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Mittwoch, 5. März 2014

Harz 4 me

Besonders schön an der Vorlesungsfeienzeit ist die freie Zeit. Und sehr angenehm war es mir die Möglichkeit zu haben um die Mittagszeit mal eben um die Ecke in den Gebetsraum zu schlappen Gleichgesinnte zu treffen, die Gegenwart Gottes zu suchen und nach Ausrichtung zu gucken.

Diese Zeit geht nun bald zu Ende aber zum Abschluss bin ich mit A. und Freunden von ihr in den Urlaub gefahren. Wintersport ist bei diesem Wetter und den Temperaturen zwar schwierig. Aber auch so ist der Harz ganz schön und die Gelegenheit für eine Auszeit gerade recht. Auch wenn das mit dem Entspannen beim Kinderprogramm oder Kulturprogramm nicht ganz einfach ist.

Mittwoch, 10. April 2013

Gemeinde Beobachtungen

Ich gucke mir ja ganz gerne mal verschiedene Gemeinden und Gottesdienste an. Manchmal kann ich dort was beobachten und machmal entdecke ich etwas an mir.

Zum Beispiel war ich in Philadelphia an einem Sonntag in zwei Gottesdiensten. Im ersten waren wirklich reichlich viele verschiedene Nationalitäten vertreten, genau wie die Bevölkerung ringsherum, auch obwohl sie im wesentlichen wohl von Weisen betrieben wird. Manche Leute um mich herum waren doch eine Herausforderung für meine Nase. Dass in Predigten immer wieder Beispiel vom Militär herangezogen werden oder sich Bestimmte Einheiten gar mit einem "huh" anfeuern ist für mich  befremdlich oder gar verwerflich.
Das andere war eine mit TSW verbundene junge Gemeinde, voller junger Menschen. Mit großartigen Musikern und auch sonst war einiges an Kunst vertreten. Sie haben auch verschiedene Lieder aus der ganzen Welt gesungen und hatten ordentlich Stimmung in der Bude. Die Predigt war intellektuell ansprechend und herausfordernd und sie gehen voll auf Community und Gerechtigkeit ab (habe ich mir sagen lassen).

Und doch - ich weiss noch nicht ganz warum. Aber bei Yuppies und Künstlern fühle ich mich nicht besonders wohl....

"Aus was für eine Gemeinde kommst du denn?" Ich kann es sagen, aber den Inhalt wird kaum einer verstehen. Die Jesus Freaks müsste ich erstmal erklären und die Entwicklung der letzten 20 Jahre macht das nicht eben einfacher. Aber auch zu sagen ich bin bei Baptisten aufgewachsen ist nur bedingt hilfreich. Ich vermute inzwischen, dass ich Anabaptisten sagen müsste, auch wenn das in Deutschland ein theologisches Schimpfwort sein würde.
Also versuchen wir indirekt zu kategorisieren ob meine Gemeinde konservativ ist (erstens weiss ich das nicht einfach zu beurteilen, und zweitens habe ich null Peilung was sich hier für die hinter diesem Wort verbirgt). Egal. "Wie steht denn deine Gemeinde zu den Themen Krieg, Politik, Rassismusfrage und soziale Gerechtigkeit?" Und wieder geht das Fragezeichen der Frage in mein Gesicht über und ich habe keine rechte Antwort. Ich wüsste nicht, dass wir solche Themen wirklich ernsthaft behandeln, geschweigedenn dass es einen (offiziellen) Standpunkt dazu gibt.

Andere Beobachtungen:
Es wird die Bibelstelle und die Seitenzahl der gängigen Bibel angesagt.
Eine Zeit der Besinnung oder der Stille ist nach aller spätestens zehn Sekunden zu ende. (Da habe ich mir nichtmal das Thema in Erinnerung gerufen.)
Beim Abendmahl gibt es echten Wein. (Und ich finde es geil. Hat doch ne andere Qualität.)
Eine Doxologie zu singen ist was feines. (Dafür sollte man mal eine haben, und jemand der sie schön klingen lässt.)
  Manche Dinge die so seltsam für mich aussehen haben doch etwas mystisches, gar magisches. Und das Gute daran zu verpassen wäre schade.

Hier gibt es einmal im Monat einen gemeinsamen Kreistanz. (Ich habe so viele Kreise aus dem Takt gebracht, dass ich mich nicht traute.) Aber es ging so was von gar nicht um eine Performance. Ich weiss nicht, wer überhaupt im Takt war, die Rollstuhlfahrer bestimmt nicht und das war auch scheiss egal, weil man zusammen für Gott unterwegs war. - Wertvoll.
Im Gottesdienst Gebetsanliegen aus der Community zu sammeln ist auch mal fein. Und wenn sich die Dame in Not spontan an den Moderator drückt und er sie in den Arm nimmt, während er betet, dann habe ich eine
Ahnung davon wie man hier miteinander umgeht. - Wertvoll.

Hier ist die Reba Place Fellowship in Evanston nördlich von Chicago.

Montag, 11. März 2013

IHOP

Sowas, da reise ich um die halbe Welt um zum "International House of Prayer" zu gelangen- und dann ist es nicht das, was ich erwartet und erhofft hatte. Mir gelingt es heute leider gar nicht mich zu konzentrieren oder aufs Gebet einzustellen. Da hilft mir auch der Live Worship mit unbekannten Liedern nicht. Und Alternativen kann ich gerade keine ausmachen. Schade.
Aber wenn sie das schon ueber 15 Jahre machen und 100 andere im Raum und Gott das gut finden- dann wird es so schlecht nicht sein.

Donnerstag, 7. März 2013

Welcome home - Cluster Church

Ich weiß ja nicht, ob das ein Ding der Kultur ist, aber die US-Amerikaner, die ich bisher kennenlernte sind alle super Gastgeber. Jetzt beginnt eine ulkige Zeit, in der ich von Bett zu Bett und von Couch zu Couch ziehe.
Und es gibt sie wirklich: Splittergruppen Gemeinde, Clusterchurch, call it whatever. Eine große Gemeinde, die aus vielen recht selbstständigem Gruppen besteht und die doch zusammen gehören. Die Idee ist mir wohl bekannt und ich mag sie schon sehr lange - ich konnte mir nur nicht vorstellen, wie das funktionieren sollte. Und diese hier betereiben sogar einen Gebetsraum. Das ist ja schon mal aus Prinzip cool, und es macht gar nix, dass sie nicht nonstop beten. Ich bin sehr froh zu sehen, dass es möglich ist.
Ach ja - das Texas, das ich kennen gelernt habe ist nicht so interessant oder aufregend wie sein Ruf.

Donnerstag, 29. November 2012

Gedicht: flüssige Liebe

Nicht geschliffen, aber vorläufig fertig.

"I lay back, start to pray and watch the skies
my body is shaking and tears stream from my eyes
I'm frighten by the power, but liquid hot love runs down my face
inside I hear your voice, outside feel your embrace
breath you in, calm down and a drop drips down my ears
as the pain is washed away by those tears"

Montag, 22. Oktober 2012

Vollkörper Kontakt mit 24/7

Da bin ich wieder und komme als Weltenwanderer zurück in mein Zimmer. Das war doch mal ein großartiges Wochenende zum reisen, abhängen und für urban Camping. Diesmal komme ich von den Weltenwandlern das 24/7 EuropaTreffen. Warum hat mir vorher keiner gesagt, wie cool, gut und überhaupt 24/7 Prayer ist?! Ich weiß gar nicht, ob ich das in Worte fassen kann. Es ist viel mehr, als ein paar Verrückte, die sich einschließen um für eine Woche zu beten. Es ist viel mehr, es ist etwas ganz anderes. Es ist gar nix großartiges. Also, im Sinne von erstaunlich neu. Natürlich ist es großartig, das versuche ich ja zum Ausdruck zu bringen. Ganz erfasst habe ich es noch nicht. Aber es geht um einen Lebsstil des Gebetes. Im ständigen Austausch mit reden und hören. Und das ganze wirkt sich dann in Mission und sozialer Gerechtigkeit aus. Was sollte auch anderes passieren, wenn man ständig auf das Herz Gottes hört und dann handelt. Die Gebetsräume und Gebetsketten sind Ausdruck dessen, aber nur einer von vielen möglichen.
Und so komme ich zurück aus einer Welt voller Hingabe, Leidenschaft und unglaublich dichter Atmosphäre. Bin von Gott berührt und begeistert (mir scheint mehr als je zuvor). Und stehe wieder in einer Welt wo man ihn nicht kennt. Wo ich den Eindruck habe, dass die Christen anders unterwegs sind und die anderen nicht mal den Hauch einer Ahnung haben wo von ich rede.

Ich will mehr davon! Wer hat Bock mit mir das Buch zu lesen, das diese Geschichte beschreibt?
Red Moon Rising von Pete Greig

Freitag, 14. September 2012

Gute Gewohnheiten sind gut (Gitarre spielen)

Neulich im Gottesdienst: "Glaubt ihr, dass unsere Gemeinde ansteckend ist?" - "Jaaa!"
"Glaubt ihr, dass euer Christsein ansteckend ist?" - "Äh, eher nicht so."
"Wie soll unsere Gemeinde ansteckend sein, wenn ihr es nicht seid?!"

Ich erinnerte mich daran, dass ich mal die Gewohnheit hatte mich sobald ich nach Hause kam als erstes an die Gitarre zu setzen. Tat mir voll gut. - es ist eine der effektivsten Varianten für mich die Beziehung zu Gott zu pflegen (fragt mich ruhig, wie das geht - ich weiß es nicht). Soweit war ich schon mit meiner Erkenntnis gekommen. Warum aber richte ich mich so selten danach?! Äh, egal. Ich richte mich einfach danach (zu mindest habe ich es vor, ich will es mir wieder angewöhnen), als erstes hinsetzen und Gitarre zocken, dem Herrn die eine und die andere Melodie trällern, oder nur Krawall machen. Vielleicht noch mal im Gebet äußern, was mich bewegt.
Und erst irgendwann später den Computer an machen, oder sonstwas anpacken...

Dienstag, 29. Mai 2012

Wie gut, dass ich heute nichts machen muss! So kann ich mich einfach trollen, unanständig lange pennen, joggen, mit Gott reden und die Gitarre zur Hilfe nehmen. So ungefähr sieht mein Tagesablauf heute aus. Und wohl auch der Plan für die nächsten Wochen. Auch wenn das kein großartiger Plan ist. Aber nun habe ich eine halbe Arbeitsstelle. Eben mit dem Ziel wieder mehr Zeit zu haben - zum Leben. Und da habe ich eben musizieren, malen, beten, reisen etc. vermisst. Nun gibt es neue Freiräume, die ich mir einteilen kann.
Letzte Woche war ich auf dem Willo Freak. Das so genannte Familientreffen der Freakbewegung. War mal ein guter Einstieg in meine Urlaubszeit - raus kommen und was anderes machen. Zeit mit meinem Mädchen am Stück, Zeit für Lobpreis, Gelegenheit zum Leute treffen. Natürlich kann man einfach reinplatzen, dazwischen stolpern und dabei sein. Aber ganz so einfach werde ich nicht Teil einer Familie. Aber wie bei anderen Familien muss das wohl wachsen.
Der Urlaub ist leider aber auch schon wieder rum und so geht das mit dem Arbeiten weiter. Und da stellt sich mir dir Frage wie setzte ich das um: 

Wie beneidenswert glücklich ist der, der nicht auf den Rat von Gottlosen hört, der sich an Sündern kein Beispiel nimmt und nicht mit Spöttern zusammensitzt?!


Die Bibel Psalm 1,1

Ok, ich lasse mal die exegetische Bedeutung außer Acht, aber wie kann ich denn mit den Kollegen Zeit verbringen und in Kontakt bleiben, wenn ich mir nicht dieses ätzende, sinnlose und herablassende Gelaber anhören will?

Montag, 9. April 2012

Das was mich atmen lässt

Absolut verrückt! Was währe ich ohne meinen nächsten Atemzug?! Ja, nee, nicht einfach einen aussetzen und mit dem übernächsten weiter machen, denn das ist dann ja der nächste. Und dann singt der Typ in meinem Radio "Ich brauch dich mehr als meinen nächsten Atemzug!" Und wie recht er doch damit hat, denn er meint Gott. Der nächste Atemzug hilft nur wenn er dazu dient die Verbindung zu Gott zu haben. Denn der nächste und der übernächste und jeder weitere Atemzug ohne Gott - währe ja nur eine (mehr oder weniger schöne Form) dahin zu vegetieren. Wenn ich aber die (ultimative) Verbindung zu Gott habe, dann wird es unwichtig, ob ich noch mal atmen darf, oder nicht mehr atmen brauche. [Erinnert mich grob an Lukas 9,25.]
Beängistgend, oder beruhigend?!

(Und ist es spooky, wenn P.O.D. im Song Asthma singt "I would die to breath again"?!)

Montag, 5. März 2012

Lernfeld ich selbst und Gott

Bei diesem ganzen Nachdenken über die Frau, unsre Beziehung und mich ist mir etwas erschreckend deutlich geworden: Ich bin unglaublich scheiße selbstsüchtig. Gruselig ganz besonders, weil das vor keinem Lebensbereich halt macht - auch nicht vor Partnerschaft und Liebe. Ich lerne mich gerade neu kennen - und das nicht von meiner besten Seite.
Und gleichzeitig lerne ich auch bruchstückhaft, dass und wie Gott mich liebt, obwohl ich so verkorkst bin. Im wahrsten Sinne des Wortes habe ich ein paar Segnungen vor die Füße gelegt bekommen (den Fahrradschlüssel) oder anders empfangen dürfen (prophetischer Eindruck). Und dabei kümmere ich mich zur Zeit nicht mal besonders um ihn. - Was nur das Prinzip und seine Qualitäten in Sachen Gnade unterstreicht. Er ruft mich wohl - ich sollte ihm antworten...

Mittwoch, 20. Juli 2011

Heim Fluch

Wie erwartet sollte mein Flugzeug verspätet starten. Also habe ich mir am Flughafen viel Zeit gelassen, bevor ich mich zum Sicherheitscheck angestellt habe. Als ich dann dort war erklärte man mir: "Jaha, das Flugzeug geht später los, aber die Gepäckaufgabe nicht!" - Shit also blieben 65 Minuten für einen Check der 180 Minuten brauchen darf. Und dann kamen sie auch noch auf die Idee, dass meine Ladegeräte für Kamera und Handy zu gefährlich sind um mit meinem Gepäck zu reisen. Also mussten die separat gecheckt und verschickt werden. Ok, der Counter ließ sich etwas mehr Zeit und so klappte das doch noch und ich bekam auch eine Nummer für einen anderen Anschlussflug in München (den ursprünglichen würde ich nie bekommen). Alles weitere wie, E*chen wieder treffen, Handgepäckcheck (sind da Ladegeräte kein Problem?!), Ausreise mit 12 Tage abgelaufenem Visum lief tutti. So konnte ich dat E*chen bis zum Flugzeug bringen. Ok, das war eine Gebetserhörung, aber so hatte ich mir das nicht vorgestellt, anyway. Also, ich in mein Flugzeug. Beim Bording haben wir noch mal 10 Minuten Verspätung gesammelt, nur um dann festzustellen, das Anzahl von Gepäck, Personen, und Bordkarten irgendwie nicht übereinstimmen. Nach fünfmal nachzählen hat der Flughafen eingesehen, dass das Problem beim Gepäck sein muss und nach einer weiteren halben Stunde hatten sie es behoben, so dass wir dann gegen 19:25 zur Starbahn konnten. Als ich in München ankam hätte ich in Hamburg sein sollen - und es ging natürlich kein Flug mehr los. Also auf Kosten der Airline ins Hotel. Aus Prinzip in München noch ein Weizen getrunken und dann ins Bett. Eigentlich wollte ich mir meinen Wecker stellen, hat aber nicht geklappt. Gott sei Dank hat das Hotel unsere ganze Gruppe (der Leute aus Tel Aviv) um 4:30 aus'm Bett geklingelt. Bis Hamburg ging dann alles einfach weiter (Inlandflüge sind langweilig). Nur war dort kein Gepäck aus Tel Aviv angekommen. Das war noch in München. Also noch das Zeug als vermisst angemeldet und nach Hause gefahren. Gestern Nachmittag kam dann der Koffer und gerade eben das letzte Ladegerät - nun bin ich materiell vollständig wieder zu Hause angekommen.

Sonntag, 9. Januar 2011

Up an down - Emotionen round and roun'

Kinder, wenn ihr überlegen solltet Weg zu laufen, weil euch euer Leben nicht gefällt - überlegt es euch gut. Denn euch selber nehmt ihr immer mit, ob ihr wollt oder nich'. So auch ich. Also ich wollte ja nicht im eigentlichen Sinne weglaufe, vielleicht manches hinter mir lassen. Aber mich, meine Persönlichkeit und mein Verhalten ändern sich ja nicht, nur weil ich über eine Grenze fliege oder einen Stempel in den Reispass bekomme.
Zum Beispiel verfüge ich weiterhin über die Fäghigkeit emotional 'Berg und Tal - Bahn' fahren zu können. Gerade bin ich oben. Bin nämlich ganz einfach an ein (verhältnismäßig gutes) Fahrrad gekommen. Das ist hier essentiell wichtig. Um zum nächsten Laden zu gehen braucht es eine Stunde. Mit der Fietse / dem Fahrrad könnte das in 10 bis 15 Minuten klappen.
Gestern Abend war Church-service / Gottesdienst. Dass wir die die einzelnen Strophen mal in Englisch, Holländisch oder Deutsch singen ist ja kein Ding. Das ich nicht alle kenne ist auch kein Problem. Die liturgische Form der Bittgebete ist mir schon deutlich fremder. Und beim Abendmahl bin ich dann mental endgültig ausgestiegen. Diese Prozession mit dem Gesang war nicht dazu angtan mich auf die inhaltliche Ebene vom Abendmahl einzustellen und vorzubereiten. Wobei - das ganze hatte schon mal einen gewissen feierlichen Charakter - kein betrübtes Schweigen. Also kein 'Abendmahl trauern'.
Auch strange war, dass alle anderen zu wissen schienen, was dran ist und mit gemacht haben. Und schwups saß ich mit meinen eignen Fragen wieder mal alleine da. Alleine ist auch sonst das Stichwort für mein Dasein hier; also mein Hiersein. Ich wohne noch etwas abseits (ändert sich in den nächsten Wochen) der anderen jungen Voluntäre. Äh, ok, das bietet viele Möglichkeiten zum Rückzug, hilft aber nicht eben um Anschluss zu finden. Noch so ein Ding, dass ich wohl noch länger mit mir herumschleppen werde. Frisch und fei einfach auf andere zu gehen und losquatschen. Ich glaube gewisse Fortschritte darin habe ich schon gemacht, aber auf englisch und in Gruppe bin ich doch etwas mehr gehemmt. - Und ich glaube Englisch erfordert noch mehr Smaltalk.-> Bäh!
Aber nach der Erfahrung der letzen Jahre wird das in den nächsten Wochen alles vergehen, bis dahin werde ich vermutlich noch ein wenig betrübt durch die Gegend rennen. Aber eigentlich könnte ich mich jedes Mal dafür selber auslachen. Weil erstens ist es nicht tragisch und zweitens unnötig.
Auf dann werde ich mich mal tummeln und unter die Leute mischen.

Montag, 2. August 2010

Freak Stock 2010

Seit gestern bin ich zurück vom FreakStock - und voll von Eindrücken. Knapp 3000 mehr oder weniger junge oder junggebliebene Christen oder (noch) Nichtchristen haben bis zu fünf Tage gemeinsam verbracht. Im Zelt, daneben, im Wohnwagen oder in alten Kasernengebäuden geschlafen, gegessen, gebetet, geredet, gelacht. Es gab verschiedene Lobpreis Gottesdienste, unterschiedliche Predigten, diverse Seminare und Workshops, zig Konzerte und Party. 

Und hier habe ich keinen mit dem ich drüber reden kann, weil keiner weiß, wo von ich rede. Ist es das, was man Einsamkeit nennt?

Dienstag, 8. Juni 2010

Falsche Verhaltensmuster

Früh ins Bett zu gehen ist eine Kunst, die ich nicht beherrsche.
Ich bin noch keine Woche aus meinem Kurzurlaub zurück und schon stecke ich tief in seltsamen Verhaltensmustern drinnen. Mit das dämlichste dabei ist, dass ich meine Gottesbeziehung gegen Arbeitspensum ausspiele. Also, ich mache mir selber Druck viel arbeiten zu müssen und sage mir dann, dass ich nicht die Zeit habe um mich hinzusetzen und mit Gott zu reden. Na herzlichen Glückwunsch. Hoffentlich bekommt das nie einer heraus. ;-)

Donnerstag, 29. April 2010

eine Hand voll Gebet


Ich glaube gestern hatte ich bei der Hauskreisvorbereitung einen echt hellen Moment. Also ich glaube eine gute Idee gehabt zu haben. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber mir fällt keine schriftliche Inspiration ein, bei der ich abgeguckt haben sollte. Wer da sonst noch inspirierend am Werk gewesen sein könnte kann ich mir schon denken. Inhaltlich ging es um
fünf klassischen Inhalte von Gebet


Lobpreis: Daumen hoch für Gott. Ich sag ihm, was ich an ihm mag und wie toll ich ihn finde.
Dank: Mit dem Zeigefinger kann ich auf darauf zeigen - dafür will ich danken.
Bekennen: Der Stinkefinger erinnert mich an die Sünde, die ich verzapft habe. Und weil mir das leidtut, bekenne und bereue ich es.
Fürbitte: Am Ringfinger könnte ein Ring sein, der mich an meinen Partner erinnert - oder einfach so an Menschen, die mir am Herzen liegen und für die ich beten mochte.
Bitte: Der kleine Finger erinnert an mich kleinen Wicht, der ich auch noch ein paar persönliche Dinge vor Gott bringen wollte. Weil ich das aber eh nicht vergesse braucht der Erinnerungsfinger nicht so groß sein.

Wer kriegt es hin sich mit jedem Finger 1 bis 2 Minuten zu beschäftigen ohne einen zu vergessen? Also, wem die Idee hilft, der kann ja seine eigne Hand dafür nutzen.

Montag, 26. Oktober 2009

Ohrwurm: Do or Die

Ich habe einen Ohrwurm und das seit Tagen. Bis her scheint das gute Lied nur ins Spanische übersetzt worden zu sein, deshalb habe ich mal einen Versuche gestartet um das Lied den deutschen Hörer näher zu bringen.
Ich bin dem Lied in der Kategorie 'Anbetung' begegnet - auch wenn die Musik nicht so klingt, der Text ist es letztlich: Schuldbekenntnis und Hingabe!



(Das Lied ist nicht von mir, jegliche Rechte für Text und Musik liegen bei den Urhebern.)









I killed the Son of God today.
I built the cross where He was slain.
My sins, the hands that held the hammer,
that drove the nails through His skin.
Someday I win.

I want to make it up.
I want to die to myself for You.
It makes me fall apart,
when I think of all that You went through.
I owe my all to You (I owe my all to You).

Because when it came to do or die,
You died for me,
though I would be nothing perfect,
for human eyes to see.

My hands are Yours for works.
My eyes will seek until I've found You.
My legs will walk the earth,
until You tell me my work is through.

I want to make it up.
I want to die to myself for You.
(You are the one that I love.)
I owe my all to You (I owe my all to You).

I met the Son of God today,
He said „I forgive you for My pain“,
He took my sin that held the hammer
that drove the nails through His skin,
He said „I win!“

I'm a new creation through You,
created for You by You.
So make me worth Your while,
put me to use.

Ich tötete den Sohn Gottes heute.
Ich baute das Kreuz an dem er umgebracht wurde.
Meine Sünden, (sind die) Hände die den Hammer hielten,
die die Nägel durch seine Haut trieben.
Eines Tages gewinne ich.

Ich will mich versöhnen.
Ich will mir selber für dich sterben.
Es reißt mich auseinander,
wenn ich dran denke was du alles durch gemacht hast.
Ich schulde dir Alles (ich schulde dir Alles).

Denn als es ums Leben oder Sterben ging,
starbst du für mich,
obwohl ich nichts perfektes wäre
was Menschen Augen sehen könnten.

Meine Hände sind deine für die Taten.
Meine Augen werden suchen, bis ich dich gefunden habe.
Meine Beine werden auf der Erde gehen,
bis du mir sagst, dass meine Arbeit getan ist.

Ich will mich versöhnen.
Ich will mir selber für dich sterben.
(Du bist der eine, den ich liebe.)
Ich schulde dir Alles (ich schulde dir Alles).

Ich hab den Sohn Gottes heute getroffen,
er sagte: „Ich vergebe dir für meine Schmerzen,“
er nahm meine Sünden, die den Hammer hielten
die die Nägel durch seine Haut trieben.
Er sagte „Ich siege!“

Ich bin eine neue Schöpfung durch dich,
geschaffen für dich – durch dich.
Also mach mich deiner Mühe wert,
nutze mich.



Verbesserungs Vorschläge können noch eingereicht werden

Dienstag, 8. September 2009

Anners als erwartet

Dieses Wochenende war ich in Nordhorn bei meiner zukünftigen Gemeinde und Arbeitsstelle. Ein bisschen angespannt war ich schon - aber es wurde eine richtig gute Zeit.  So ein sympathischer Schlag Menschen. Wenn es nicht schon klar wäre würde ich mich glatt dafür entscheiden dorthin zu gehen. 

Ich habe dort auch gepredigt. Vorher haben wir uns noch kurz zum Beten zusammen gestellt. Irgendjemand hat gebetet, dass Gott mir doch die richtigen Worte geben möge. Und ich dachte dazu nur. "Dazu ist es schon lange zuspät. Was ich sagen werde habe ich schon lange aufgeschrieben." Aber während ich die Predigt vorgetragen habe sind mir noch hilfreiche, erklärende Sätze eingefallen, auf die ich während der fünfach überarbeitenden Vorbereitung nicht gekommen war. 

Donnerstag, 1. Januar 2009

ein neues Jahr fängt weiter - Rückblick auf's letzte

Irgendwie hat in letzter Zeit ungefähr jeder einen Jahresrückblick gemacht. Die meisten haben mich daran erinnert, was ich schon alles vergessen habe, weil es für mich nicht wichtig genug war gemerkt zu werden.
Gestern vor der Silvesterparty habe ich mich mit zwei Freundinnen zusammengesetzt um noch mal auf das letzte Jahr zurück zu schauen. Als wir dann die erlebten Dinge im Gebet vor Gott brachten, entwickelte sich daraus ziemlich fix eine totale Dankes-Session! Das war echt voll überraschend, aber sehr cool. Es wäre ja glatt übertrieben würde ich behaupten, dass alles prima gelaufen wäre - aber als wir mit Gott zurück blickten wirkte unter diesen Umständen das ganze auf eine besondere Weise. Es war alles nicht so tragisch, wir sind mit Gott wohlbehalten durchs Jahr gekommen, das ist die Summe, die zählt. Und dafür waren wir sehr dankbar. - Sehr cool.
Der Ausblick auf's nächste Jahr war dann auch sehr interessant. Es wird bestimmt nicht einfach werden. Aber er wird spannend werden, was Gott alles machen wir, was wir mit ihm erleben dürfen, wo er uns hin führt und welche Überraschungen er für uns bereit hält.

(Später lief dann dieses Lied dazu in meinm Kopf: Matt Redman 'God of Our Yesterdays'