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Montag, 10. Februar 2014

In between - wo für ich meine Zeit einsetzen kann.

Yea, vorlesungsfeie Zeit ist was feines. Einen Teil der Zeit konnte ich nutzen um die Einladungen fertig zu gestalten und da der Druck sehr schnell ging sind die ersten Briefe im Umlauf und Antworten kleckern rein. Das ist unglaublich aufregend aber es ist auch schön zu erleben, wie sich im Freundeskreis Vorfreude breit macht.

Einen anderen Teil der Zeit habe ich aufwenden können um die ersten zwei Kapitel im Grafikdesign abschießen zu können. Die Ergebnisse sind in Ordnung auch wenn ich nicht mit allen Feinheiten zufrieden oder einverstanden bin. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass der Anfang geschafft ist. Ich hoffe in den nächsten Wochen noch weitere Fortschritte machen zu können.

Damit aber keine Langeweile aufkommt habe ich auch noch bei der benachbarten und befreundeten Hoffnungskirche am Datzeberg eine Predigt übernommen. Dabei habe ich es mir zur Herausforderung gemacht die Predigt interaktiv zu gestalten. Das erwies sich als nicht ganz einfach, ist im wesentlichen aber doch vom Konzept her aufgegangen. Die Massen haben sich nicht offensichtlich für das Thema 'Sozialegerechtigkeit als Herzensanliegen Gottes' begeistern lassen. Dennoch bin ich zuversichtlich dass ich die Idee streuen konnte und sich langsam etwas in Bewegung bringen lässt.

Sonntag, 18. September 2011

Wohl Recht - soziale Fehlstände

So eine Unverschämtheit! Da verkündet er ohne sich zu schämen vom Notenständer, dass unser Wohlstand Unrecht ist. - Und hat damit auch noch recht.
In den letzten Tagen war ich des öfteren in Hamburg - um mich zu bewerben. Mit meinem dörfischen gewohnheits Horizont ist es echt unangenehm, so viele Menschen auf ein Mal zu sehen. Und ganz besonders so viele zu sehen, wo es ziemlich offensichtlich ist, dass etwas im Leben nicht läuft, wie es sollte. Und man könnte ja auch noch was machen.
Ich habe Angst, dass ich abstumpfe, wenn ich das wieder öfter sehe und dann wieder in Lethargie verfalle.

Sonntag, 19. Juni 2011

Heute ist Morgen schon Gestern - Seminar und Predigt

Heute erfahre ich, dass ich morgen überraschender Weise auf das WestBank Seminar fahren kann. (Wow das ist großartig, weil regelkonfrom eigentlich nicht vorgesehen. Muss ich mich jetzt schlecht fühlen, weil andere nicht die Chance haben in diese Lücke zu rutschen?)
Gester habe ich wieder auf englisch gepredigt. Und ich hatte bewusst so spät vorbereitet, dass ich beim Vortragen der Predigt nicht genau wusste was ich denn geschrieben hatte. War schon etwas überraschend. Aber es ist schön zu wissen, dass es funktioniert. ;-)

Freitag, 6. Mai 2011

Viel um die Ohren (nicht mit Sand, aber mit Sesam)

Da werde ich schon von meinem Nachbar gefragt, wann ich endlich wieder was schreibe... Verrückt! (Schön' Gruß auch.) Vielleicht verrate ich deshalb nicht jedem, dass ich einen Blog schreibe.
Hier sind geschäftige und anstrengende Tage. Dieses Wochenende geht es auf nach Jerusalem. Tja und nächste Woche darf ich dann auch noch predigen. Das ganze wird dadurch noch spannender, dass eben ständig irgendwelche Termine und Feiertage (Holocaust Gedenktag und Unabhängigkeitstag) hereinschneien.
Und dann will ich ja irgendwann auch mal Pause machen, entspannen, austicken oder nur Gemeinschaft genießen. Da bleibt dann wieder wenig Zeit um Kontakte und Beziehungen zu pflegen. Ach ja, wenn ihr ihm begegnet; Grüß Gott!

Montag, 16. August 2010

Nordhorner Allerlei - Gedanken zu den letzten Wochen mit Schwerpunkt Kontakte

Gestern fand doch glatt wieder jemand ein Beispiel aus meiner Predigt ganz toll. Alle Ehre Gott dafür. Ich kann mir wahrlich kein Ei drauf backen (=> nichts darauf einbilden), denn diese Idee ist mir einfach 'zugefallen' (so etwas wie ein glücklicher Zufall [den es ja gar nicht wirklich gibt]) und war keine Leistung von mir. Kann man einen Bibeltext erklären, den man selber kaum versteht?

Gestern bin ich zu den Freaks nach Münster mitgenommen worden. Und es war mal wieder sehr angenehm dort, insbesondere weil ich dort nun tatsächlich so etwas wie Freunde treffen kann. Nach dem Freakstock ging das Alltagsprogramm  hier so schnell weiter, dass ich nicht dazu gekommen bin, das Festival im Blog ordentlich auszuwerten. Mal sehen, ob ich noch dazu komme das nachzuholen. 

Unter anderem war meine Schwester mich besuchen. Sehr lustige Sache das. Ich weiß nicht, ob wir uns schon mal so gut verstanden haben. In den drei Tagen ließ sich alles ganz easy regeln. Im Anbetracht dieser Dinge freue ich mich schon auf unsere 'Familienzusammenführung' wenn ich wieder bei meinen Eltern einziehen werde.

Dann hat sich auch das Thema Einsamkeit erledigt. (Ich habe den Eindruck hier noch nicht ausreichend darüber herum lamentiert zu haben.) Einerseits betrachte ich es als Fortschritt, dass ich inzwischen bereit bin das Problem vor mir zu benennen. Andererseits könnte ich das Ding auch überspannen und mich in eine Spirale des Selbstmitlieds drehen. Und erschreckend dabei finde ich, dass diese Gedanken und Gefühle nicht am Anfang, sondern am Ende meiner Zeit in NOH aufkommen. Vielleicht habe ich es am Anfang nicht zugegeben, oder weg erklären können oder es hat sich angesammelt, oder keine Ahnung. Vielleicht liegt es auch mit daran, dass ich innerlich bereits dabei bin mich zu Verabschieden und Abstand zu gewinnen. Habe mir vorgenommen das unter "unangenehme aber lehrreiche Erfahrungen" zu verbuchen und mich davon nicht zu sehr gefangen nehmen zu lassen. 

Ach ja, eine kleine Überschlagsrechnung hat ergeben, dass ich im Zeitraum von Sonntag bis Mittwoch schätzungsweise doppelt so viele Kalorien zu mir nehme wie in den verbleibenden Tagen. Auf der anderen Seite arbeite ich möglicherweise von Mittwoch bis Samstag anteilig betrachtet 50% mehr.

Samstag, 14. August 2010

Selbstgespräch mit der Tastatur - Reflektion übers Predigtschreiben

Verflixt noch mal, schon wider bin ich dabei ohne Bang und große Idee eine Predigt zu schreiben, habe nicht mal den Text wirklich verstanden. Werde da wohl noch etwas nacharbeiten müssen. Aber vielleicht ist das auch normal, dass es nicht vor jedem Sonntag eine Erleuchtung gibt. Irgendwie fand ich meine ersten Predigten echt noch besser. Entweder verklärt die Erinnerung das, oder ich hatte noch ein unerschöpftes Ideenreservoir, oder einfach mehr Zeit gute Ideen zu entwickeln. Aber es hilft nix, ich muss zu sehen, das was aufs Papier kommt. Ich muss und will fertig werden, habe ja noch andere Dinge vor und zu tun. Außerdem höre ich ja immer nur, wie toll meine Predigt war – wenn mein Publikum das wirklich glaubt ist ja schon mal was gewonnen. Vielleicht sind sie es ja, aber da habe ich starke Zweifel dran. Ich habe ja eine Ahnung davon, was noch alles möglich gewesen wäre.  

Mittwoch, 21. Juli 2010

Back again - zurück aus dem Urlaub Teil 1

Und schon sind zwei Wochen Urlaub herum. Aber ausgeschlafen bin ich nicht. Ok, das war auch nicht wirklich zu erwarten, wenn man mit 19 Teens durch die deutsche 'Wildniss' tourt. Wie so oft habe ich ein paar Nächte gebraucht um müde genug zu sein oder mich auf die Isomatte einzustellen. Naja, nach der Phase nervte mich dann aber der Sonnenbrand, oder die weit mehr als 100 Mückenstiche. Aber eigentlich ist schlafen ja gar kein spannendes Thema. Ist wohl nur gerade bei mir so präsent, weil die Augenlieder gerade besonders stark der Massenanziehungskraft unterlegen sind. Jetzt muss ich es nur noch packen diesem Bedürfnis in der nächsten Stunde nachzugeben...

Und hoffentlich gelingt es mir auch in den nächsten Tagen weitere Eindrücke zu verschriftlichen. Mal sehen. Werde morgen mit der Predigt für diesen Sonntag beginnen. 

Montag, 5. Juli 2010

Pause machen?!

Gestern habe ich wieder gepredigt. Jetzt nur noch zwei Tage durchhalten und dann ist Urlaub! Gestern Nachmittag habe ich mir dann auch die Zeit genommen den Müll hier um mich herum neu anzuordnen. Jetzt da der (Arbeits)Druck weg ist, oder ich mich ihm verweigern kann, merke ich wie hoch ich ihn gemacht habe. Echte Pausen habe ich mir kaum gegönnt und die anderen reichten kaum zum entspannen.

Samstag, 12. Juni 2010

Angsthase - Arbeitsverweigerung oder wie ich mir selber ein Bein stellen kann

Ich bin so megamäßig forstig in meinem eigenen Sein gefangen. Ich finde meine Predigt bisher nicht gut und fürchte, dass ich es nicht auf die Reihe kriege sie qualitativ aufzubessern. Schlimm genug, aber nicht nur das - meine Angst hält mich davon ab es anzupacken. So wird es garantiert nix. Herzlich willkommen im Land der Selffullfilling Prophecies (oder so).

Montag, 19. April 2010

Von komischen Vögeln, die nicht singen können

Am morgen war noch nix mit Coce Zero! Mein zweiter Gitarrist und Leadsänger war krank geworden und so musste ich die Musik im Godi leiden ääh leiten. Aber es ist mir dummerweise nicht gelungen meinen Sängerinnen die nötige Sicherheit zu vermitteln, als dass sie hätten richtig singen können. - Und dummer weise fehlte mir auch noch einiges an Sicherheit um richtig zu singe, zu spielen und zu leiten. Und so haben einige andere mit gelitten. Wunderbarer Einstig in eine Predigt zum Thema 'Anbetung und Lob'. Aber mein erster Punkt war ja schon, dass Anbetung nicht gleich Musik ist. Auch unmusikalische Vögel und Gemeinden können Gott anbeten. - Gott sei Dank! ;-)
Danach wurde es besser. Die Predigt ging nämlich nicht in die Büchs. Und bei dem wunderbaren Wetter habe ich den Rest des Tages gnadenlos verchillt - zwar ganz anders als ursprünglich geplant, aber trotzdem schick. War den Tach über mit Leuten aus'm Hauskreis auf Achse; mit Fußball zu gucken, im Tierpark dem Falkner und seinen Tieren zu sehen und hinterher Tiere essen. Endlich mal grillen! Boah, wurde dringend Zeit für mich. Das war dann doch wieder das Leben wie es sein sollte!


Der Storch wollte sich nicht ins Nest gucken lassen und hatte Glück, dass er an einen feigen Weißkopfseeadler geraten war. (Wer das Bild mit sauberen Farbverläufen haben will darf bescheid sagen.)

Samstag, 17. April 2010

Still at work

Was für eine Woche. Ich habe wohl zum ersten Mal für jeden Tag einen Hauskreis vorbereitet. Schon ein bisschen seltsam und etwas stressig. Zum Glück mach ich diese Woche eine Themen- und keine Auslegungspredigt, so muss ich nicht so viel Zeit in die Exegese investieren. Trotzdem muss sie geschrieben werden und so sitze ich Tag ein Tag aus bei wunderprächtigem Wetter drinnen am Schreibtsich. Würde es wenigstens regnen würde sich das nicht so doof an fühlen.

Mittwoch, 14. April 2010

neue Spielwiese

Ich habe eine neue Spielwiese. Und wenn alles gut läuft ist sie in etwa 400 Jahren wirklich gut bewaldet. An manchenstellen bestimmt auch schon vorher. Mit einer Freundin vom esra:seminar versuche ich mich nun in der Zucht von Mammutbäumen. Damit wir euch hier nicht zuspamen haben wir einen extra Blog dafür aufgemacht, der unter http://mammutbaum-und-anderes.blogspot.com verfolgt werden kann. Bei Gelegenheit werde ich bestimmt wieder darauf verweisen.
Nach dem ich letzte Woche schon wieder Besuch hatte (Gott sei Dank gibt es immer wunderprächtiges Wetter, wenn jemand zu mir kommt.) Muss ich jetzt mal tierisch ranklotzen. Die nächsten zwei Sonntage darf ich predigen (auch ein mal in einem Gästegottesdienst, das wird noch mal was anderes werden, da laufen die Gedanken auch schon an)und bis dahin wollen auch noch einige Hauskreise gehalten werden. Erschwerend kommt dazu, dass mein Laptop nicht mehr tut, wie ich will. Auch eine Neuinstallation konnte noch keine Besserung bringen. Zum Glück tut aber meine alte Kiste es meistens.

Dienstag, 2. Februar 2010

Stille rieselt der Schnee

Die letzten beiden Sonntage war ich dran mit Predigen. Das Thema war dabei das 'Jahr der Still'. Die erste Predigt fand ich hinterher ganz gut. (Vorher komme ich ungefähr nie auf den Gedanken.) Ein paar abgedrehte Idee und Illustrationen. Außerdem habe ich mir einfach erlaubt etwas mehr meine Umgangssprache zu nutzen. Ich glaube das hilft mir bei der ganzen Sache deutlich lockerer zu sein. Im zweiten Anlauf lief das leider nicht alles so glatt. Und über alldem steht die Gefahr etwas zu erzählen, was in meinem Leben gar keine Wirklichkeit ist. Man sacht ja, man predige sich zuerst selbst - was aber, wenn ich auf meine eigene Predigt nicht hören will. Naja, ich will schon hören. Aber bei der Umsetzung steht doch noch irgendwie meine Bequemlichkeit im Weg rum.
Ansonsten kann ich mich hier zur Zeit mehrmals täglich übers Wetter wundern.
- Morgens, dass es schon wieder geschneit hat
- Nachmittags, dass schon wieder fast alles geschmolzen ist und
- Abends / Nachts, dass es immer wieder so kalt wird und es immer noch Reste gibt, die wieder auf der Straße einfrieren können.

Montag, 16. November 2009

Neuerungen

Gestern habe ich mal wieder eine Predigt gehalten. Das ist nicht so neu, aber dieses Mal kam ich nicht besonders gut mit dem Text zurande. 1. Joh 2, 15 - 17 sagt doch eigentlich alles selber aus, oder nicht?! Was soll ich noch dazu sagen. Dem entsprechend zogen sich meine Vorbereitung / Ausarbeitung sehr lange hin, so dass keine Zeit mehr blieb den gerade fertig gestellten Text zu lernen. Stattdessen habe ich ihn auf ein Stichwort Konzept zusammen gestrichen. Also musste ich zwangsläufig frei reden - hat auch geklappt.
Das andere war eher für die Gemeinde neu. Nach den Mottos von Stralsund und EmCh habe ich einfach mal dazu aufgefordert, dass man sich mit Gesprächsbeiträgen an der Predigt beteiligen möge. Joa, ich sage mal, soweit so gut. Aus meiner Sicht ok, es war deutlich lockerer und ich hatte Feedback von den Leuten. Nur dummer weise haben auch genau die Leute die sonst schon am liebsten ununterbrochen reden meine Einladung nur zu gerne angenommen. Das wieder zu bremsen ist mir Gott sei Dank dennoch gelungen.
Und die letzte Neuerung ist eine Anschaffung. Laut Hersteller bin ich jetzt mit meiner Coolpix S640 im Besitz der schnellsten Kompaktkamera der Welt. Jetzt kann ich nach Herzenslust aus dem Handgelenk Schnappschüsse machen - sofern das Gerät hält, was Nikon verspricht.

Dienstag, 8. September 2009

Anners als erwartet

Dieses Wochenende war ich in Nordhorn bei meiner zukünftigen Gemeinde und Arbeitsstelle. Ein bisschen angespannt war ich schon - aber es wurde eine richtig gute Zeit.  So ein sympathischer Schlag Menschen. Wenn es nicht schon klar wäre würde ich mich glatt dafür entscheiden dorthin zu gehen. 

Ich habe dort auch gepredigt. Vorher haben wir uns noch kurz zum Beten zusammen gestellt. Irgendjemand hat gebetet, dass Gott mir doch die richtigen Worte geben möge. Und ich dachte dazu nur. "Dazu ist es schon lange zuspät. Was ich sagen werde habe ich schon lange aufgeschrieben." Aber während ich die Predigt vorgetragen habe sind mir noch hilfreiche, erklärende Sätze eingefallen, auf die ich während der fünfach überarbeitenden Vorbereitung nicht gekommen war. 

Samstag, 8. August 2009

Improvisations Godi

Gestern habe ich auf einem T-shirt den Aufdruck "Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage - nicht für das was du verstehst!" gesehen. Irgendwie richtig. Auf der anderen Seite weiß ich, dass es falsch ist. Da ich eindeutig zweideutig kommunizieren kann, weiß ich dass Einfluss drauf nehme was mein Gegenüber versteht. Von daher trage ich auch Verantwortung dafür.
Naja, die Absprachen zur Vorbereitung des Gottesdienstes sind aus meiner Sicht schon wieder in die Hose gegangen. Ich hatte gehört "Wir suchen die Lieder aus." und mir dabei gedacht, "Super, da macht sich jemand Gedanken über den Ablauf des Godis, dann brauche ich mich nicht darum kümmern." Gemeint war aber. "Niemand bereitet die Lieder vor, wir entscheiden spontan, was wir singen." Hei, das hat mich erstmal gestresst, bis ich gecheckt hatte wie es laufen sollte. Dummer weise hieß dass dann auch, dass ich doch wider Erwarten alleine verantwortlich für den Ablauf war.
Nach der Stichwortliste habe ich mir dann spontan fix einen Ablauf zusammen gestrichen, bei dem etwa alle raus viel, womit ich nix anfangen kann, oder bei was ich sehr unsicher bin. Zum Beispiel habe ich es mir nicht gegen unter den Voraussetzungen (und unter den Augen eines pensionierten Pastors) ein Abendmahl zurecht zu frickeln. Meine Gottesdienstgestaltung fand ich selber eher so lala. Deutlich einfacher viel mir dann doch die Andacht / Predigt, die ich vorbereitet hatte. Es war mir gelungen ein paar Kuscheltiere im Haus zusammen zu klauen, so dass ich die Geschichte etwas anschaulich erzählen konnte. Allerdings musste ich wieder etwas improvisieren, weil teile meiner Inhalte schon im Vorprogramm verwendet wurden.
Letztlich ist es mir gelungen mit dem Zirkus für Begeisterung bei den Betreuern zu sorgen. Genau das hatte ich auch beabsichtigt - dumme Nummer nur dabei, dass ich nicht wirklich weiß, wie es bei meinem eigentlichen Publikum, den netten Menschen mit geistigen Behinderungen angekommen ist. In der Vorbereitung hatte ich nicht nur sie im Blick.

Frage wie viele Kneipen oder ähnliches hat Berlin?

Donnerstag, 6. August 2009

Themenfindung

Da drück ich mich ewig darum endlich ein Thema für die Andacht am Freitag zu suchen. Gestern habe ich mich endlich aufgerafft und gnädiger Weise bekam ich sehr fix eine gute Idee. 'Heute' erfahre ich dann von meinem Kontaktmann, dass es eine Jahrespalung gibt und der Rest des Programms bereits auf das zuvor festgelegte Thema abgestimmt ist. Nu' hab ich zwar endlich einen Text, aber mit dem kann ich bisher nicht so richtig viel anfangen... - so was macht mich stinkig!

Samstag, 11. Oktober 2008

Der Wahnsinn geht weiter

Letztes Wochenende habe ich meine zwei Predigten gehalten. War eher nicht so doll - ist nun aber auch gelaufen. Zumindest kann ich mir jetzt einen Strich machen für "Mehrmals an einem Tag gepredigt"!
Letzte Woche sind wir wieder in den Schulbetrieb gestartet. Ich bin wohl noch nicht wieder daran gewöhnt fünf Stunden lang zu zuhören. Diese Wochen ende ist auf jeden Fall mal wieder richtig frei! Nicht ein einziger Termin und nix auszuarbeiten - ist das geil. Da komme ich vielleicht sogar noch dazu die Hausaufgaben zu machen.
Die letzten zwei Wochen bin ich im Handballtraining immer umgeknickt. Das ist echt voll Mist! Bitte betet doch dafür, dass es nicht noch mal passiert und das der Knöchel stabil bleibt!
Ansonsten vergnügen wir uns die letzte Woche über damit bei jedem Essen einen neuen König auszuwürfeln. Einmal den falschen Film gesehen und schon haben wir uns eine Krone geschnitzt und irgendwer läuft mit meiner Fliegenklatsche durchs Haus! - Warum auch nicht!?
16:10 Uhr


Donnerstag, 4. September 2008

aus der eigenen Predigt gelernt

Inzwischen habe ich wieder eine Predigt hinter mich gebracht. Es ging um die ganze Story von Simson. An der Vorbereitung habe ich eine ganze Woche gesessen und hatte die Suppe sowas von auf. Ich war mir auch ziemlich sicher, das Predigen nicht meine Berufung ist. Als ich dann endlich am Reden war, fühlte es sich deutlich besser an und meine Zuhörer sind auch gut mit abgegangen. Das hat Spass gemacht. Und auch das Feedback war wieder sehr gut.
Aber mindestens genauso interessant war es die Predigt in den Hauskreisen (Zwecks Vertiefung) auszuwerten. Teilweise war es echt erschreckend, wie wenig nach zwei / drei Tage noch hängen geblieben war. Aber Gott sei Dank - es ist nicht alles verloren gegangen. Außerdem war diese Rückmeldung unendlich wertvoll! Ich hab mich mal daran erinnert, wie viel bei mir hängen bleibt, wenn ich ganz normal einer Predigt lausche. So, und nun kann ich bei den nächsten Predigten ausprobieren in welche Konsequenzen ich das umsetze. Pauschal könnte ich ja sagen: "Allerhöchstens einen Punkt in der Predigt - eher weniger!" ;-)

Mittwoch, 27. August 2008

Geburtstag und Predigt

Am Wochenende war der Großteil meiner Familie hier, unter anderem um die Kanus mit nach Hause zu nehmen. Das andere war wohl der schon fast traditionelle Geburtstags Praktikumsbesuch. Großartig mit feiern war hier nix. Aber so hat der Geburtstag wenigstens stattgefunden.
Irgendwie kommt der nächste Sonntag mit Riesen Schritten auf mich zu. Das ist ansich kein Problem, sondern die Tatsache, dass ich mit meiner Predigt über Simson nicht vorwärts komme macht mich unruhig. Gestern war ich richtig sauer auf mich, über mein Arbeitsverhalten und die nicht vorhandenen Ergebnisse. - Ich hatte keinen Bock auf nix mehr. Aber das normale Programm ging weiter. Das hieß dann Bowling. Nach dem ich dann erstmal da war und wusste, wie es läuft (es war das erste Mal, dass ich Bowlen war) ging es dann aber.
Heute steht dann ein neuer Versuch für das Hauskreisthema an.