Ostern ist nahe. Das erkennt man hier aber nicht an den SchokoHasen im Supermarkt, sondern an den Paletten voll mit MatzenBrot (Brot ohne Sauerteig gebacken für Passa).
Vor zwei Wochen waren meine Eltern hier. Getroffen haben wir uns in Jerusalem, denn Fadder und ich wollten am Halbmarathon teilnehmen. Dies mal ganz in echt - haben wir auch gemacht. Die Organisation in und auf Hebräisch war etwas herausfordernd. Es war uns nicht möglich mit Taxi oder Bus zum Startbereich zu gelangen, also sind wir mit einem Israeli gewandert. Wir kamen zwar erst fünf Minuten vor dem Startschuss an, aber dafür waren wir gut warm. Mit dem Ergebnis von weniger als 1:54 Stunden auf 21 km bin ich durchaus zufrieden. Leider konnte mir mein Vater bei dem Tempo nicht folgen.
Auf dem Rückweg haben wir uns noch ein bisschen die Stadt angesehen, der Polizei beim Tränengas schießen zu geguckt, uns mit Dreck bewerfen lassen und - etwas hinter die Kulissen geguckt.
In den folgenden Tagen habe ich mir mit meinen Eltern die Umgebung von Nes Ammim angesehen und dann ging es weiter an den See Genezareth.
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Freitag, 8. April 2011
Samstag, 22. Januar 2011
Den Shabbat begehen
Jetzt habe ich schon zwei mal die Erev Shabbat Feier mit gemacht. Das ganze beruht auf einer Liturgie, die in den letzten 40 Jahren entwickelt worden ist (mit dem Potential zur weiteren Entwicklung). In Anlehnung an jüdische Feiern werden entsprechende hebräische Lieder gesungen und Kerzen, Brot und Wein gesegnet beziehungsweise Gott dafür gepriesen. Beim ersten Mal fehlten mir jegliche Hintergrundinfos. Mit selbigen war es gestern viel besser zu verstehen und machte auch viel mehr Sinn. Nur leider haben die beiden Vorsitzenden gestern deutlich gezeigt, wie man eine Liturgie einfach klassisch abwerten kann. In dem man sie mit möglichstwenig Elan und Anteilnahme in den (t.w. nicht vorhandenen) Bart nuschelt. Mal sehen, was ich daraus mache, wenn ich an der Reihe bin.
By the way, ich bin gefragt worden, ob ich nicht fürs Church Commite kandidieren möchte. Möchte ich das?! Geistliches Leben mitgestalten - JA! In Formalien hängen bleiben und für nix kämpfen - NEIN!
Heute habe ich mich einer Gruppe angeschlossen, die zu einer messianischen Gemeinde in Haifa gefahren ist. Das erste komische ist schon mal, dass alles durch drei bis vier Sprachen geht. Also primär nur Hebräisch. Aber die Liedtexte sind auf Russisch und Englisch transkribiert und übersetzt. Die Predigt (und ähnliches) konnte ich mir dann auch persimultan Übersetzung im Kopfhörer rein tun (Russisch hat nicht geholfen). Und dann musste ich mir das ganze noch für mein deutsches Hirn umarbeiten. Wobei - ich so wie so schon ständig Selbstgespräche auf englisch mit mir führe. Schräge Sache.
Und wie war es sonst so? - Ein lustiger Mix aus Judaismus, und entsprechender Ausrichtung auf Schrift, Predigt und Auslegung. Und auf der anderen Seite eher locker charismatisch, mit Tanzen, Singen (t.w. so oft wiederholt, bis ich auf Hebräisch mitsingen konnte und wusste worum es ging), Klatschen, Beten. Warum auch nich'?! Ok, vielleicht weil das ganze heute fast 2,5 Stunden gedauert hat. Aber lieber so, als durch ein 50 Minuten Programm zu hetzen.
By the way, ich bin gefragt worden, ob ich nicht fürs Church Commite kandidieren möchte. Möchte ich das?! Geistliches Leben mitgestalten - JA! In Formalien hängen bleiben und für nix kämpfen - NEIN!
Heute habe ich mich einer Gruppe angeschlossen, die zu einer messianischen Gemeinde in Haifa gefahren ist. Das erste komische ist schon mal, dass alles durch drei bis vier Sprachen geht. Also primär nur Hebräisch. Aber die Liedtexte sind auf Russisch und Englisch transkribiert und übersetzt. Die Predigt (und ähnliches) konnte ich mir dann auch persimultan Übersetzung im Kopfhörer rein tun (Russisch hat nicht geholfen). Und dann musste ich mir das ganze noch für mein deutsches Hirn umarbeiten. Wobei - ich so wie so schon ständig Selbstgespräche auf englisch mit mir führe. Schräge Sache.
Und wie war es sonst so? - Ein lustiger Mix aus Judaismus, und entsprechender Ausrichtung auf Schrift, Predigt und Auslegung. Und auf der anderen Seite eher locker charismatisch, mit Tanzen, Singen (t.w. so oft wiederholt, bis ich auf Hebräisch mitsingen konnte und wusste worum es ging), Klatschen, Beten. Warum auch nich'?! Ok, vielleicht weil das ganze heute fast 2,5 Stunden gedauert hat. Aber lieber so, als durch ein 50 Minuten Programm zu hetzen.
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Samstag, 8. Januar 2011
Grober erster Einblick in Nes Ammim
Gestern habe ich durch meinen Mentor über das Gelände von Nes Ammim geführt und mit reichlich Hintergrundinformationen versorgt. Diesen Rundgang mussten wir dann aber abbrechen, weil es aufging zum 'New Years Dive'.
Was bin ich froh, dass die Volontäre es vercheckt haben am Jahresanfang anbaden zu gehen, so konnte ich bei dem fröhlichen Sprung ins Mittelmeer dabei sein.
War ganz schön überrascht, wie salzig das Wasser ist. Es scheint, als wenn ich schon was länger nicht mehr im Meer war. Auf dem Foto sind im Hintergrund die dunklen Wolken zu erkennen. Als wir aus'm Wasser raus waren, kamen daraus Blitze und seit dem regnet und Gewittert es immer wieder.
Am Abend bin ich noch eine Runde herum gefahren worden, damit ich weiß, wo die wichtigen Einkaufsmöglichkeiten sind. Im arabischen Supermarkt war ich heute einkaufen (die nehmen keine Rücksicht auf den Sabbat). Schon doof, wenn jegliche Artikelbeschreibung auf Hebräisch und Arabisch ist.
Über die Erev Sabbat Feier kann ich nicht wirklich was berichten, weil ich auf Grund einer Fehlinformation zu spät kam. Tja, that's the way it goes.
Heute Vormittag haben wir dann zwischen zwei Regenschauern die Inforunde auf dem Gelände abgeschlossen. Und gleich geht es auf zum Gottesdienst.
Was bin ich froh, dass die Volontäre es vercheckt haben am Jahresanfang anbaden zu gehen, so konnte ich bei dem fröhlichen Sprung ins Mittelmeer dabei sein.
War ganz schön überrascht, wie salzig das Wasser ist. Es scheint, als wenn ich schon was länger nicht mehr im Meer war. Auf dem Foto sind im Hintergrund die dunklen Wolken zu erkennen. Als wir aus'm Wasser raus waren, kamen daraus Blitze und seit dem regnet und Gewittert es immer wieder.
Am Abend bin ich noch eine Runde herum gefahren worden, damit ich weiß, wo die wichtigen Einkaufsmöglichkeiten sind. Im arabischen Supermarkt war ich heute einkaufen (die nehmen keine Rücksicht auf den Sabbat). Schon doof, wenn jegliche Artikelbeschreibung auf Hebräisch und Arabisch ist.
Über die Erev Sabbat Feier kann ich nicht wirklich was berichten, weil ich auf Grund einer Fehlinformation zu spät kam. Tja, that's the way it goes.
Heute Vormittag haben wir dann zwischen zwei Regenschauern die Inforunde auf dem Gelände abgeschlossen. Und gleich geht es auf zum Gottesdienst.
Freitag, 19. Juni 2009
Prüfungen geschafft. Große Dinge brechen sich Bahn..
"Zu aller erst möchte ich meinem Gott danken, ohne ihn wäre das alles nicht möglich gewese! Und ich möchte..." Mit ohne Witz, ey! Ich habe auch diese Prüfungswoche überstanden ohne endgültig den Verstand zu verlieren - jedenfalls denke ich das. Und für mich sieht das wieder wie ein Wunder aus und dafür gebürt Gott die Ehre.
Nach der Prüfung gestern leiß die Spannung erheblich nach. Das machte es reichlich schwierig mich auf den Stoff von Kirchengeschichte zu konzentrieren und dabei musste ich noch ein Thema extra ausarbeiten (ich hoffe bald noch was davon erzälen zu können). Naja, irgendwie habe ich die Zeit bis zur Prüfung rum gebracht und in der Prüfung konnte ich auch immer irgendwas zur Frage erzählen. Ich war zwar nicht ganz überzeugt von mir (wie so oft). Aber den Dozenten hat es gereicht mir dafür eine 1 zu geben. Wat solls, da werde ich doch nicht meckern. Auch in der anderen mündlichen Prüfung von Mittwoch habe ich eine 1 bekommen. Erscheint mir beides etwas großzügig, aber ich nehme es gerne an. Aber noch viel lieberiger habe ich die Botschaft angenommen, dass ich auch Hebräisch bestanden habe. "Schön is' was anderes!" war zwar der Kommentar zu meiner Fahrprüfung dürfte aber auch hier gelten. Was die neue Bibelübersetzung anbetrifft habe ich noch keinen Verlag gefunden, aber ich hoffe bald eine Kostprobe präsentieren zu können.
Nach der Prüfung gestern leiß die Spannung erheblich nach. Das machte es reichlich schwierig mich auf den Stoff von Kirchengeschichte zu konzentrieren und dabei musste ich noch ein Thema extra ausarbeiten (ich hoffe bald noch was davon erzälen zu können). Naja, irgendwie habe ich die Zeit bis zur Prüfung rum gebracht und in der Prüfung konnte ich auch immer irgendwas zur Frage erzählen. Ich war zwar nicht ganz überzeugt von mir (wie so oft). Aber den Dozenten hat es gereicht mir dafür eine 1 zu geben. Wat solls, da werde ich doch nicht meckern. Auch in der anderen mündlichen Prüfung von Mittwoch habe ich eine 1 bekommen. Erscheint mir beides etwas großzügig, aber ich nehme es gerne an. Aber noch viel lieberiger habe ich die Botschaft angenommen, dass ich auch Hebräisch bestanden habe. "Schön is' was anderes!" war zwar der Kommentar zu meiner Fahrprüfung dürfte aber auch hier gelten. Was die neue Bibelübersetzung anbetrifft habe ich noch keinen Verlag gefunden, aber ich hoffe bald eine Kostprobe präsentieren zu können.
Sonntag, 7. Juni 2009
And Up an Down and move it all around...
Neueste Nichtigkeiten und nichtige Neuigkeiten aus Regenvormwald: Draußen shifft (regnet) es, als ginge es darum einen Niederschlagsrekord zu gewinnen. Und eben stand ich noch am Fenster und habe die Musik vom Schützenfest gehört. Haha, wer da ist, ist jetzt nass! Außer denen, die eine Dauerkarte für die 'Berg - und Tal - Bahn' gebucht haben.
In Sachen Sommerpraktikum habe ich auch so ein Ticket für Auf und Ab gebucht. Seit Dienstag dreht sich das Chaos - Karussell. Angefangen bei überhaupt nix zur Möglichkeit über freie Stelle zur Absage. Und dann gab es noch eine Relativierung aber nix konkretes endgültiges uns so bleibt im wahrsten Sinne des Wortes nur die Planlosigkeit. Diese Phasen und Stationen haben so ungefähr alle 12 bis 24 Stunden gewechselt und immer ein entsprechendes emotionales Programm mit sich gebracht. Heut gab es noch nix neues - aber nur weil ich niemanden erreichen konnte. Großartig!
Naja und in all dem kämpfe ich damit mich dazu zubringen ordentlich zu lernen. Schwierig - aber am Mittwoch ist schon die Hebräisch Prüfung.
==> Herzliche Einladung zum Gebet!
In diesem Sinne 'Grüße Gott!'
In Sachen Sommerpraktikum habe ich auch so ein Ticket für Auf und Ab gebucht. Seit Dienstag dreht sich das Chaos - Karussell. Angefangen bei überhaupt nix zur Möglichkeit über freie Stelle zur Absage. Und dann gab es noch eine Relativierung aber nix konkretes endgültiges uns so bleibt im wahrsten Sinne des Wortes nur die Planlosigkeit. Diese Phasen und Stationen haben so ungefähr alle 12 bis 24 Stunden gewechselt und immer ein entsprechendes emotionales Programm mit sich gebracht. Heut gab es noch nix neues - aber nur weil ich niemanden erreichen konnte. Großartig!
Naja und in all dem kämpfe ich damit mich dazu zubringen ordentlich zu lernen. Schwierig - aber am Mittwoch ist schon die Hebräisch Prüfung.
==> Herzliche Einladung zum Gebet!
In diesem Sinne 'Grüße Gott!'
Freitag, 20. Juni 2008
HaHa - Hab's geschafft! Ich habe die Prüfungswoche überlebt und schon ein paar gute Ergebnise bekommen! Ich habe sogar Hebräisch bestanden! Das nichtmal vorgesehen! Ey, ist das geil! In Griechisch komme ich auf eine zwei - ein mega geiles Resultat für mich, der ich nicht auf Sprachen stehe.
Und es ist so cool, mal einfach abzuhängen und überlegen zu können, was ich mit der Zeit anstelle!....
Und es ist so cool, mal einfach abzuhängen und überlegen zu können, was ich mit der Zeit anstelle!....
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Donnerstag, 24. April 2008
Ich habs geschafft!
Ich habe es bis heute überlebt! Das finde ich gut und es geht mir nun wieder richtig gut. Boah - war dass anstrengen! Und dieser Druck! ÄTZEND! Heute hatte ich nonstop Program. Erst Unterricht, dann das Kurzzeitgedächtnis aufladen und den Hebräisch Test durch ziehen. Danach bin ich zum Blutspenden losgezogen. Meine zwei tapferen Mitstreiter wurden leider von der Spende ausgeschlossen. So blieb ich alleine zurück und später nur noch der rote Saft von mir. Gott sei Dank bin ich nicht zusammen geklappt, obwohl ich gleich weiter zum Teenkreis gezogen bin.
Die neuen Kids können ja sowas von nervig sein - aber so ist mal wenigstens gut Stimmung in der Bude. I'm lovin' it!
Ich hatte ungefähr eine Woche Zeit mich auf den Hebräsichtest vorzubereiten und habe dafür auch einiger maßen intensiv gekämpft. Aber ich wollte und konnte teilweise nichts mehr aufnehmen - lieber bin ich ins Bett gegangen. Keine Ahnung, schön war das nicht mehr mit dem Druck. Vielleicht ist das auch der Grund für den etwas verwirrten Schlaf gewesen. Ich weiß es nicht.
Gestern habn zwei meiner Mitschschüler geheiratet und wir konnten mit der ganzen Schule bei der Standesamtlichen Trauung dabei sein. Dat war schon lustig und interessant. Aber was die Form anbetrifft aus meiner Sicht kein Stück nachahmenswert. ;-)
So, ab morgen kann ich mir dann Gedanken darum machen, wie ich den Gottesdienst am Sonntag moderieren will. Ansonsten habe ich mir Gestern noch einen Praktikumsplatz besorgt. Sobald ich das Christival überlebt habe treffe ich mich dann noch mal mit dem Pastor und wir sehen, ob sich das endgültig festklopfen lässt.
Die neuen Kids können ja sowas von nervig sein - aber so ist mal wenigstens gut Stimmung in der Bude. I'm lovin' it!
Ich hatte ungefähr eine Woche Zeit mich auf den Hebräsichtest vorzubereiten und habe dafür auch einiger maßen intensiv gekämpft. Aber ich wollte und konnte teilweise nichts mehr aufnehmen - lieber bin ich ins Bett gegangen. Keine Ahnung, schön war das nicht mehr mit dem Druck. Vielleicht ist das auch der Grund für den etwas verwirrten Schlaf gewesen. Ich weiß es nicht.
Gestern habn zwei meiner Mitschschüler geheiratet und wir konnten mit der ganzen Schule bei der Standesamtlichen Trauung dabei sein. Dat war schon lustig und interessant. Aber was die Form anbetrifft aus meiner Sicht kein Stück nachahmenswert. ;-)
So, ab morgen kann ich mir dann Gedanken darum machen, wie ich den Gottesdienst am Sonntag moderieren will. Ansonsten habe ich mir Gestern noch einen Praktikumsplatz besorgt. Sobald ich das Christival überlebt habe treffe ich mich dann noch mal mit dem Pastor und wir sehen, ob sich das endgültig festklopfen lässt.
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