Montag, 10. Februar 2014
In between - wo für ich meine Zeit einsetzen kann.
Einen anderen Teil der Zeit habe ich aufwenden können um die ersten zwei Kapitel im Grafikdesign abschießen zu können. Die Ergebnisse sind in Ordnung auch wenn ich nicht mit allen Feinheiten zufrieden oder einverstanden bin. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass der Anfang geschafft ist. Ich hoffe in den nächsten Wochen noch weitere Fortschritte machen zu können.
Damit aber keine Langeweile aufkommt habe ich auch noch bei der benachbarten und befreundeten Hoffnungskirche am Datzeberg eine Predigt übernommen. Dabei habe ich es mir zur Herausforderung gemacht die Predigt interaktiv zu gestalten. Das erwies sich als nicht ganz einfach, ist im wesentlichen aber doch vom Konzept her aufgegangen. Die Massen haben sich nicht offensichtlich für das Thema 'Sozialegerechtigkeit als Herzensanliegen Gottes' begeistern lassen. Dennoch bin ich zuversichtlich dass ich die Idee streuen konnte und sich langsam etwas in Bewegung bringen lässt.
Sonntag, 28. Juli 2013
Nahe am Wasser gewohnt (Comunity Wochenende)
Dieses Wochenende sind wir als Comunity ausgeflogen. Gar nicht weit, nur kurz hinter Berlin, aber dafür direkt an' Kanal. Da konnte ich einfach immer wann ich wollte (wenn ich denn wollte) mal eben ins Wasser springen, oder fix mit dem Kanu los fahren. Allerdings war bei diesem Wetter deutlich mehr im Wasser als überm Wasser angesagt. Wat soll man auch am heißesten Wochenende des Jahres machen?
Ok, Nudeln essen, grillen und Waffeln backen sind auch Möglichkeiten. Aber inetressanter waren die Einheiten, in denen wir darüber nachgedacht habe, wo es mit der Polylux Comunity in den nächsten Jahren hingehen soll und was uns wichtig ist. Und auch konkret zu gucken, wo wir als nächstes den Schwerpunkt setzen und wo wir noch Kräfte reinstecken können. Ich finde solche Treffen unglaublich spannend. Wir sind eine Einheit vor dem Herrn und wir wollen was verändern. Geil! Und ich darf Teil davon sein. Sexy geil! (Wie manche Kids hier sagen.) Auch fein ist es dann mal einfach so beim Singen von Lobpreisliedern rum zu heulen.
(Das Haus in dem wir waren kann ich guten Gewissens empfehlen!)
Mittwoch, 10. April 2013
Gemeinde Beobachtungen
Zum Beispiel war ich in Philadelphia an einem Sonntag in zwei Gottesdiensten. Im ersten waren wirklich reichlich viele verschiedene Nationalitäten vertreten, genau wie die Bevölkerung ringsherum, auch obwohl sie im wesentlichen wohl von Weisen betrieben wird. Manche Leute um mich herum waren doch eine Herausforderung für meine Nase. Dass in Predigten immer wieder Beispiel vom Militär herangezogen werden oder sich Bestimmte Einheiten gar mit einem "huh" anfeuern ist für mich befremdlich oder gar verwerflich.
Das andere war eine mit TSW verbundene junge Gemeinde, voller junger Menschen. Mit großartigen Musikern und auch sonst war einiges an Kunst vertreten. Sie haben auch verschiedene Lieder aus der ganzen Welt gesungen und hatten ordentlich Stimmung in der Bude. Die Predigt war intellektuell ansprechend und herausfordernd und sie gehen voll auf Community und Gerechtigkeit ab (habe ich mir sagen lassen).
Und doch - ich weiss noch nicht ganz warum. Aber bei Yuppies und Künstlern fühle ich mich nicht besonders wohl....
"Aus was für eine Gemeinde kommst du denn?" Ich kann es sagen, aber den Inhalt wird kaum einer verstehen. Die Jesus Freaks müsste ich erstmal erklären und die Entwicklung der letzten 20 Jahre macht das nicht eben einfacher. Aber auch zu sagen ich bin bei Baptisten aufgewachsen ist nur bedingt hilfreich. Ich vermute inzwischen, dass ich Anabaptisten sagen müsste, auch wenn das in Deutschland ein theologisches Schimpfwort sein würde.
Also versuchen wir indirekt zu kategorisieren ob meine Gemeinde konservativ ist (erstens weiss ich das nicht einfach zu beurteilen, und zweitens habe ich null Peilung was sich hier für die hinter diesem Wort verbirgt). Egal. "Wie steht denn deine Gemeinde zu den Themen Krieg, Politik, Rassismusfrage und soziale Gerechtigkeit?" Und wieder geht das Fragezeichen der Frage in mein Gesicht über und ich habe keine rechte Antwort. Ich wüsste nicht, dass wir solche Themen wirklich ernsthaft behandeln, geschweigedenn dass es einen (offiziellen) Standpunkt dazu gibt.
Andere Beobachtungen:
Es wird die Bibelstelle und die Seitenzahl der gängigen Bibel angesagt.
Eine Zeit der Besinnung oder der Stille ist nach aller spätestens zehn Sekunden zu ende. (Da habe ich mir nichtmal das Thema in Erinnerung gerufen.)
Beim Abendmahl gibt es echten Wein. (Und ich finde es geil. Hat doch ne andere Qualität.)
Eine Doxologie zu singen ist was feines. (Dafür sollte man mal eine haben, und jemand der sie schön klingen lässt.)
Manche Dinge die so seltsam für mich aussehen haben doch etwas mystisches, gar magisches. Und das Gute daran zu verpassen wäre schade.
Hier gibt es einmal im Monat einen gemeinsamen Kreistanz. (Ich habe so viele Kreise aus dem Takt gebracht, dass ich mich nicht traute.) Aber es ging so was von gar nicht um eine Performance. Ich weiss nicht, wer überhaupt im Takt war, die Rollstuhlfahrer bestimmt nicht und das war auch scheiss egal, weil man zusammen für Gott unterwegs war. - Wertvoll.
Im Gottesdienst Gebetsanliegen aus der Community zu sammeln ist auch mal fein. Und wenn sich die Dame in Not spontan an den Moderator drückt und er sie in den Arm nimmt, während er betet, dann habe ich eine
Ahnung davon wie man hier miteinander umgeht. - Wertvoll.
Hier ist die Reba Place Fellowship in Evanston nördlich von Chicago.
Mittwoch, 20. März 2013
down in town (Kensington bis Phili City)
So richtig wohl fühle ich mich in 'unserem' Stadtteil Kensington (noch) nicht. Ich kann die Leute und die Situation nur schlecht einschätzen. Heute habe ich mich zu Fuß auf den Weg ins Zentrum der Stadt gemacht. Viele Ecken sehen echt traurig aus. Die Industrie ist kollabiert und die gleichförmigen Reihenhäuser folgen langsam. Das Straßenbild hat nur wenig Grün (unabhängig von der Jahreszeit)
und viel Abfall zu bieten. Bedrückender sind aber die Gestalten, die anzutreffen sind. Soetwas habe ich, besonders in der Summe, in Deutschland noch nicht gesehen. Besonders krass kommt das ganze aber im Kontrast zur City. Hier gibt es tatsächlich Grünflächen (das ist grundsätzlich schön) und viele Museen, Skulpturen und Gedenkstätten. Das ist wohl der Unabhängigkeitserklärung und anderen Ereignissen in dem Zusammenhang geschuldet. Den alten, toten Kerlen wird auf großen sauberen Plätzen gedacht. Aber wer außer ein paar kleinen kirchlichen Organisationen gedenkt der anderen Kerle?
Montag, 11. März 2013
IHOP
Aber wenn sie das schon ueber 15 Jahre machen und 100 andere im Raum und Gott das gut finden- dann wird es so schlecht nicht sein.
Donnerstag, 7. März 2013
Welcome home - Cluster Church
Und es gibt sie wirklich: Splittergruppen Gemeinde, Clusterchurch, call it whatever. Eine große Gemeinde, die aus vielen recht selbstständigem Gruppen besteht und die doch zusammen gehören. Die Idee ist mir wohl bekannt und ich mag sie schon sehr lange - ich konnte mir nur nicht vorstellen, wie das funktionieren sollte. Und diese hier betereiben sogar einen Gebetsraum. Das ist ja schon mal aus Prinzip cool, und es macht gar nix, dass sie nicht nonstop beten. Ich bin sehr froh zu sehen, dass es möglich ist.
Ach ja - das Texas, das ich kennen gelernt habe ist nicht so interessant oder aufregend wie sein Ruf.
Dienstag, 5. März 2013
Das Land der begrenzten Unmöglichkeiten (USA)
Wir sind schon 5 Tage hier, aber leider sind wir auch so busy unterwegs und so selten am Computer, dass ich noch nicht dazu kam zu berichten. Im wesentlichen crusen wir durch Oklahoma City und wenn wir nicht die Stadt unsicher machen, gucken wir uns ein paar christliche Versammlungen an. (Kirchen kann man sich gefühlt zu hunderten im Vorbeifahren ansehen.) Jetzt geht es gleich los zu einem Abstecher naaaach TEXAS.
See ya
Sonntag, 14. Oktober 2012
verschiedene Welten
Anmerkung: In einem Seminar hörte ich letzens etwa dieses "Wenn du es dir zur festen Gewohnheit machst jeden Sonntag zum Gottesdienst zu gehen, dann wird es irgendwann ganz einfach sein sich auf den Weg zu machen. Wenn Satan merkt, dass er dich eh nicht abhalten kann, spart er sich die Kraft und der Kampf hört auf."
Noch so'n Ding. Wenn ich zur Zeit (Bibel) lese, denke ich mir "Hey da gibt es noch so viel zu entdecken, zu lernen und zu wissen - ich will mehr Bibel lesen." Umgesetzt habe ich es noch nicht ganz, aber der Wunsch ist schon mal am wachsen.
Letzte Woche hörte ich im Radio, dass immer noch etwa 12% der Menschheit am Hungern sind.
Nächste Meldung: der Clan von 'Feinkost Albrecht' ist der Reichste in Deutschland. - Gut, dass die wenigstens teilen und mich mit ernähren!
Donnerstag, 27. September 2012
Meine Planlosigkeit und Parchim
Falls da draußen jemand ist, der weiß wer ich bin und was mich umtreibt, - ich bin für Hilfe und Anregungen offen.
Gestern zum Beispiel: Ich habe habe ja immer hunderttausend Pläne und Idee, was man machen könnte. Aber dabei bleibt es meistens auch. Wenn ich erstmal zu Hause bin, kommt mein Hintern so schnell nicht mehr vor dir Tür. Und wenn ich mal am PC sitze kommt er auch so schnell nicht mehr hoch. - Das ist manchmal voll ätzend und frustrierend.
Das könnte aber auch daran liegen, dass ich keine richtige Ahnung habe, wie ich mit meiner großen Frage weiter machen soll. - Und dann ist es mir einfach einfacher sie zu ignoreireren (bis ich schlafen gehe - dann ploppt sie noch mal kurz auf).
Dabei ist es gewissermaßen ein Luxusproblem. Dem Projekt in Parchim hatte ich auf der Hinfahrt eigentlich keine große Chance mehr gegeben. (- Wie hätte das auch mit Neubrandeburg mithalten sollen?!) Aber als ich dort war entpuppte es sich als mega geil. So hatte ich es ja auch in Erinnerung, deshalb wollte ich es mir ja ansehen. Aber es war noch besser. Es ist irgendwas von Gemeindeerneuerung und Neugründung in einer Landeskirchlichen Gemeinschaft. Mit Drive und Pepp, ohne große Rücksicht auf Konventionen. Und all das mit einem brauchbaren System und gegebener Infrastruktur. (By the way - welche Gemeinde kann von sich sagen, dass ihre Jugendräume als Schulhof genutzt werden können?!)
Dort könnte ich durchaus meinen Platz finden. Es scheint, als wenn man mich mit meinen Gaben brauchen kann.
Und mir ist, als wenn Gott mir sagt, dass es meine Entscheidung ist. Shit egal wo in McPom. Wie dumm, da müsste ich ja wissen, was ich will (ok, ich weiß, dass ich nach Neubrandenburg tendiere) und wissen warum und beurteilen können ob meine Motive die richtigen sind. - Äh und ob Gott nicht doch was konkretes sagt und ob ich da nicht was überhört habe. Und ich möchte ja eigentlich auch nich' irgendwen (in Parchim) enttäuschen.
Freitag, 14. September 2012
Gute Gewohnheiten sind gut (Gitarre spielen)
"Glaubt ihr, dass euer Christsein ansteckend ist?" - "Äh, eher nicht so."
"Wie soll unsere Gemeinde ansteckend sein, wenn ihr es nicht seid?!"
Ich erinnerte mich daran, dass ich mal die Gewohnheit hatte mich sobald ich nach Hause kam als erstes an die Gitarre zu setzen. Tat mir voll gut. - es ist eine der effektivsten Varianten für mich die Beziehung zu Gott zu pflegen (fragt mich ruhig, wie das geht - ich weiß es nicht). Soweit war ich schon mit meiner Erkenntnis gekommen. Warum aber richte ich mich so selten danach?! Äh, egal. Ich richte mich einfach danach (zu mindest habe ich es vor, ich will es mir wieder angewöhnen), als erstes hinsetzen und Gitarre zocken, dem Herrn die eine und die andere Melodie trällern, oder nur Krawall machen. Vielleicht noch mal im Gebet äußern, was mich bewegt.
Und erst irgendwann später den Computer an machen, oder sonstwas anpacken...
Sonntag, 15. April 2012
Wie geht Gemeinde?
Und wie kann denn Gemeinde im 21. Jahrhundert noch innovativ sein und auffallen? - Ohne trashig zu werden. Sich im online Audiochat zu treffen und gemeinsam zu beten ist eine tolle Sache. Aber wie geht Gemeinde in der Postmoderne - und wie machen wir daraus eine A-Postel-moderne?
Oooh, und Landeskirche kann auch ganz toll sein. Es kommt weniger auf den Titel, denn auf den Inhalt an. - Und (siehe oben) dass die Beteiligten mit dem Inhalt übereinstimmen - dann kann ja auch der ganze Kram, der mir nicht passt richtig sein.
Freitag, 6. April 2012
Gebet - Form, Farben und Inhalte
Gestern ging es zwar weniger ums Beten, aber großartig war es trotzdem. Wenn nicht gar der beste Gründonnerstag, an den ich mich erinnern kann. Ich habe mich mal ihren Leuten von der Kirche angeschlossen und mit ihnen im Sonnenschein eine Jurte errichtet. Dann war Godi mit gemeinsamen Abendmahl und Abendessen. Wie kommt es, dass das an Erev Shabbat erinnert?! (Es liegt nicht nur am Wein.) Dann haben wir die letzten Züge der Passionsgeschichte neu durchdacht und gegrillt. Die Nach haben wir uns in Gebetsschichten aufgeteilt. Und ich durfte feststellen, dass so eine Stunde beten verflixt schnell rum geht, wenn man sich mal die Zeit und verschiedene Methoden zur Hilfe nimmt. Nach'm Frühstück bin ich dann zur Arbeit.
Gott sei Dank musste ich erst sehr spät anfangen. Das ist die Erhörung zu einem unausgesprochenem Gebet.
Tja und ansonsten habe ich dem Chef heute noch gesagt, dass er ab Mitte Mai nicht mehr mit mir rechnen darf. Es tut gut das ausgesprochen zu haben und Offenheit darein zu bringen.
| die Bildredaktion merkt an, dass auf der Autoscheibe Eis ist |
Sonntag, 20. November 2011
More than "Just People" - Bericht im Godi
Inhaltlich haben wir als Hauskreis das präsentiert, was uns in den letzten Wochen beschäftigt hat. Der Just People Kurs der Micha Initiative. In Anlehnung an die Millenniumsziele der Vereinten Nationen geht es darum Christen zu ermutigen und zu befähigen sich gegen Armut und für globale und soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Als Konsequenz haben wir mal die Gemeinde zum Kaffeetrinken und Knabbern mit fair gehandelten Produkten eingeladen.
Wenn ich das voll durchziehe (und dann ergibt es wirklich Sinn) dann muss ich ungefähr mein ganzes Konsumverhalten verändern. Das wir spannend!
Sonntag, 13. November 2011
Regiotreffen der Jesus Freaks
Und dieses Wochenende war in HH das 'Region Nord' treffen. Es waren alle Freaks aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein eingeladen zum Austausch und zur Ermutigung. Praktisch sind wir mit rund 20 Leuten in einem Gemeindehaus eingezogen, haben abgehangen, musiziert, diskutiert, gegrillt, gelernt gechilled, Videos geguckt und uns kennen gelernt. Wir haben eine musikalische Kiezführung mitgemacht, einen Godi gestaltet, für einander gebetet und bedacht, was die Vision der Freaks und Gottes Idee mit ihnen ist.
Große und großartige Dinge sind möglich. Es ist viel zu tun. Es wird schwer werden, weh tun und Kraft kosten. Menschen bringen mich an meine Grenzen.
Dienstag, 25. Oktober 2011
Neues Leben?!
Samstag, 22. Januar 2011
Den Shabbat begehen
By the way, ich bin gefragt worden, ob ich nicht fürs Church Commite kandidieren möchte. Möchte ich das?! Geistliches Leben mitgestalten - JA! In Formalien hängen bleiben und für nix kämpfen - NEIN!
Heute habe ich mich einer Gruppe angeschlossen, die zu einer messianischen Gemeinde in Haifa gefahren ist. Das erste komische ist schon mal, dass alles durch drei bis vier Sprachen geht. Also primär nur Hebräisch. Aber die Liedtexte sind auf Russisch und Englisch transkribiert und übersetzt. Die Predigt (und ähnliches) konnte ich mir dann auch persimultan Übersetzung im Kopfhörer rein tun (Russisch hat nicht geholfen). Und dann musste ich mir das ganze noch für mein deutsches Hirn umarbeiten. Wobei - ich so wie so schon ständig Selbstgespräche auf englisch mit mir führe. Schräge Sache.
Und wie war es sonst so? - Ein lustiger Mix aus Judaismus, und entsprechender Ausrichtung auf Schrift, Predigt und Auslegung. Und auf der anderen Seite eher locker charismatisch, mit Tanzen, Singen (t.w. so oft wiederholt, bis ich auf Hebräisch mitsingen konnte und wusste worum es ging), Klatschen, Beten. Warum auch nich'?! Ok, vielleicht weil das ganze heute fast 2,5 Stunden gedauert hat. Aber lieber so, als durch ein 50 Minuten Programm zu hetzen.
Montag, 1. November 2010
Sport in the name of the Lord?!
Gestern ging es in der Predigt um das Haus Gottes. Und irgendwie gehört die Gemeinschaft der Gläubigen ja auch zu dem Thema. Auf jeden Fall sind wir nach dem Godi mit fünf Leuten noch eine Runde joggen gegangen (*pfui* Sport am Tag des Herrn!). Aber das hatte schon etwas von Gemeinschaft. Gemeinsam Zeit verbringen, etwas zusammen machen und eine Herausforderung bewältigen und dabei noch (mehr oder weniger [geistlich]) gehaltvolle Gespräche führen. So ungefähr wünsche ich mir das! (Früher haben wir mal öfter zusammen gebolzt - aber nu' steht unser neuer Kindergarten auf dem Blotzplatz. )-: )
Am Abend war ich noch zu Speis und Trank bei einer Verhau Runde an der Wii eingeladen. Auch mal sehr lustig - nur dass ich die Steuerung meistens nicht so ganz nachvollziehen konnte.
Montag, 6. September 2010
Krass aufgewacht vom Mittagsschlaf
Montag, 23. August 2010
Impulse nehmen und geben - Flevo und Futter für Freaks
Diesen Samstag war ich auf dem Flevofestival in den Niederlanden. Ich habe mal gehört, dass es das gößte christliche Musikfestival auf dem europäischen Festland sein soll. Von daher wollte ich jetzt endlich mal wissen was dahinter steck. War jetzt ja schließlich auch nur einen Stunde zu fahren. Naja, aber das war auch weitgenug hinter der Grenze, um definitiv Ausländer zu sein. Da mein Holländisch nicht besonders gut ist konnte ich aufgrund der Sprachbarriere an viele Veranstaltungen nicht teilnehmen. Entweder habe ich gar nicht gecheckt, worum es ging oder ich habe verstanden, dass ich nicht viel verstehe. ABER da gab es ja nocht diverse Bühnen die von internationalen Bands gerockt wurden. Da das Festivalgelände direkt an einem See liegt, haben sich die Veranstalter den Luxus gegönnt eine Bühne in den See zu bauen. Der zwei Meter breite Bühnenegraben war dann einfach Wasser. Nur gegen Nachmittag störte das nicht mehr viele, so dass es direkt vor der Bühne einen Moschpit gab, aus dem mehr und mehr ein MatschPit wurde. Bei mir klebte der Sand von Oben bis Unten.
(Das war noch ganz am Anfang und harmlos, später war es deutlich feucht fröhlicher, aber da habe ich die Kamera in Sicherheit gebracht. Ganz rechts ist die Bühne zu erahnen.)
Tja, und als ich mich auf den Heimweg macht, kam ich auf dem Weg zum Ausgang an einer Tanzfläche vorbei, auf der sich bestimmt 200 Leute drängten und stumm vor sich hin nickten und trippelten. Hey, aber echt nix zu hören. Erst als ich näher kam, konnte ich sehen, dass sie alle Kopfhörer trugen. Ey wo gibt's denn sowas? Silent Disco, oder wie müsste man das nennen? Naja, als der DJ dann ein cooles Lied auflegte war auch die Ruhe dahin, denn dann waren die alle am Mitsingen - klang aber ohne Musik immer noch seltsam.
Letzte Woche habe ich bei den Freaks in Münster beobachtet, dass sich nach 'm Godi ein paar Leute zum Dönermann verabschiedeten, andere kamen mit ihren Pommes wieder und saßen dann zwischen den Besuchern, die noch zu Gesprächen geblieben waren. Habe mal Rücksprache gehalten und bin gestern wieder hin gefahren. Nach'm Godi habe ich dann zum Essen eingeladen und mich ans Kochen gemacht. Fanden wohl alle gut. Haben sie auch schon vorher drüber nach gedacht. Nur gemacht hat es bisher keiner. Für nächste Woche haben sich schon andere Köche gefunden. Ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt und ob ich was längerfristiges anstoßen konnte. ;-)
Ach ja, in der Predigt ging es um Matthäus 6, 11 : Unser tägliches Brot gib uns heute. Was für ein glückliches zusammentreffen unkoordinierter Ereignisse (auch bekannt als Zufall).
Montag, 2. August 2010
Freak Stock 2010
Seit gestern bin ich zurück vom FreakStock - und voll von Eindrücken. Knapp 3000 mehr oder weniger junge oder junggebliebene Christen oder (noch) Nichtchristen haben bis zu fünf Tage gemeinsam verbracht. Im Zelt, daneben, im Wohnwagen oder in alten Kasernengebäuden geschlafen, gegessen, gebetet, geredet, gelacht. Es gab verschiedene Lobpreis Gottesdienste, unterschiedliche Predigten, diverse Seminare und Workshops, zig Konzerte und Party.
Und hier habe ich keinen mit dem ich drüber reden kann, weil keiner weiß, wo von ich rede. Ist es das, was man Einsamkeit nennt?