Wie war das: "Alles Neue macht der Mai"?! Ob in diesem Monat Alles neu wird wage ich ja noch zu bezweifeln, aber einiges bestimmt. Als erstes habe ich mal das Arbeiten eingestellt. (Ist doch nur konsequent, wenn man am Tag der Arbeit frei hat, oder?) Das verbessert zwar keineswegs meine Einkommen, dafür sollte es sich erheblich positiv auswirken, was die verfügbare Zeit und meine Nerven anbetrifft. Zum einen stresst Callcenter an sich ja schon, zum anderen gab es einiges an Überschneidungen und Konflikten zwischen zwei Arbeitgebern, BAföG, MiniJob, Freizeitausgleich, Überstunden, Krankenkasse und ähnlichem. Ich hoffe, dass sich das nun entspannt und sortiert.
Steckt da eigentlich ein System hinter, wenn ich neulich einen Autoschlüssel finde und heute ein Handy? Sollte ich vielleicht mal einfach die Geschenke annehmen, oder weiter artig die Eigentümer ermitteln?
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Sonntag, 11. Mai 2014
Sonntag, 15. Dezember 2013
Zeit abgelaufen.
Wenn mein Mädchen nicht mit mir redet kann ich die Zeit ja mal wieder nutzen und hier was schreiben. Telefon ist gerade das Medium über das wir den Kontakt halten. Und da für muss fast jeden Abend eine gute Portion Zeit herhalten. Ich habe zwar die Disziplin am nächsten Morgen früh aufzustehen. Aber beim Beenden der Telefonate bin ich weniger konsequent, was zu Konsequenz hat, dass die Nächte kurz sind.
Diesen Monat arbeite ich nur von Montag bis Mittwoch - aber eben das ganze Wochenpenseum. Das ist sehr anstrengend und hinter her geht echt nicht mehr viel. Dafür kommt das Wochenende schneller. Da warte ich auch jeden Tag sehnlichst drauf, damit ich endlich wieder Zeit haben, zum Beispiel für die Hausaufgaben.
Auch Weihnachten kommt näher und ich freu mich drauf, wenn es vorbei ist. Es gibt so vieles vorzubereiten und zu organisieren. Und ich versuche manches einfach zu verdrängen. Mal sehen ob es klappt.
Diesen Monat arbeite ich nur von Montag bis Mittwoch - aber eben das ganze Wochenpenseum. Das ist sehr anstrengend und hinter her geht echt nicht mehr viel. Dafür kommt das Wochenende schneller. Da warte ich auch jeden Tag sehnlichst drauf, damit ich endlich wieder Zeit haben, zum Beispiel für die Hausaufgaben.
Auch Weihnachten kommt näher und ich freu mich drauf, wenn es vorbei ist. Es gibt so vieles vorzubereiten und zu organisieren. Und ich versuche manches einfach zu verdrängen. Mal sehen ob es klappt.
Mittwoch, 20. November 2013
Schwer engagiert (privat, im Studium und im Job)
Jap! Ich habe es getan. Wir sind nun ver-lobt. Auf englisch würde man wohl engaged sagen, was ähnlich wie engagiert klingt und die Sache auch ziemlich gut trifft. Sich voll und ganz in der einen Beziehung einbringen und engagieren. Da arbeiten wir dran und da ist auch noch einiges zu tun. Pläne werden gedreht und gewendet aber Termine gibt es keine.
Es gibt ja auch noch viel anderes zu tun. Diese Woche sind drei extra Veranstaltungen an der Hochschule. Das heißt mir wird jeden Tag dort ab 8 Uhr Programm geboten. Aber nicht nur das auch auf der Arbeit sieht man mich gerne jeden Tag bis 19 Uhr. Das sind lange Tage und kurze Abende, an denen nur etwas Zeit für Hausaufgaben, Essen und Telefonate bleibt.
Eine spannende und anstrengende Zeit. Etwas weniger Trouble wäre mir lieber.
Es gibt ja auch noch viel anderes zu tun. Diese Woche sind drei extra Veranstaltungen an der Hochschule. Das heißt mir wird jeden Tag dort ab 8 Uhr Programm geboten. Aber nicht nur das auch auf der Arbeit sieht man mich gerne jeden Tag bis 19 Uhr. Das sind lange Tage und kurze Abende, an denen nur etwas Zeit für Hausaufgaben, Essen und Telefonate bleibt.
Eine spannende und anstrengende Zeit. Etwas weniger Trouble wäre mir lieber.
Sonntag, 1. September 2013
Ankommen
So langsam wird es. Ich finde meinen Platz, nehme ihn ein und gestalte ihn mehr und mehr. So habe ich letzte Woche eine weitere Wagenladung Kram von Oldesloe nach Neubrandenburg verbracht. Das heißt einerseits, dass ich vieles sortieren muss, auf der anderen Seite habe ich mehr Möglichkeiten mich einzurichten. Das Thema mit Internet und Telefon in der Wohnung ist auch noch lange nicht abgeschlossen. Aber durch die provisorische Lösung habe ich momentan mehr Freiheiten und zum Telefonieren und die Chance wieder zu mailen.
Der Job als Telefonmann geht auch immer besser. Ich weiß täglich mehr und kann den Kunden kompetenter und schneller helfen. Das ist durchaus angenehm. Und doch bin ich froh, dass ich zurzeit keine acht Stunden arbeiten muss, denn nach etwa fünf Stunden reicht es mir oft.
Und heute nach dem Gottesdienst durfte ich auch merken, dass ich nicht das erste Mal hier bin und nicht mehr alles erklären und mich fünfmal vorstellen muss, sondern mit bereits bekannten ins Gespräch einsteigen kann.
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Dienstag, 20. August 2013
Echt wahr
Das echte Leben nimmt mich gerade schwer in Beschlag, so dass ich leider nicht zum Posten komme. Und neuester Hinderungsgrund ist der magere Internetzugang. Nach Wochen des Streichens und Bastelns bin ich nun in meine eigenen X Wände umgezogen. Aber Leider wartet dort kein Internet auf mich. Und weil ich ansonsten mir Reisen, Feiern und Besuchen beschäftigt war, bin ich weder zum Schreiben auf'm Blog noch zum Buchen von Internet gekommen. Seit diese Woche arbeite ich richtig als Telefonmann. Es ist doch recht anstrengend, aber es läuft besser als befürchtet. - Und hier kann ich in der Freizeit ins Internet.
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Freitag, 28. Juni 2013
(nicht) Erwachsen werden? lieber Jünger
"Ich mache ja eine Menge Blödsinn mit, aber erwachsen werden gehört nicht dazu." So sagen wir in Westeuropa gerne mal. Gestern hat der kleine Nachbarsjunge mein Alter großzügig auf 61 geschätzt. Und ich schätze, damit bin ich für die Kids von heute schon fast tot, egal was mein Perso über mein Alter sagt.
Aber was heißt es erwachsen zu sein? Heißt es artig arbeiten zu gehen, Geld nach Hause zu tragen und am Wochenende lethargisch herum zu hängen oder bescheiden einem Hobby zu frönen? Heißt es in Bausparverträge und Riesterente zu investieren? Heißt es sich auf Job und Ort so festzulegen, das nix anderes mehr möglich ist? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann würde ich wohl gerne verzichten.
Oder heißt erwachsen werden etwas anderes? Geht es darum selbstständig zu sein und sich verantwortlich ums eigene Leben zu kümmern. - Auch um Wohnung und Einkommen. Heißt es selbst zu Entscheiden, die Konsequenzen zu tragen und Verantwortung zu übernehmen? Gehört es dazu sich zu engagieren, sich Menschen und Umständen zu verpflichten, auch verbindlich zu leben. Ist das Abenteuer bei dem man neue Dinge ausprobiert ein Teil davon? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann kann ich mich wohl darauf einlassen.
Unter Umständen mag das Ergebnis recht ähnlich aussehen. Aber das Lebensgefühl ist vermutlich und hoffentlich ein anderes. Solche Veränderungen und Prozesse gehören wohl zum älter werden dazu.
Aber viel lieber möchte ich Jünger werden. Also nicht im Sinne von jung sein (das wäre auch nicht schlecht), sondern in der Richtung von älter werden. Noch viel mehr prozesshaft. Nicht nur dabei stehen zu bleiben Jünger zu sein sonder immer mehr Jünger werden.
Aber was heißt es erwachsen zu sein? Heißt es artig arbeiten zu gehen, Geld nach Hause zu tragen und am Wochenende lethargisch herum zu hängen oder bescheiden einem Hobby zu frönen? Heißt es in Bausparverträge und Riesterente zu investieren? Heißt es sich auf Job und Ort so festzulegen, das nix anderes mehr möglich ist? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann würde ich wohl gerne verzichten.
Oder heißt erwachsen werden etwas anderes? Geht es darum selbstständig zu sein und sich verantwortlich ums eigene Leben zu kümmern. - Auch um Wohnung und Einkommen. Heißt es selbst zu Entscheiden, die Konsequenzen zu tragen und Verantwortung zu übernehmen? Gehört es dazu sich zu engagieren, sich Menschen und Umständen zu verpflichten, auch verbindlich zu leben. Ist das Abenteuer bei dem man neue Dinge ausprobiert ein Teil davon? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann kann ich mich wohl darauf einlassen.
Unter Umständen mag das Ergebnis recht ähnlich aussehen. Aber das Lebensgefühl ist vermutlich und hoffentlich ein anderes. Solche Veränderungen und Prozesse gehören wohl zum älter werden dazu.
Aber viel lieber möchte ich Jünger werden. Also nicht im Sinne von jung sein (das wäre auch nicht schlecht), sondern in der Richtung von älter werden. Noch viel mehr prozesshaft. Nicht nur dabei stehen zu bleiben Jünger zu sein sonder immer mehr Jünger werden.
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Nachhaltigkeit,
Spiritualität
Sonntag, 16. Juni 2013
Selbstgerechtes Arschloch?
Kann man für Korrektnes bestraft werden? Kann man richtiges so richtig falsch machen, dass es falsch ist?
Ich habe mich mal wieder dafür entschieden in der neuen Firma so korrekt wie möglich zu arbeiten. Ein Kollege wollte mir was erklären, aber ich erwiderte ihm, dass ich das so nicht machen werde / kann, weil der offizielle Text was anderes sagt. Beim checken habe ich auch fest gestellt, dass die eine Taschenlampe nicht funktionierte. Nach dem wechseln der Batterien fragte ich wo denn die alten hin sollen. Und der selbe Kollege stand daneben und meinte einfach in den Müll. Und reflexmäßig protestierte ich laut. - Ob wir noch Freunde werde weiß ich nicht.
Aber was ist das denn für eine scheiß Selbstgerechtigkeit in mir dem anderen vorzuhalten, dass das falsch ist was er macht, und mich dann innerlich noch daran zu weiden.
Ich habe mich mal wieder dafür entschieden in der neuen Firma so korrekt wie möglich zu arbeiten. Ein Kollege wollte mir was erklären, aber ich erwiderte ihm, dass ich das so nicht machen werde / kann, weil der offizielle Text was anderes sagt. Beim checken habe ich auch fest gestellt, dass die eine Taschenlampe nicht funktionierte. Nach dem wechseln der Batterien fragte ich wo denn die alten hin sollen. Und der selbe Kollege stand daneben und meinte einfach in den Müll. Und reflexmäßig protestierte ich laut. - Ob wir noch Freunde werde weiß ich nicht.
Aber was ist das denn für eine scheiß Selbstgerechtigkeit in mir dem anderen vorzuhalten, dass das falsch ist was er macht, und mich dann innerlich noch daran zu weiden.
Montag, 10. Juni 2013
Sonntag, 9. Juni 2013
Move on - Umzug
Das einmonatige Intermezzo in Bad Oldesloe und Hamburg bleibt hier wohl eher unerwähnt.
Seit einer Woche bin ich nun in Neubrandenburg. Das ist im Osten von Mecklenburgvorpommern und im Norden von Berlin. Und das ist der Ort, wo ich schon länger hin wollte.
Glücklicherweise konnte ich direkt eine neue Stelle finden, so dass ich ohne Arbeitslosengeld und ohne Unterbrechung direkt weiter arbeiten konnte. Aber leider ist die Firma eine mittelschwere Katastrophe.
Eine Wohnung ließ sich leider nicht ganz so einfach auffinden. Das könnte aber auch an den Ansprüchen liegen, die ich habe. Denn ich würde gerne im gleichen Haus wohnen, wie die anderen Community Leute. Aber da war bisher nix passendes zu bekommen. Wenn noch jemand hierher kommen möchte, könnten wir aber eine WG in Betracht ziehen. ;-) So lebe ich nun erstmal im Gästezimmer. Das ist einfach und bequem. Und trotzdem nicht ganz selbstständig. Ich muss mich mit meinen Gastgebern auseinandersetzen. - Aber hey, wir wollten doch Leben teilen und so lernen wir uns prima kennen. Da ist es auch von Vorteil, dass wir so ein herrliches Sommerwetter haben und viel miteinander abhängen können.
Seit einer Woche bin ich nun in Neubrandenburg. Das ist im Osten von Mecklenburgvorpommern und im Norden von Berlin. Und das ist der Ort, wo ich schon länger hin wollte.
Glücklicherweise konnte ich direkt eine neue Stelle finden, so dass ich ohne Arbeitslosengeld und ohne Unterbrechung direkt weiter arbeiten konnte. Aber leider ist die Firma eine mittelschwere Katastrophe.
Eine Wohnung ließ sich leider nicht ganz so einfach auffinden. Das könnte aber auch an den Ansprüchen liegen, die ich habe. Denn ich würde gerne im gleichen Haus wohnen, wie die anderen Community Leute. Aber da war bisher nix passendes zu bekommen. Wenn noch jemand hierher kommen möchte, könnten wir aber eine WG in Betracht ziehen. ;-) So lebe ich nun erstmal im Gästezimmer. Das ist einfach und bequem. Und trotzdem nicht ganz selbstständig. Ich muss mich mit meinen Gastgebern auseinandersetzen. - Aber hey, wir wollten doch Leben teilen und so lernen wir uns prima kennen. Da ist es auch von Vorteil, dass wir so ein herrliches Sommerwetter haben und viel miteinander abhängen können.
Mittwoch, 19. September 2012
Der Moral, ihr Verfall
Abfall ist mein Obst und Gemüse. Aber das ist nicht alles.
Gestern war ich Pizza essen. - Und ich konnte dem abgefahrenen Monatsangebot nicht widerstehen. Meine Aufmerksamkeit erregte das Stichwort Birne. Aber das war nicht alles. Dazu gab es noch Gorgonzola, Walnüsse, Honig und Rosmarin. Und hey, - das schmeckt gut! Etwas ungewohnt, aber gut.
Ansonsten sei noch diese Selbstbeobachtung angemerkt: Je länger ich in einem System drin stecke (zum Beispiel Arbeitsstelle) desto mehr verfällt meine Moral. Ich weiß, wo es nicht so drauf ankommt, was nicht so wichtig ist, wo keiner kontrolliert und ich Vorteile haben kann. Am Anfang bin ich bedacht darauf ganz anständig zu sein. Aber später halte ich das oft nicht so konsequent durch. Was darauf hindeutet, dass das was ich als Moral hochhalte, gar nicht wirklich in mir verankert ist. Es lebe der Selbstbetrug. Peinlich aber wahr.
Gestern war ich Pizza essen. - Und ich konnte dem abgefahrenen Monatsangebot nicht widerstehen. Meine Aufmerksamkeit erregte das Stichwort Birne. Aber das war nicht alles. Dazu gab es noch Gorgonzola, Walnüsse, Honig und Rosmarin. Und hey, - das schmeckt gut! Etwas ungewohnt, aber gut.
Ansonsten sei noch diese Selbstbeobachtung angemerkt: Je länger ich in einem System drin stecke (zum Beispiel Arbeitsstelle) desto mehr verfällt meine Moral. Ich weiß, wo es nicht so drauf ankommt, was nicht so wichtig ist, wo keiner kontrolliert und ich Vorteile haben kann. Am Anfang bin ich bedacht darauf ganz anständig zu sein. Aber später halte ich das oft nicht so konsequent durch. Was darauf hindeutet, dass das was ich als Moral hochhalte, gar nicht wirklich in mir verankert ist. Es lebe der Selbstbetrug. Peinlich aber wahr.
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Samstag, 15. September 2012
Was mich zerreißt - die Multioptionsgesellschaft
Letztens habe ich mich durch meine ToDo Liste gewurschtelt und einfach mal den ganzen kack Kram, der dort seit Wochen und Monaten steht und nervt abgearbeitet. Und das tut gut. (Ja, so eine ToDo Liste hat einen beängstigenden Einfluss auf meine Laune.)
Und ich erinnerte mich an die Aussage "Nicht die Dinge, die wir tun kosten Kraft - sondern die Dinge, die wir aufschieben." Hm, das passt zu meiner ToDo Liste.
Und da sind ja noch so viele andere Dinge, die ich tun will. Es gibt noch zwei / drei Hobbies, die ich gerne anfangen würde, fünfzehn Veranstaltungen nächsten Monat, einige Kontakte zu pflegen, die Medien zu checken und nix im TV zu verpassen. Aber das kann ich ja gar nicht alles schaffen. Manches muss ausfallen, vieles schiebe ich und hoffe es später machen zu können. Da bleibt im Hinterkopf der Gedanke, dass da noch was zu tun ist - das braucht Aufmerksamkeit und kostet Kraft.
Früher haben die Menschen mehr Stunden gearbeitet, aber von BurnOut wussten sie nix. Ich habe eine halbe Arbeitsstelle und das Gefühl trotzdem nicht zu Potte zu kommen. Ist es vielleicht das, was uns fertig macht? Eine MultioptionsGesellschaft, die an den verpassten und verschobenen Möglichkeiten leidet?
Ich für mich muss mich wohl von einigen Träumen verabschieden (Profisportler werde ich nicht mehr). Auf manches kann ich vielleicht später zurück kommen. Aber jetzt alles auf einmal - das wird mir nicht gelingen. Dann kann ich alles anfangen und mit riesigem Kraftaufwand betreiben, aber es wird nicht reichen um etwas ordentlich fertig zu bekommen.
Die Devise für mich heißt fokussieren. Das Wichtige vom Dringenden unterscheiden - und nach den wahren Prioritäten handeln.
Und ich erinnerte mich an die Aussage "Nicht die Dinge, die wir tun kosten Kraft - sondern die Dinge, die wir aufschieben." Hm, das passt zu meiner ToDo Liste.
Und da sind ja noch so viele andere Dinge, die ich tun will. Es gibt noch zwei / drei Hobbies, die ich gerne anfangen würde, fünfzehn Veranstaltungen nächsten Monat, einige Kontakte zu pflegen, die Medien zu checken und nix im TV zu verpassen. Aber das kann ich ja gar nicht alles schaffen. Manches muss ausfallen, vieles schiebe ich und hoffe es später machen zu können. Da bleibt im Hinterkopf der Gedanke, dass da noch was zu tun ist - das braucht Aufmerksamkeit und kostet Kraft.
Früher haben die Menschen mehr Stunden gearbeitet, aber von BurnOut wussten sie nix. Ich habe eine halbe Arbeitsstelle und das Gefühl trotzdem nicht zu Potte zu kommen. Ist es vielleicht das, was uns fertig macht? Eine MultioptionsGesellschaft, die an den verpassten und verschobenen Möglichkeiten leidet?
Ich für mich muss mich wohl von einigen Träumen verabschieden (Profisportler werde ich nicht mehr). Auf manches kann ich vielleicht später zurück kommen. Aber jetzt alles auf einmal - das wird mir nicht gelingen. Dann kann ich alles anfangen und mit riesigem Kraftaufwand betreiben, aber es wird nicht reichen um etwas ordentlich fertig zu bekommen.
Die Devise für mich heißt fokussieren. Das Wichtige vom Dringenden unterscheiden - und nach den wahren Prioritäten handeln.
Montag, 11. Juni 2012
Endlich habe ich eine halbe Stelle. Und endlich habe ich Urlaub gehabt. Ich habe tatsächlich mehr Zeit zum Leben. Und das mache ich irgendwie auch. Nur irgendwie anders als ich es mir gedacht hatte. Es kommt mir vor, als wenn ich ziemlich im hier und jetzt angekommen bin. Ich lebe den Tag, wie es sich gerade anbietet, gucke welche Möglichkeiten in der nächsten halben Woche da sind und lasse es auf mich zu kommen. Dabei verblassen meine Planungen und Ideen von der Zukunft. Das könnte ganz gut sein, weil ich so weniger von meinen eigenen Vorstellungen festgelegt bin. Das ist aber auch ein bisschen gruselig, weil ich einfach ungefähr gar nix mehr anpacke von dem, was mal auf meiner Agenda stand. - Unheimlich...
Letztes Wochenende war ich als Mitarbeiter bei Vineyard Psalmkultour 2012 in Hannover dabei. Mit dem Aufbau und Abbau war mein Job im wesentlichen getan, so dass ich mir schön drei Seminare reinflöten konnte. Ich habe eine volle Packung abbekommen an dem Tag. Wen Tränen ein Qualitätsiegel sind, dann war es ein verflixt hochwertiger Tag! Ich habe zum ersten Mal so annähernd richtig kapiert, was es bedeuten könnte ein Königskind Gottes zu sein. Geliebt und angenommen zu sein, ohne Leistungen und Vorbedingungen. Ja, ich habe das schon sehr oft gehört, aber wohl erst sehr spät kapiert. Aber lieber spät als gar nicht. Nun gilt es dieses Bewusstsein wach zu halten und aus dieser Erkenntnis zu leben - nich' als Leistung, einfach weil ich es kann und es geil befreiend ist.
Letztes Wochenende war ich als Mitarbeiter bei Vineyard Psalmkultour 2012 in Hannover dabei. Mit dem Aufbau und Abbau war mein Job im wesentlichen getan, so dass ich mir schön drei Seminare reinflöten konnte. Ich habe eine volle Packung abbekommen an dem Tag. Wen Tränen ein Qualitätsiegel sind, dann war es ein verflixt hochwertiger Tag! Ich habe zum ersten Mal so annähernd richtig kapiert, was es bedeuten könnte ein Königskind Gottes zu sein. Geliebt und angenommen zu sein, ohne Leistungen und Vorbedingungen. Ja, ich habe das schon sehr oft gehört, aber wohl erst sehr spät kapiert. Aber lieber spät als gar nicht. Nun gilt es dieses Bewusstsein wach zu halten und aus dieser Erkenntnis zu leben - nich' als Leistung, einfach weil ich es kann und es geil befreiend ist.
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