meine Kunstlehrerin hat gesagt, dass ein Obelisk ein Phalus Symbol ist. Wessen Potenz bezeugt dann das Washington Monument?
Is' mir aber eigentlich auch egal. Viel interessanter fand ich ja die riesige Wiese, die sich zwischen diesen Wahrzeichen erstreckt. Da konnte ich einfach Sandwich essender Weise drüber wandern und Amis bei der Freizeitgestaltung zu sehen. Ich war ja begeistert europäischen Soccer zu sehen. Und ich konnte mir Frisbee als Mannschaftssport ansehen. (Jetzt fehlen mir nur noch ein paar andere Bekloppte die mitmachen, damit ich das auch mal spielen kann.)

Aber mal das vergnügliche beiseite. Hier stehen ja einige Ministerien herum und auch die Gebäude in denen Weltpolitik gemacht wird (oder eben auch nicht). Ja, auch das weiße Haus ist quasi um die Ecke. Ist aber auch nur weiß und mit Sicherheitdienst der Touris auf Abstand hält.
Aber interessanter (so von Außen, das andere bekommt man ja auch im TV präsentiert) fand ich den Gedenkstättenpark. Ein riesen Ding für Jefferson, das von Washington erwähnte ich bereits und einen Tempel für Lincoln. Ohne Witz, da pilgern tausende hin und über seinem Standbild steht:
IN THIS TEMPLE
AS IN THE HEARTS OF THE PEOPLE
FOR WHOM HE SAVED THE UNION
THE MEMORY OF ABRAHAM LINCOLN
IS ENSHRINED FOREVER
Ey, da gruselt es mich. Ich weiß kaum was diese Jungs verzapft haben. Bei Martin Luther King weiß ich es (der steht hier neuerdings auch um die Ecke), aber der war auch kein Präsident. Dafür musste er für sein Engagement sterben. Und ob die Verehrung der anderen gerechtfertigt ist - ich habe da so meine Zweifel!

Ok ich gebe zu ich bin nicht optimal informiert und würde gerne meine Kenntnisse auffrischen und ergänzen, damit ich besser verstehen kann. Zum Beispiel wie diese Nation dazu kommt auf der ganzen Welt Kriege anzuzetteln. Gedenkstätten für den ersten und zweiten Weltkrieg ok. Eine grauenvoll lange Liste mit Namen derer, die in Vietnam gefallen sind und eine Gedänkstätte für den Koreakrieg. Koreakrieg? Wusste ich nix von und warum eigentlich? Das scheinen auch die Jungs die man dort hinschickte um zu sterben auch nicht ganz gewusst zu haben:
OUR NATION HONORS
HER SONS AND DAUGHTERS
WHO ANSWERD THE CAALL
TO DEFENT A COUNTRY
THEY NEVER KNEW
AND A PEOPLE THEY NEVER MET

Und was wird man wohl in Erinnerung an den letzten Irakkrieg schreiben?
Ich merke noch kurz ohne Beleg an, dass etwa die Hälfte der US Bundesmittel für Militär, Rüstung und Entwicklung draufgeht, etwa 2 Prozent für Soziales und neben bei wird Geld gedruckt um mit der Staatsverschuldung klar zukommen.
Oder habe ich da etwas grundlegend falsch verstanden?

Dienstag, 6. November 2012

erster Jahresrückblick

Auf die Gefahr oder Möglichkeit hin den ersten Jahresrückblick zu bringen, möchte ich schon mal jetzt festhalten. Dieses Jahr war ein außergewöhnliches, ein gutes, ein außergewöhnlich gutes Jahr. Auch wenn ich nicht alles Sahne fand, manches gerne anders gehabt hätte, Scheiße passiert - ist in der Summe ist es gut. Selbst wenn nur noch Dreck kommen würde, war es ein gutes Jahr. Ich habe so vieles erleben, ausprobieren und erfahren dürfen, was bisher nicht da war. Und da waren viele sehr wertvolle Dinge bei. Exemplarisch wären da, geliebt werden, lieben, küssen, Gott hören, Plan sehen, Platz finden, Freiheit ausleben, wild sein, verrückt tun, fallen lassen, gehalten werden, glücklich sein, lachen, weinen, lernen, verstehen, riechen, finden ... Es ist eine unvollständige Aufzählung. Herzlichen Dank an alle, die daran beteiligt waren, etwas dazu bei getragen haben oder sich mitfreuten.

Donnerstag, 27. September 2012

Meine Planlosigkeit und Parchim

Hallo Welt!

Falls da draußen jemand ist, der weiß wer ich bin und was mich umtreibt, - ich bin für Hilfe und Anregungen offen.

Gestern zum Beispiel: Ich habe habe ja immer hunderttausend Pläne und Idee, was man machen könnte. Aber dabei bleibt es meistens auch. Wenn ich erstmal zu Hause bin, kommt mein Hintern so schnell nicht mehr vor dir Tür. Und wenn ich mal am PC sitze kommt er auch so schnell nicht mehr hoch. - Das ist manchmal voll ätzend und frustrierend.
Das könnte aber auch daran liegen, dass ich keine richtige Ahnung habe, wie ich mit meiner großen Frage weiter machen soll. - Und dann ist es mir einfach einfacher sie zu ignoreireren (bis ich schlafen gehe - dann ploppt sie noch mal kurz auf).

Dabei ist es gewissermaßen ein Luxusproblem. Dem Projekt in Parchim hatte ich auf der Hinfahrt eigentlich keine große Chance mehr gegeben. (- Wie hätte das auch mit Neubrandeburg mithalten sollen?!) Aber als ich dort war entpuppte es sich als mega geil. So hatte ich es ja auch in Erinnerung, deshalb wollte ich es mir ja ansehen. Aber es war noch besser. Es ist irgendwas von Gemeindeerneuerung und Neugründung in einer Landeskirchlichen Gemeinschaft. Mit Drive und Pepp, ohne große Rücksicht auf Konventionen. Und all das mit einem brauchbaren System und gegebener Infrastruktur. (By the way - welche Gemeinde kann von sich sagen, dass ihre Jugendräume als Schulhof genutzt werden können?!)
Dort könnte ich durchaus meinen Platz finden. Es scheint, als wenn man mich mit meinen Gaben brauchen kann.
Und mir ist, als wenn Gott mir sagt, dass es meine Entscheidung ist. Shit egal wo in McPom. Wie dumm, da müsste ich ja wissen, was ich will (ok, ich weiß, dass ich nach Neubrandenburg tendiere) und wissen warum und beurteilen können ob meine Motive die richtigen sind. - Äh und ob Gott nicht doch was konkretes sagt und ob ich da nicht was überhört habe. Und ich möchte ja eigentlich auch nich' irgendwen (in Parchim) enttäuschen.

Samstag, 15. September 2012

Was mich zerreißt - die Multioptionsgesellschaft

Letztens habe ich mich durch meine ToDo Liste gewurschtelt und einfach mal den ganzen kack Kram, der dort seit Wochen und Monaten steht und nervt abgearbeitet. Und das tut gut. (Ja, so eine ToDo Liste hat einen beängstigenden Einfluss auf meine Laune.)
Und ich erinnerte mich an die Aussage "Nicht die Dinge, die wir tun kosten Kraft - sondern die Dinge, die wir aufschieben." Hm, das passt zu meiner ToDo Liste.
Und da sind ja noch so viele andere Dinge, die ich tun will. Es gibt noch zwei / drei Hobbies, die ich gerne anfangen würde, fünfzehn Veranstaltungen nächsten Monat, einige Kontakte zu pflegen, die Medien zu checken und nix im TV zu verpassen. Aber das kann ich ja gar nicht alles schaffen. Manches muss ausfallen, vieles schiebe ich und hoffe es später machen zu können. Da bleibt im Hinterkopf der Gedanke, dass da noch was zu tun ist - das braucht Aufmerksamkeit und kostet Kraft.
Früher haben die Menschen mehr Stunden gearbeitet, aber von BurnOut wussten sie nix. Ich habe eine halbe Arbeitsstelle und das Gefühl trotzdem nicht zu Potte zu kommen. Ist es vielleicht das, was uns fertig macht? Eine MultioptionsGesellschaft, die an den verpassten und verschobenen Möglichkeiten leidet?

Ich für mich muss mich wohl von einigen Träumen verabschieden (Profisportler werde ich nicht mehr). Auf manches kann ich vielleicht später zurück kommen. Aber jetzt alles auf einmal - das wird mir nicht gelingen. Dann kann ich alles anfangen und mit riesigem Kraftaufwand betreiben, aber es wird nicht reichen um etwas ordentlich fertig zu bekommen.
Die Devise für mich heißt fokussieren. Das Wichtige vom Dringenden unterscheiden - und nach den wahren Prioritäten handeln.

Montag, 9. April 2012

Fasten

Ostern ist rum! DER HERR IST AUFERSTANDEN! Und das ändert sich auch nicht mehr! Und mit Ostern ist auch die Fastenzeit vorbei.
Die Wochen ohne Facebook Login waren sehr angenehm. Weniger Ablenkung, weniger Stuss. Kann mich nicht genau erinnern, wann ich das letzte mal derartig verzichtet habe - aber für mich war es ein Gewinn. Und nächstes Mal fällt irgendwas anderes aus. Um mal zu sehen, wie gut es sich ohne Lebt  - Fleisch könnte das nächste sein. Noch tut der Gedanke weh, aber was solls!
Ansonsten verzichte ich seit Wochen darauf Schokolade zu kaufen. Da ich noch welche Zugesteckt bekomme, ist es kein Null-Konsum. Aber seit ich diesen ARD Bericht über die Produktionsbedingungen von Kakao gesehen habe, will ich gar keine (unfaire) Schokolade mehr kaufen! Und dass soll auch so bleiben, egal ob Fasten Zeit oder nicht.

Eine ganz kurze Fassung vom ZDF gibt es hier.
Und wie gut es funktionieren kann, zeigen die Briten.

Das was mich atmen lässt

Absolut verrückt! Was währe ich ohne meinen nächsten Atemzug?! Ja, nee, nicht einfach einen aussetzen und mit dem übernächsten weiter machen, denn das ist dann ja der nächste. Und dann singt der Typ in meinem Radio "Ich brauch dich mehr als meinen nächsten Atemzug!" Und wie recht er doch damit hat, denn er meint Gott. Der nächste Atemzug hilft nur wenn er dazu dient die Verbindung zu Gott zu haben. Denn der nächste und der übernächste und jeder weitere Atemzug ohne Gott - währe ja nur eine (mehr oder weniger schöne Form) dahin zu vegetieren. Wenn ich aber die (ultimative) Verbindung zu Gott habe, dann wird es unwichtig, ob ich noch mal atmen darf, oder nicht mehr atmen brauche. [Erinnert mich grob an Lukas 9,25.]
Beängistgend, oder beruhigend?!

(Und ist es spooky, wenn P.O.D. im Song Asthma singt "I would die to breath again"?!)

Freitag, 6. April 2012

Gebet - Form, Farben und Inhalte

Das tolle an DER Frau ist, dass ich mit ihr nicht nur kuscheln kann, sondern auch Bibellesen - kapitelweise am Stück. Wie war das? In drei Jahren währen wir durch?! Na gut. Ich kann auch mit ihr beten, wenn auch dafür noch eine gute Form gesucht wird. Aber gestern war auf jeden Fall gut.
Gestern ging es zwar weniger ums Beten, aber großartig war es trotzdem. Wenn nicht gar der beste Gründonnerstag, an den ich mich erinnern kann. Ich habe mich mal ihren Leuten von der Kirche angeschlossen und mit ihnen im Sonnenschein eine Jurte errichtet. Dann war Godi mit gemeinsamen Abendmahl und Abendessen. Wie kommt es, dass das an Erev Shabbat erinnert?! (Es liegt nicht nur am Wein.) Dann haben wir die letzten Züge der Passionsgeschichte neu durchdacht und gegrillt. Die Nach haben wir uns in Gebetsschichten aufgeteilt. Und ich durfte feststellen, dass so eine Stunde beten verflixt schnell rum geht, wenn man sich mal die Zeit und verschiedene Methoden zur Hilfe nimmt. Nach'm Frühstück bin ich dann zur Arbeit.
Gott sei Dank musste ich erst sehr spät anfangen. Das ist die Erhörung zu einem unausgesprochenem Gebet.
Tja und ansonsten habe ich dem Chef heute noch gesagt, dass er ab Mitte Mai nicht mehr mit mir rechnen darf. Es tut gut das ausgesprochen zu haben und Offenheit darein zu bringen.

die Bildredaktion merkt an, dass auf der Autoscheibe Eis ist

Mittwoch, 7. März 2012

Wo ist die Zeit nur geblieben?! (Freunde?)

"Ey, isch schwör, wenn isch groß bin mach isch alles bässer!" Ich würde es ja nie zugeben, aber genau so denke ich viel zu oft. Ich habe auch mal gedacht, ich würde meine Freunde nicht für eine Partnerin zurück stellen. Jetzt wird mir klar, dass das Blödsinn ist. Also, die Idee ist nach wie vor nett den Kontakt nicht zurück zu fahren. Aber für die Praxis ist es einfach nicht tauglich. Gut dass ich hier nicht so viele Freunde habe, so fällt es nicht auf. Aber es ist Wirklichkeit geworden. Ich kann mich nicht aufteilen, allen Falls meine Zeit. Und ein großer Teil davon wird zur Zeit einfach in die Frau investiert. Das hat ja sicherlich auch seine Richtigkeit, führt aber auch dazu, dass die Quote an Mails, Telefonaten und Treffen mit Freunden nicht so hoch ist, wie ich sie eigentlich gerne hätte. Schade eigentlich, ich könnte auch 48 Stunden am Tag füllen.

Ach ja, damit mir nicht langweilig wird, habe ich mir einen Coach oder Mentor angelacht. Und das bringt mich zum Lachen, denn es freut mich und ich bin gespannt, was daraus wird.
Nur mein potentieller Bass-Lehrer hat sich noch nicht bei mir gemeldet.


Zitat des Tages: "Die Chaostheorie beherrsche ich in der Praxis recht gut!"

Montag, 5. März 2012

Lernfeld ich selbst und Gott

Bei diesem ganzen Nachdenken über die Frau, unsre Beziehung und mich ist mir etwas erschreckend deutlich geworden: Ich bin unglaublich scheiße selbstsüchtig. Gruselig ganz besonders, weil das vor keinem Lebensbereich halt macht - auch nicht vor Partnerschaft und Liebe. Ich lerne mich gerade neu kennen - und das nicht von meiner besten Seite.
Und gleichzeitig lerne ich auch bruchstückhaft, dass und wie Gott mich liebt, obwohl ich so verkorkst bin. Im wahrsten Sinne des Wortes habe ich ein paar Segnungen vor die Füße gelegt bekommen (den Fahrradschlüssel) oder anders empfangen dürfen (prophetischer Eindruck). Und dabei kümmere ich mich zur Zeit nicht mal besonders um ihn. - Was nur das Prinzip und seine Qualitäten in Sachen Gnade unterstreicht. Er ruft mich wohl - ich sollte ihm antworten...

Montag, 25. April 2011

Guckst du! (Ostern)


Wie uncool! Manche Menschen, mit denen ich hier mal richtig gut konnte, gehen mir langsam (immer mehr) auf den Geist. Und ich Arsch fange auch noch an mich ihnen gegenüber unfreundlich zu verhalten. Tut das Not?!
Passah ist jetzt zum Glück rum. Viel habe ich nicht davon mitbekommen, außer den Tonnen von Abwasch und Matzen Brot - das dürften wir nun auch hinter uns gelassen haben.
Ach ja, und "Der Herr ist aber sowas von auferstanden!" Und das gilt das ganze Jahr über und nich nur gestern.

Ha, über NesAmmim geht die Sonne auf!
Habe Ostern mit ein paar Lieder im Angesicht des Sonnenaufgangs begonnen und dann mit dem normalen Godi weiter gemacht. Mit unserer schnuckeligen kleinen Band haben wir gleich mal die neue Anlage ordentlich eingeweiht. Was für'n Fetz!

Montag, 4. April 2011

Beziehungskisten mit Gott und Menschen

Da sitzen wir da und reden stundenlang über Gott und die Welt. Und weil sich Gott so schwer erklären lässt, verwende ich Beispiele aus der Welt. Und weil es um Gottesbeziehung geht rede ich von der Beziehung zu Bestfriends. Und am Ende stellt sie fest: "Du lebst Beziehung zu Menschen ganz anders als ich. Aber du lebst Beziehung zu Gott wie zu Menschen. Ich lebe Beziehung zu Menschen anders - und auch zu Gott." Ich spreche davon mich um Beziehung zu mühen, in Kontakt zubleiben, fest zu halten, den Austausch zu pflegen. Sie lässt es einfach laufen und vertraut darauf, dass es bei der nächsten Begegnung (irgendwann) schon so weiter gehen wird, wie es damals aufgehört hat.
Kann man so verschieden sein? Kann Beziehung zu Gott so vielfältig gestaltet werden. Muss der Kontakt nicht enger sein? Hält er das aus?

Montag, 28. März 2011

Was, wenn Jesus nur ein normaler Mensch war?

Was wäre wenn Jesus gar keine Wunderkräfte hatte und auch gar keine Wunder gemacht hat. Was würde es bedeuten, wenn wir wirklich glauben, dass er ein ganz normaler Mensch war - ohne irgendwelche Superfähigkeiten. Wenn er tatsächlich alle Vorzüge und Vorrechte seiner Gottheit aufgegeben hat. (Philipper 2,7) Wäre es dann nicht ein echter Kampf mit dem Satan gewesen, echt hart der Versuchung zu widerstehen. Bedeutet das dann nicht, dass er ziemlich schwach war und mit seinem menschlichen Vermögen nur sehr wenig ausrichten konnte? Hey, wenn er ganz Mensch war und echt fair der Stellvertreter für jeden Menschen sein sollte, muss er dann nicht genau so gewesen sein, wie wir es sind, mit den gleichen Grundvoraussetzung. Was, wenn er die ganzen spektakulären Dinge nur machen konnte, weil er eine extrem gute Verbindung zu Gott hatte. Wenn Jesus gar nicht allwissend war, sondern nur die Visionen richtig verstanden hat, die der Vater ihm zeigte. Wenn Jesus gar nicht allmächtig war, sondern nur aus der intensiven Verbindung mit dem Heiligen Geist so mächtig wirken konnte.
Und was wenn wir glauben, dass wir mit dem gleichen Vater reden und ihm zu hören können. Was, wenn der gleiche Geist in uns wohnt und durch uns wirken will. Was wenn wir das ernst nehmen?! Was wäre wenn wir diese Wirklichkeit ausleben würden?
Könnten wir dann nicht (alle zusammen) noch größere Dinge tun als Jesus?! (Johannes 14,12)

Dienstag, 1. März 2011

Wie passt das? Und wie passt Gott da rein?

Nur weil ich nix schreibe, heißt das nicht, das nix los ist. Aber meine normale Arbeit erscheint mir nicht mehr so aufregend und neu, als dass ich darüber berichten würde. Auf der anderen Seite ist so viel los, dass ich mir zuletzt nicht die Zeit genommen habe meine Erlebnisse in den Computer zu tickern. Das spricht dafür, dass ich hier recht fest im Leben drin bin. - Und momentan tendiere ich dazu meine Priorität auf die sozialen Kontakte hier zu legen.
Schöner Spruch, den ich mir anhören durfte: "Wieso bist du krank? Du warst doch gestern schon krank!" Das ist nun zum Glück schon über zwei Wochen her. Es war eine fiese harte Seuche aber mittlerweile hat das ganze Dorf es überstanden und auch die Nachbeben bei mir (gelegentliches Husten) werden deutlich weniger.
Habe letztens den Anfang vom Lukas Evangelium gelesen, also so vonwegen, wie Jesus Mensch und geboren wird. Dabei kam in mir die Frage auf, wie es ein so riesiger und gewaltiger Gott hinbekommt sich so weit zu reduzieren, dass er in einer einzelnen Zelle existent sein kann. Vielleicht waren es ja auch zwei Zellen, aber die sind ja nicht größer, von daher ist da ja nicht mehr Platz. Also wie geht das - oder wie viele Zellen braucht es? Es ist doch abstrus, dass ein immaterieller(? ist er das), all umfassender Gott sich ein einem Klümpchen Materie manifestiert. Aber wird das ganze denn wahrscheinlicher wenn der Klumpen Materie größer ist? Ist es nicht genauso abgefahren, dass der Gott, der das Universum geschaffen hat und der alle Power hat in einem 1,90 m Klumpen innewohnt? Die Tatsache, dass ich ein eigenes Bewusst sein und eine eigene Meinung habe lässt das Ganze annehmbarer erscheinen, macht es aber kein Stück wahrscheinlicher.

Montag, 17. Januar 2011

Holocaustseminar

Overflow. Hei, es gibt sie noch. Die Tage an denen ALLES neu ist. Heute und morgen ist das 'Holocaust Seminar' angesagt. Meine Fresse - mein Hirn ist übervoll mit Eindrücken. Müsste erstmal eine Rund abspacken um runter zu kommen. Vielleicht lauf' ich noch eine Runde im Flugzeugstiel durch die Bäume...
Naja, was ich viel eher sagen wollte (Ich habe mir heute Notizen gemacht, was [für'n Blog] interessant sein könnte. ) ist dass es für mich total bereichernd war sich in einer internationalen Gruppe auszutauschen. Der Umgang in den anderen Ländern unterscheidet sich wesentlich vom deutschen (is' ja auch logisch und gut so). Den deutschen haben wir mehrheitlich als eine Überfrachtung erlebt, ohne ein Ventil oder eine konkrete (Re)Aktionsmöglichkeit zu haben. -> Frust und Schuldgefühle können aufkommen. Die Niederländer behandeln es wesentlich weniger intensiv und die (Süd)Afrikaner nehmen das Thema zur Kenntnis betrachten die Völkermorde auf ihrem Kontinent aber als viel wichtiger.
Am Ende hatten wir noch die Freude einen Holocaustüberlebenden zu hören. Unglaublich wertvoll! Der Mann war kein Stück verbittert - wie macht er das. Dabei hat er von wirklich unangenehmen Erlebnissen erzählt (fast teilnahmslos). Ich würde sagen, hört euch solche Leute an, solange sie noch reden können! Das ist ein starkes Zeugnis und kommt krasser als 100 Seiten Geschichtsbuch.

Mittwoch, 5. Januar 2011

mal einfach abheben - enthusiastische Spiritualität und weg fliegen

In 24 Stunden sollte ich im Landeanflug auf Tel Aviv sein. Kinder fragt mich nicht worauf ich mich da eingelassen habe - ich kann es soweiso nicht wirklich beantworten. Meine Sachen sind seit zwei Tage gepackt. Heute werde ich das nochmal checken und sortieren. Und ansonsten bleiben noch ein paar Kleinigkeiten zu regeln und hier einen geordneten Rückzug anzutreten. Bin gerade dabei mich von meinen Gitarren zu verabschieden, bevor ich sie in Kartons einlagere. *schnief*
Wenn ich nicht aufpasse könnte ich heute noch ganz sentimental und emotional werden. Damit das ganze Chaos nicht zu übersichtlich bleibt, habe ich noch einen Selbsttest zu meiner Spirtualität gemacht. Ergebnis: meine natürliche Spiritualität ist enthusiastischer Natur. HILFE! Wie soll ich denn damit bitte umgehen?! Das ist zwar interessant aber mir auch total fremd! Ich könnte heulen über dieser Erkenntnis. Und warum musste ich solange darauf warten?!

Freitag, 22. Oktober 2010

Wenn die Vögle nach Süden ziehn und wir nach Norden paddeln (Ein Nachtrag)

Gestern hat es hier geschneit. Haben wir darauf gewartet? Also ich nicht wirklich. Und ich bin froh, das es erst gestern damit anfing. Bei unserer Tour fiel mir auch auf was für eine großartige Errungenschaft eine ordentliche Matratze ist. Aber hey, wer auf der Welt hat das schon?! Seit einem Monat habe ich in keinem Bett mehr als sechs Nächte am Stück geschlafen. So weiß ich immer mehr zu schätzen, was für eine Wohltat ein ordentliches eigenes Bett mit echter Matratze ist!
Beim Familientreffen waren gut 20% der Anwesenden Personen unter 15 Jahren. Das heißt beim letzten Treffen waren sie noch nicht existent. Völlig logisch und normal, aber bei diesen großen Zeiträumen sieht es schon etwas seltsam aus.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Die buckelige Familie ist gar nicht so krumm und das stadart Kanuwetter ist rum (Familientreffen)

Woooow - da ist die Rübe mal wieder rappel voll mit neuen Eindrücken.
Am Wochenende war anlässlich der goldenen Hochzeit meiner Großeltern ein dickes Familientreffen. Dort habe ich ein paar alte Bekannte (die engere Familie) und neue Verwandte getroffen. Nach 15 Jahren Pause konnte ich sagen 'Schön euch mal wieder kennen gelernt zu haben!' Das war schon sehr spannend.
Die letzten drei Tage wurde ich quasi zu einem Kanutrip entführt. Ein Freund hatte noch Urlaub zu verbrennen und wollte ihn im Kanu verbringen. Ich habe ja schon einiges durch gemacht, aber da waren echt Sachen bei, die sind mir vorher noch nicht passiert. Weil Badewetter schon lagne rum ist hatte ich keine Sandalen mit. Aber die Strecke war so flach, dass es erforderlich war das Boot zu ziehen. Also bin ich barfuß auf dem Kies im Fluss gelaufen. Die Ausfahrten aus den Seen waren meist nur eine Lücke im Schilf und danach ging es im Slalom zwischen umgestürzten Bäumen weiter. Am Abend waren wir so spät dran, dass wir das Ufer Meter für Meter absuchen mussten, um zum Campingplatz zu finden. Aber dort wurden wir durch eine geniale Gemeinschaftshütte belohnt.