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Montag, 10. Februar 2014

In between - wo für ich meine Zeit einsetzen kann.

Yea, vorlesungsfeie Zeit ist was feines. Einen Teil der Zeit konnte ich nutzen um die Einladungen fertig zu gestalten und da der Druck sehr schnell ging sind die ersten Briefe im Umlauf und Antworten kleckern rein. Das ist unglaublich aufregend aber es ist auch schön zu erleben, wie sich im Freundeskreis Vorfreude breit macht.

Einen anderen Teil der Zeit habe ich aufwenden können um die ersten zwei Kapitel im Grafikdesign abschießen zu können. Die Ergebnisse sind in Ordnung auch wenn ich nicht mit allen Feinheiten zufrieden oder einverstanden bin. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass der Anfang geschafft ist. Ich hoffe in den nächsten Wochen noch weitere Fortschritte machen zu können.

Damit aber keine Langeweile aufkommt habe ich auch noch bei der benachbarten und befreundeten Hoffnungskirche am Datzeberg eine Predigt übernommen. Dabei habe ich es mir zur Herausforderung gemacht die Predigt interaktiv zu gestalten. Das erwies sich als nicht ganz einfach, ist im wesentlichen aber doch vom Konzept her aufgegangen. Die Massen haben sich nicht offensichtlich für das Thema 'Sozialegerechtigkeit als Herzensanliegen Gottes' begeistern lassen. Dennoch bin ich zuversichtlich dass ich die Idee streuen konnte und sich langsam etwas in Bewegung bringen lässt.

Freitag, 5. April 2013

Making and breaking the rules (Was in New York passierte)

Aus verschiedenen Gründen war ich nochmal für drei Tage in New York City. Diesmal habe ich mir die Zeit genommen in Gebäude zu gucken, statt nur dran vorbei zurennen.

Ok, Wall Street und Börse bin ich auch nur vorbei gelaufen. Aber rein darf ich wohl eh nicht. Mit den Ereignissen der vergangenen Jahre ein etwas gruseliger Ort. Aller Dings ist der Gedanke, dass Shane mit seinen Leuten hier 10 000 Dollar in die Luft geworfen hat wieder ziemlich lustig.

Durch die Grand Central Station, ein gewaltiger Bahnhof. Bin ich nur durch gelaufen. 'Nur'. Die Halle ist halb so groß, wie die in Hambur. Allerdings sind hier keine Züge. Die weit über 40 Gleise befinden sich auf zwei Ebenen darunter, alle gehen in die gleiche Richtung. (Ich habe den Eindruck, als wenn die ganze verflixte Stadt unterhöhlt ist. Aber auf was stehen dann die Wolkenkratzer und wie lange noch?) Ich finde es erleichternd zu sehen, dass es nicht überall so strikt zu geht, wie bei Amtrak, aber die Vielfalt der verschiedenen Gesellschaften macht es auch nicht eben einfacher.

Als politisch interessierter Erdenbürger (mit Heimatrechten im Himmel) habe ich mich zum UN Head Quater aufgemacht. (Meine Wasserflasche durfte nicht mit rein sondern musste draußen versteckt werden, mein Taschenmesser hingegen hat niemand interessiert.)
Es war durchaus schön dort zu sein, irgendwie. Ein Ort, an dem man sich nicht für die eigenen Interessen und Belange einsetzt, sondern sich um die Schwachen kümmert. Natürlich ist auch nicht alles nur einfach gut, aber manches. Für den globalen Handel mit Bananen gibt es zig Gesetze. Kurz nach dem ich raus war hat die Generalversammlung die ersten internationalen Regeln zum Handel mit (konventionellen) Waffen beschlossen. Das ist doch mal was konstruktives. Aber solche Abkommen wären nicht nötig, wenn sich alle Menschen verhalten würden, wie es selbstverständlich scheint, es aber nicht ist.

Jetzt komme ich gerade aus dem Museum Of Modern Art. Als kultur interessierter Erdenbürger (mit geringfügig ausgeprägtem Kunstverständnis) wollte ich wissen ob es wert ist dafür um die halbe Welt zu reisen.
Mir scheint die wichtigste Aufgabe und Handlung dieser Künstler war es die Regeln der Kunst und Ästhetik ihrer Zeit zu brechen. Nur lässt sich das nur bedingt verstehen, da sich unser Geschmack verändert hat und von ihnen geprägt wurde. Aber wann sind alle Regeln gebrochen? Ist das eine Regel, dass man Regeln brechen muss? Was passiert wenn man diese Regel bricht? Und wie bekommt man es hin, dass das als Kunst wahrgenommen wird?

Immer wieder denke ich mir "Man, ich hätte mich mal vorher schlau machen sollen, dann wüsste ich besser, was hier los ist." Damit hätte ich bestimmt einen ganzen Monat füllen können. Vielleicht kann ich manches davon nachholen, vielleicht werde ich ständig daran bleiben.

Donnerstag, 1. März 2012

Zustände

In diesen Umständen habe ich Zustände, die ich nie zuvor hatte. Wahnsinn und Irrsinn spielen 'Fangen' in meinem Kopf. Und ansonsten habe ich noch den bei mir besonders aberwitzig ausgestalteten Zustand der Geistigenumnachtung, und halte mich dabei für voll zurechnungsfähig.
Wie soll ich da denn etwas in Worte fassen? Um etwas zu sagen - ohne zu viel zu sagen - ohne etwas falsches zu sagen? Habe ich denn meine Emotionen und Gedanken richtig erfasst, als dass ich sie in Worten äußern könnte?
Ich habe mich verliebt, während mir meine Beziehung um die Ohren fliegt. Ich habe meine Freundin wahnsinnig verletzt und desillusioniert und gleichzeitig bekenne ich zu lieben. Und das alles bei der gleichen Frau. (Und alles in einer Woche.)
Ich lerne über mich. (Oh, und da ist noch entsetzlich viel zu lernen.) Ich lerne über sie und über uns und Beziehung. Es ist noch ein weiter Weg, und ich bin in der Gefahr das Ziel aus den Augen zu verlieren und mich woanders festzugucken.
[Ihr glaubt doch wohl nicht wirklich, dass ich auf dieser öffentlichen Seite mehr verrate!]

Dass ich mir neben bei die Idee aufgebaut habe, ich müsste mal noch einen anderen Beruf erlernen, um meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, ist ja dagegen recht überschaubar. Wenn es auch bekloppt und riskant sein mag.

Samstag, 15. Mai 2010

neue Erfahrungen

Ein weiteres Ergebnis aus dem Hauskreis: Wer Gott um Geduld bittet oder Geduld lernen will - der sollte sich an der längsten Schlange anstellen.

Ansonsten möchte ich mal meinen Respekt aussprechen. Respekt an und für alle, die einen Schaukasten gestalten. Ganz besonders denen, die regelmäßig diesen Kampf auf sich nehmen!

Aushilfsweise durfte ich auch mal ran. Allein für die eigentliche Installation habe ich Stunden gebracht und vorbereiten und ausdenken musste ich mir das auch noch.


(Jetzt habe ich auch ein Bild in einer Schärfe und Auflösung, so dass man was lesen kann)

Mittwoch, 17. Februar 2010

Ende der Umsetzung


So, damit bin ich vorläufig fertig. Wie gesagt, weißes Papier war knapp und den Weihnachstbaum wollte ich doch leben lassen. Also habe ich mit buntem Papier ergänzt. Ist nicht ganz so geworden, wie ich es mir ursprünglich gedacht habe. Viel schlimmer ist aber, dass sich beim mittleren Element das Material beim Trocknen um ca. 10% zusammengezogen hat. Jetzt gibt es große Lücken, durch die man hindurch gucken kann. Das war gar nicht geplant und an dieser Stelle ärgert mich die Differenz zwischen Plan und Umsetzung. So, und hier noch eine nebensächliche Tatsache: Der Durchmesser des Bogens beträgt etwa 6,78 Meter, das sind ungefähr 30 cm mehr als meine Bude breit ist.

Montag, 25. Januar 2010

Umsetzung I


Man missachte (nicht missbillige) das umgebende Chaos und konzentriere sich auf das wunderbare Leuchten der Farben! Wollte ich noch irgendwas dazu sagen? - Nö, glaub nicht. 

Donnerstag, 21. Januar 2010

Plan und Umsetzung I


Soweit der Plan. An der Umsetzung arbeite ich noch.
In diesem Fall empfinde ich die Differenz zwischen Plan und Umsetzung nicht so tragisch.