Yea, vorlesungsfeie Zeit ist was feines. Einen Teil der Zeit konnte ich nutzen um die Einladungen fertig zu gestalten und da der Druck sehr schnell ging sind die ersten Briefe im Umlauf und Antworten kleckern rein. Das ist unglaublich aufregend aber es ist auch schön zu erleben, wie sich im Freundeskreis Vorfreude breit macht.
Einen anderen Teil der Zeit habe ich aufwenden können um die ersten zwei Kapitel im Grafikdesign abschießen zu können. Die Ergebnisse sind in Ordnung auch wenn ich nicht mit allen Feinheiten zufrieden oder einverstanden bin. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass der Anfang geschafft ist. Ich hoffe in den nächsten Wochen noch weitere Fortschritte machen zu können.
Damit aber keine Langeweile aufkommt habe ich auch noch bei der benachbarten und befreundeten Hoffnungskirche am Datzeberg eine Predigt übernommen. Dabei habe ich es mir zur Herausforderung gemacht die Predigt interaktiv zu gestalten. Das erwies sich als nicht ganz einfach, ist im wesentlichen aber doch vom Konzept her aufgegangen. Die Massen haben sich nicht offensichtlich für das Thema 'Sozialegerechtigkeit als Herzensanliegen Gottes' begeistern lassen. Dennoch bin ich zuversichtlich dass ich die Idee streuen konnte und sich langsam etwas in Bewegung bringen lässt.
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Montag, 10. Februar 2014
Freitag, 28. Juni 2013
(nicht) Erwachsen werden? lieber Jünger
"Ich mache ja eine Menge Blödsinn mit, aber erwachsen werden gehört nicht dazu." So sagen wir in Westeuropa gerne mal. Gestern hat der kleine Nachbarsjunge mein Alter großzügig auf 61 geschätzt. Und ich schätze, damit bin ich für die Kids von heute schon fast tot, egal was mein Perso über mein Alter sagt.
Aber was heißt es erwachsen zu sein? Heißt es artig arbeiten zu gehen, Geld nach Hause zu tragen und am Wochenende lethargisch herum zu hängen oder bescheiden einem Hobby zu frönen? Heißt es in Bausparverträge und Riesterente zu investieren? Heißt es sich auf Job und Ort so festzulegen, das nix anderes mehr möglich ist? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann würde ich wohl gerne verzichten.
Oder heißt erwachsen werden etwas anderes? Geht es darum selbstständig zu sein und sich verantwortlich ums eigene Leben zu kümmern. - Auch um Wohnung und Einkommen. Heißt es selbst zu Entscheiden, die Konsequenzen zu tragen und Verantwortung zu übernehmen? Gehört es dazu sich zu engagieren, sich Menschen und Umständen zu verpflichten, auch verbindlich zu leben. Ist das Abenteuer bei dem man neue Dinge ausprobiert ein Teil davon? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann kann ich mich wohl darauf einlassen.
Unter Umständen mag das Ergebnis recht ähnlich aussehen. Aber das Lebensgefühl ist vermutlich und hoffentlich ein anderes. Solche Veränderungen und Prozesse gehören wohl zum älter werden dazu.
Aber viel lieber möchte ich Jünger werden. Also nicht im Sinne von jung sein (das wäre auch nicht schlecht), sondern in der Richtung von älter werden. Noch viel mehr prozesshaft. Nicht nur dabei stehen zu bleiben Jünger zu sein sonder immer mehr Jünger werden.
Aber was heißt es erwachsen zu sein? Heißt es artig arbeiten zu gehen, Geld nach Hause zu tragen und am Wochenende lethargisch herum zu hängen oder bescheiden einem Hobby zu frönen? Heißt es in Bausparverträge und Riesterente zu investieren? Heißt es sich auf Job und Ort so festzulegen, das nix anderes mehr möglich ist? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann würde ich wohl gerne verzichten.
Oder heißt erwachsen werden etwas anderes? Geht es darum selbstständig zu sein und sich verantwortlich ums eigene Leben zu kümmern. - Auch um Wohnung und Einkommen. Heißt es selbst zu Entscheiden, die Konsequenzen zu tragen und Verantwortung zu übernehmen? Gehört es dazu sich zu engagieren, sich Menschen und Umständen zu verpflichten, auch verbindlich zu leben. Ist das Abenteuer bei dem man neue Dinge ausprobiert ein Teil davon? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann kann ich mich wohl darauf einlassen.
Unter Umständen mag das Ergebnis recht ähnlich aussehen. Aber das Lebensgefühl ist vermutlich und hoffentlich ein anderes. Solche Veränderungen und Prozesse gehören wohl zum älter werden dazu.
Aber viel lieber möchte ich Jünger werden. Also nicht im Sinne von jung sein (das wäre auch nicht schlecht), sondern in der Richtung von älter werden. Noch viel mehr prozesshaft. Nicht nur dabei stehen zu bleiben Jünger zu sein sonder immer mehr Jünger werden.
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Mittwoch, 19. September 2012
Der Moral, ihr Verfall
Abfall ist mein Obst und Gemüse. Aber das ist nicht alles.
Gestern war ich Pizza essen. - Und ich konnte dem abgefahrenen Monatsangebot nicht widerstehen. Meine Aufmerksamkeit erregte das Stichwort Birne. Aber das war nicht alles. Dazu gab es noch Gorgonzola, Walnüsse, Honig und Rosmarin. Und hey, - das schmeckt gut! Etwas ungewohnt, aber gut.
Ansonsten sei noch diese Selbstbeobachtung angemerkt: Je länger ich in einem System drin stecke (zum Beispiel Arbeitsstelle) desto mehr verfällt meine Moral. Ich weiß, wo es nicht so drauf ankommt, was nicht so wichtig ist, wo keiner kontrolliert und ich Vorteile haben kann. Am Anfang bin ich bedacht darauf ganz anständig zu sein. Aber später halte ich das oft nicht so konsequent durch. Was darauf hindeutet, dass das was ich als Moral hochhalte, gar nicht wirklich in mir verankert ist. Es lebe der Selbstbetrug. Peinlich aber wahr.
Gestern war ich Pizza essen. - Und ich konnte dem abgefahrenen Monatsangebot nicht widerstehen. Meine Aufmerksamkeit erregte das Stichwort Birne. Aber das war nicht alles. Dazu gab es noch Gorgonzola, Walnüsse, Honig und Rosmarin. Und hey, - das schmeckt gut! Etwas ungewohnt, aber gut.
Ansonsten sei noch diese Selbstbeobachtung angemerkt: Je länger ich in einem System drin stecke (zum Beispiel Arbeitsstelle) desto mehr verfällt meine Moral. Ich weiß, wo es nicht so drauf ankommt, was nicht so wichtig ist, wo keiner kontrolliert und ich Vorteile haben kann. Am Anfang bin ich bedacht darauf ganz anständig zu sein. Aber später halte ich das oft nicht so konsequent durch. Was darauf hindeutet, dass das was ich als Moral hochhalte, gar nicht wirklich in mir verankert ist. Es lebe der Selbstbetrug. Peinlich aber wahr.
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Donnerstag, 6. September 2012
Nahrungsquellen
Ich könnte ein neues Hobby gefunden haben. Containern ist eine
feine Sache. Die Risiken schrecken mich nicht und scheinen absehbar.
Der Zeitaufwand ist ok. Und der Gewinn ist praktisch und lehrreich. Zum
einen erübrigt sich zuweilen die Frage was zu kochen ist. Zum anderen
werde ich quasi beschenkt - und dabei kann ich gleich noch lernen mich
an Kleinigkeiten zu freuen und wenn ich nix finde die
Frustrationstoleranz trainieren. Bisher macht es Spaß und mit mehr
Einsatz ließe sich noch viel mehr herausholen. ;-)
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