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Sonntag, 9. Juni 2013

Move on - Umzug

Das einmonatige Intermezzo in Bad Oldesloe und Hamburg bleibt hier wohl eher unerwähnt.

Seit einer Woche bin ich nun in Neubrandenburg. Das ist im Osten von Mecklenburgvorpommern und im Norden von Berlin. Und das ist der Ort, wo ich schon länger hin wollte.
Glücklicherweise konnte ich direkt eine neue Stelle finden, so dass ich ohne Arbeitslosengeld und ohne Unterbrechung direkt weiter arbeiten konnte. Aber leider ist die Firma eine mittelschwere Katastrophe.
Eine Wohnung ließ sich leider nicht ganz so einfach auffinden. Das könnte aber auch an den Ansprüchen liegen, die ich habe. Denn ich würde gerne im gleichen Haus wohnen, wie die anderen Community Leute. Aber da war bisher nix passendes zu bekommen. Wenn noch jemand hierher kommen möchte, könnten wir aber eine WG in Betracht ziehen. ;-) So lebe ich nun erstmal im Gästezimmer. Das ist einfach und bequem. Und trotzdem nicht ganz selbstständig. Ich muss mich mit meinen Gastgebern auseinandersetzen. - Aber hey, wir wollten doch Leben teilen und so lernen wir uns prima kennen. Da ist es auch von Vorteil, dass wir so ein herrliches Sommerwetter haben und viel miteinander abhängen können.

Samstag, 24. März 2012

Feiner Tach!

Nee, wat'n feiner Tach! Erst Abends mit dem Lieblilngsmädchen kuscheln und am Morgen ohne Sorgen aus dem Bett fallen, weil nichts anderes zu erledigen ist außer mit Geschenk zum Geburtstagsbruch zu tingeln. Plautze vollhaun und dann im allerfeinsten Frühlingssonnenschein in den Park und als Bekloppter mit fremeden Kindern übern Spielplatz toben. Und weil das nicht reich, werde ich gleich zum Geburtstag gehen! Ha! Ich habe Wochenende und ich habe frei!

Freitag, 22. Juli 2011

coming home

Was für ein schmuddel Wetter! Ist das Rade (es hagelt nicht)? Norddeutschland (gibt es denn gar keine Sonne)? Oder ist das vergleichbar mit dem Winter in Israel. Dort war es ähnlich kalt und feucht (auch dem entsprechend grün), aber es war eben nicht Juli! Konsequenter Weise habe ich diesen Wetterwechsel in eine nette Erkältung umgesetzt.
Ansonsten ist es irgendwie doch sehr schön wieder zu Hause zu sein. Ungefähr alle sprechen meine Sprache, sogar meinen Akzent bis Dialekt. Nu' da ich dat wieder höre merke ich wie gerne ich es mag! ;-) Es ist auch schön wieder an meinen Gitarren herumspielen zu können. Und gestern im Hauskreis dabei sein zu dürfen, - mit Homies, die ich seit Jahren kenne, die einfach Blödsinn mit machen und gleichezeitig nach Gott suchen und hungern - boah schön! Oder wie die Niederländer sagen: "Lecker!"
Auf der anderen Seite ist es doch denfiniv etwas merkwürdig, dass sich zu Hause ungefähr nix geändert hat. (Naja außer meinem Bruder, der wird merklich größer und älter.)  Habe ich mich verändert? Oder stehen die Schuhe noch an der selben Stelle, wie vor sieben Monaten?
Weniger schön und angenehm ist der Fakt, dass ich nun meine Zukunft konkreter Planen muss. Mir fehlt gerade die Muße mich um die USA zu bemühen. (Es geht mir nicht um die Staaten sondern das theologische Programm, dass ich dort lernen möchte.) Und ohne diese Klarheit hab ich ja mal noch weniger Bock mich mit deutschen Ämtern und Behörden auseinander zu setzen. Muss wohl aber alles noch kommen.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Und was kommt dann?!

Es gibt nicht nur ekliges Wetter, es gibt auch verrücktes. Wir hatten doch glatt Regen im Juni. Ok, bei uns war es nicht so viel. Aber ich habe mir sagen lassen, das wäre die letzten 50 Jahre nicht passiert.
Zur Zeit bin ich dabei meine mittelfristige Zukunft zu planen. Zur Option stehen von meiner Seite zu einem anderen Ort in Israel wechseln, oder als nächstes in den USA zu voluntären. Aber weder das eine noch das andere ist bis jetzt spruchreif.
Ansonsten strugle ich ein bisschen mit meiner eigenen Ambivalenz. Ich würde ja gerne neue Leute kennen. Aber ich habe gar keine Lust mit ihnen zu reden. Und zuhören kann so anstrengend sein. Wie kann man denn jemanden kennen, wenn man ihn nicht kennen lernen will?
Tja, und was mache ich, wenn Vorgesetzte dazu ermutigen Arbeitsstunden großzügig aufzuschreiben?

Freitag, 10. Juni 2011

ekliges Wetter

es ist so eklig heiß, dass ich nur drinnen im Schatten vorm Ventilator liege und trotzdem schwitze. Bäääh, wer hat sich das denn aus gedacht?! Ich glaub ich geh zum Pool und hoffe, dass ich nicht auch im Wasser schwitze!

Sonntag, 13. März 2011

Verrrrückt! Ski

Gurken gehören zur Tomatensoße wie Skifahren zu Israel. Klingt vielleicht verrückt, ist aber möglich. Hey, ich steh auf schräge Sachen!
Es ist wirklich wahr - man kann hier Skifahren. Ich habe es auprobiert und es war ein riesen Gaudi. Und gar nicht mal kalt, is halt doch Israel. Wo ich schon so viel Geld verbrannt habe, ohne das was davon übriegbleibt, habe ich wenigstens einen kräftigen Sonnenbrand im Gesicht mit genommen. So habe ich ein Andenken für die nächsten Tage.

Samstag, 8. Januar 2011

Grober erster Einblick in Nes Ammim

Gestern habe ich durch meinen Mentor über das Gelände von Nes Ammim geführt und mit reichlich Hintergrundinformationen versorgt. Diesen Rundgang mussten wir dann aber abbrechen, weil es aufging zum 'New Years Dive'.
Was bin ich froh, dass die Volontäre es vercheckt haben am Jahresanfang anbaden zu gehen, so konnte ich bei dem fröhlichen Sprung ins Mittelmeer dabei sein.
War ganz schön überrascht, wie salzig das Wasser ist. Es scheint, als wenn ich schon was länger nicht mehr im Meer war. Auf dem Foto sind im Hintergrund die dunklen Wolken zu erkennen. Als wir aus'm Wasser raus waren, kamen daraus Blitze und seit dem regnet und Gewittert es immer wieder.
Am Abend bin ich noch eine Runde herum gefahren worden, damit ich weiß, wo die wichtigen Einkaufsmöglichkeiten sind. Im arabischen Supermarkt war ich heute einkaufen (die nehmen keine Rücksicht auf den Sabbat). Schon doof, wenn jegliche Artikelbeschreibung auf Hebräisch und Arabisch ist.
Über die Erev Sabbat Feier kann ich nicht wirklich was berichten, weil ich auf Grund einer Fehlinformation zu spät kam. Tja, that's the way it goes.
Heute Vormittag haben wir dann zwischen zwei Regenschauern die Inforunde auf dem Gelände abgeschlossen. Und gleich geht es auf zum Gottesdienst.

Montag, 20. Dezember 2010

Durchsteigen

Kinder, es ist Winter!
Der See hinter unserem Haus ist sogar gefroren - seit Tagen kann man auf's Eis gehen - was ich selbstverständlich auch tue. Aber außer mir eben kaum jemand. Erst an diesem Wochenende ist es gelungen mehr als drei Leute zum Eishockespielen zusammen zu trommeln. Das war großartig - Freunde, mit denen ich hier was zusammen machen kann. Auf der anderen Seite ist es traurig, wie wenig Leute kommen.
Und inzwischen habe ich auch keine Lust mehr Schnee zu schieben oder zuschippen. Das geht langsam echt auf die Arme!
Aber Winterwetter hin oder her. Auch wenn es aller Voraussicht nach weiße Weihnachten geben wird - wirklich drauf eingestellt bin ich nicht. Ich habe viel tolle und große Pläne, aber setze viel zu wenig davon um. In den letzten Wochen habe ich mal wieder mein Zimmer umgegraben und unter anderem alle meine Bücher katalogisiert. Mal sehen, ob das irgendwann hilft.

Samstag, 4. Dezember 2010

Up Jük - aus dem Westerwald und nach Israel

Anfang Januar werde ich als Freiwilliger nach Israel ausreisen um dort für mindestens sechs Monate zu leben und zu arbeiten. Mein Ziel und Einsatz Ort ist die kleine Siedlung Nes Ammim. (www.nesammim.org www.nesammim.de) Dort werde ich vermutlich als Hausmeister arbeiten und Land und Leute kennen lernen dürfen. Eigentlich wird es dort im Winter richtig kalt - aber dem Wetter (auf der linken Seite) kann man entnehmen, dass das nur Theorie ist. Und den Medien kann man entnehmen, dass es in Nordisrael ordentlich brennt. Ich habe eine Karte (auf Englisch) gefunden, die einigermaßen ordentlich funktioniert und zeigt, wo die Feuer sind, und dass sie weit wech von Nes Ammim brennen.

Die Woche über war ich mal wieder auf Reisen. Es gibt schon schräge Sachen. Diesmal bin ich mit der Bahn pünktlich angekommen, weil ich erst einen Zug verpasste (es sollte eine Regel geben, die es verbietet am Automaten Preisauskünfte für die nächste Woche einzuholen, wenn hinter einem sechs Leute warten, weil in den nächsten fünf Minuten zwei Züge abfahren)und dann der geplante Zug Verspätung hatte.
So dauerte es nur rund sieben Stunden, bis ich die M&M's im Westerwald besuchen konnte. Es war sehr schön und absolut chillig bei alten Studienkollegen mit zu leben. Und es war auch angenehm mal wieder Input in einer Bibelschule zu bekommen. In diesem Zusammenhang war es auch sehr ermutigend die Hingabe dieser vielen jungen Menschen an Jesus erleben zu dürfen.
Wenn ich zulange (ein paar Tage) nur herumsitze, bekomme ich so ein 'Zucken' im Bein. Dann habe ich das starke Verlangen einen Ball irgenwohin zu treten. Das war nicht ganz möglich. Stattdessen habe ich mich bei einem Kaffeetrinken ausgeklinkt und die Kinder auf dem Schlitten durch den Schnee gezogen. Indirekt große Freude - und das 'Zucken' ließ nach.

Ach ja, nach Wochen der Abstinenz und schließlich auch wider Erwarte habe ich mein Handy zurück erhalten! Was für eine direkte Freude!

Freitag, 22. Oktober 2010

Wenn die Vögle nach Süden ziehn und wir nach Norden paddeln (Ein Nachtrag)

Gestern hat es hier geschneit. Haben wir darauf gewartet? Also ich nicht wirklich. Und ich bin froh, das es erst gestern damit anfing. Bei unserer Tour fiel mir auch auf was für eine großartige Errungenschaft eine ordentliche Matratze ist. Aber hey, wer auf der Welt hat das schon?! Seit einem Monat habe ich in keinem Bett mehr als sechs Nächte am Stück geschlafen. So weiß ich immer mehr zu schätzen, was für eine Wohltat ein ordentliches eigenes Bett mit echter Matratze ist!
Beim Familientreffen waren gut 20% der Anwesenden Personen unter 15 Jahren. Das heißt beim letzten Treffen waren sie noch nicht existent. Völlig logisch und normal, aber bei diesen großen Zeiträumen sieht es schon etwas seltsam aus.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Die buckelige Familie ist gar nicht so krumm und das stadart Kanuwetter ist rum (Familientreffen)

Woooow - da ist die Rübe mal wieder rappel voll mit neuen Eindrücken.
Am Wochenende war anlässlich der goldenen Hochzeit meiner Großeltern ein dickes Familientreffen. Dort habe ich ein paar alte Bekannte (die engere Familie) und neue Verwandte getroffen. Nach 15 Jahren Pause konnte ich sagen 'Schön euch mal wieder kennen gelernt zu haben!' Das war schon sehr spannend.
Die letzten drei Tage wurde ich quasi zu einem Kanutrip entführt. Ein Freund hatte noch Urlaub zu verbrennen und wollte ihn im Kanu verbringen. Ich habe ja schon einiges durch gemacht, aber da waren echt Sachen bei, die sind mir vorher noch nicht passiert. Weil Badewetter schon lagne rum ist hatte ich keine Sandalen mit. Aber die Strecke war so flach, dass es erforderlich war das Boot zu ziehen. Also bin ich barfuß auf dem Kies im Fluss gelaufen. Die Ausfahrten aus den Seen waren meist nur eine Lücke im Schilf und danach ging es im Slalom zwischen umgestürzten Bäumen weiter. Am Abend waren wir so spät dran, dass wir das Ufer Meter für Meter absuchen mussten, um zum Campingplatz zu finden. Aber dort wurden wir durch eine geniale Gemeinschaftshütte belohnt.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Guckst du Sterne und Thermometer an - Urlaub Teil 2

Heute kann ich meine Schwester verstehen, wenn sie sagt, dass es bei uns kalt ist. Ich saß bei 23° C im Zimmer und habe so sehr gefroren, dass ich mir einen Pulli geholt habe. Während der Kanutour war das ganz anders. An neun von zehn Tagen dürften die Temperaturen über 30° gelegen haben. Acht mal sogar sehr deutlich. Einen Teil der Nächte habe ich einfach nur neben dem Schlafsack verbracht. Ganz unten im Packsack hatte ich die Handtücher. Die brauchte ich (fast) nicht, obwohl fast täglich Baden angesagt war. Besonders cool war es Abends alleine auf dem Rücken im See zu schwimmen und beim Blick nach oben nichts als Dunkel und tausende Sterne zu sehen. Die Teilnehmer haben das Baden sehr intensiv ausgelebt. Aber abtrocknen war bei dem Wetter nicht nötig. - Höchstens nach dem fetten Gewitter. Eine Wetterstation hat über 100 000 Blitze gezählt. Am Morgen kam der Regen, so dass wir erstmal statt zu frühstücken Gräben um alle Zelte gezogen haben. Mit dem Klappspaten und Grabstöcken konnten wir vermeiden, dass unnötig viel Wasser durch die Zelte floss. 

Samstag, 3. Juli 2010

elende Gefühle - z. B. Wetter

Was für ein elendes Gefühl! Ich falle morgends aus dem Bett und wate durch mein eigenes Chaos zum Klo. Schon dabei kann ich feststellen, dass mein Thermometer das gleich wie ich wahrnimmt. Kuschelige 27 Grad Celsius unterm Dach und im Laufe des Tages werden noch etwa 10 dazu kommen. Dann kann ich mich auf den Schreibtischstuhl kleben, wo ich für den Rest des Tages sitzen werde und versuche dem Bildschirm gehaltvolle Gedanken einzuflößen.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Kanutour Vortreffen - Revivle

Ich war am Wochenende mal wieder zu Hause. Insbesondere zur Vorbereitung der Kanutour. Boah, was da alles an alten Erinnerungen hoch kommt! Is' schon krass. Ganz vieles sitzt so tief drinnen, dass ein Nachdenken überhaupt nicht nötig ist. Aber andere Sachen sind neu, so dass ich andere fragen muss. Insbesondere Leute, denen ich vor sechs Jahren beigebracht habe, wie Kanutour überhaupt funktioniert. Das ist seltsam und lustig. Und es ist großartig zu sehen, wie sich manche Menschen entwickelt haben. Bei vielen kann ich an die guten Beziehungen von 'damals' anknüpfen und ich merke, was wir für eine gute Zeit miteinander hatten.
Ach ja, danke Gott! An zwei von vier Tagen hat es gefühlt durchgeregnet. Aber der Tag, an dem wir mit dem Vortreffen draußen waren, war wunderschön!

Samstag, 17. April 2010

Still at work

Was für eine Woche. Ich habe wohl zum ersten Mal für jeden Tag einen Hauskreis vorbereitet. Schon ein bisschen seltsam und etwas stressig. Zum Glück mach ich diese Woche eine Themen- und keine Auslegungspredigt, so muss ich nicht so viel Zeit in die Exegese investieren. Trotzdem muss sie geschrieben werden und so sitze ich Tag ein Tag aus bei wunderprächtigem Wetter drinnen am Schreibtsich. Würde es wenigstens regnen würde sich das nicht so doof an fühlen.

Samstag, 3. April 2010

Ein Wust aus meinem Leben

Irgendwie tue ich mir nach wie vor schwer damit irgendetwas regelmäßig zu machen. So auch hier im Blog zu posten. Hier kommt ja auch immer die Frage, was kann und will ich schreiben und wenn ja wie. Jetzt bin ich am schreiben. Da werden wohl wieder einige gesammelte Gedankenfetzen zusammen getragen werden. Genau so, wie ich es eigentlich nicht will. :-( Naja, was nich' ist, kann ja noch werden. Ich habe jeden Tag neu die Chance.
Gestern war ja nun Karfreitag. Und an so einem Tag möchte ich nicht auf ein Kreuz verzichten. Also habe ich mal losgebastelt. - Und prompt Lob für die Deko bekommen. Ich würd' das nicht schreiben, wenn es nicht irgendeine Bedeutung für mich hätte. Zum einen war ich mal wieder unsicher, ob das so in Ordnung geht (zum Beispiel Stacheldraht im Gottesdienst). Tja, und ansonsten ist das wohl ein Bereich, der mir liegen könnte, der teilweise auch Spaß macht, aber in dem ich bisher nicht all zu viele Erfahrungen gesammelt habe.
Am Wochenende hatte ich Besuch von L.K. - und eine sehr schöne Zeit. Da gab es Tage, die dem Coke Zero Prinzip genügen würden. Da war ja auch noch der Spontanbesuch von meinem Onkel und Bombenwetter (<- ein blödes Wort, wenn man an den Irakkrieg denkt).

Mittwoch, 10. März 2010

Diesmal ganz heimlich

Mein Kreislauf schleicht sich davon. Er entzieht sich einfach meiner Kontrolle und nimmt gliech mal die Konzentration mit. Ich war doch schon Mittag essen, aber anscheinend muss mein Blut da auch noch hin.
Und was ist das wieder für ein seltsames Wetter. Etwas überspitz bekomme ich oben einen Sonnenbrand und unten frieren mir die Füße an.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Suppe eingebrockt

Es regnet - und das ist gut so, weil es heißt, dass es nicht schneit.
Es ist schon etwas her, dass ich mal was wirklich gehaltvolles geschrieben habe. Das liegt wohl mit daran, dass ich mich damit in der Öffentlichkeit grundsätzlich zurück halte und natürlich kann ich nur was gehaltvolles schreiben wenn ich etwas habe. Aber vermutlich werde ich auch heute nicht dazu kommen. Dafür könnte ich schätzungsweise den ganzen Bildschirm mit halbgaren Gedanken voll spamen.
Beispielsweise hat Buch wieder etwas interessantes zu mir gesagt. By the way. Buch ist von Gary L. Thomas. Meiner Meinung nach schreibt der Kerl gerne über unangenehme Wahrheiten. Weil es sich um Wahrheiten handelt halte ich seine Bücher für sehr wertvoll. Dummerweise stehen aber die wenigsten Menschen auf Unangenehmes. Deshalb ist der Absatzmarkt für ihn sehr klein, so dass seine Bücher zu meist vergriffen sind. In diesem Sinne, wenn du auf Wahrheit stehst und dir eines seiner Bücher begegnet empfehle ich dir, es mit zu nehmen. Bis hier hin sind meine Gedanken noch recht klar.
Schwieriger ist es bei der Auswertung von dem was ich zuletzt von ihm gelesen habe. Vermutlich gibt es nicht mehr allzuviele neue Wahrheiten, aber manche muss ich wohl immer wieder neu hören, bevor sie wirklich ankommen und ich sie kapieren und erfassen kann. Das es zum Christentum gehört für andere dazu sein und nicht nur für den eigenen Wohlstand zu leben ist wahrlich nix Neues. Aber wenn ich mir diese Aussage rein tue und ernst nehem muss ich mein Leben stark hinterfragen. Denn ich finde nicht, dass ich diesem Anspruch gerecht werde. Und so würde ich zur Zeit sagen, dass wenn der Glaube an diesen Gott und die Beziehung zu ihm (noch mal) Sinn machen soll, dann muss ich das ganz neue auf eine andere Ebene der konsequenten Umsetzung bringen. Ich fürchte, wenn ich das ernst nehme wird das nicht einfach werden. Aber der Bequemlichkeit nach zugeben, wird mich auch nicht glücklich machen. Mal ganz abgesehen davon wie das konkret werden wird. Denn auch die Frage wie es nach diesem Jahr weiter gehen kann und soll ist ja noch offen. Mit diesen Fragen wird es nur noch spannender, aber nicht gerade einfacher.
Neben all diesen tollen Idee habe ich ein Leben in dem ich von diesem Toll viel zu wenig wieder finde. Denn natürlich laufe ich auf den alten Wegen einfach weiter. Stehen bleiben geht nicht. (<- ist das ein Wortspiel?!)Und mit Gott findet ja auch kein großartiger Austausch satt, jeden Falls merke ich nix davon. Prima Voraussetzungen um endlich mal den Blick fürs Leben zu bekommen. Und auch sonst ist der Austausch zur Zeit eher unterversorgt. Es ist mal wieder die gleiche alte Idiotie so aufs Arbeiten fixiert zu sein, dass ich mich weder bei Freunden noch Familie anständig melde und was hören lasse. Ich muss ja noch die Predigt fertig bekommen und auch auf meine Stunden muss ich kommen.
Großartig. Und mit diesem Sud von halbgar lasse ich es jetzt erstmal bewenden. Schließlich muss ich ja wieder an die geliebte Arbeit.

Freitag, 12. Februar 2010

Eis klar

Ich dachte ich hätte eine Lücke im Terminkalender, so dass ich in die Heimat fahren könnte. Wie sehr ich mich auf die Möglichkeit gefreut habe mal wieder nach Hause zu fahren fiel mir dann auf, als doch wieder Termnie auftauchten. Es ist mir doch gelungen nach Ost Nordost zu fahren. Es kommt mir vor wie Winterurlaub. Überall liegt Schnee herum und ich kann einfach aufs Eis gehen.

Dienstag, 2. Februar 2010

Stille rieselt der Schnee

Die letzten beiden Sonntage war ich dran mit Predigen. Das Thema war dabei das 'Jahr der Still'. Die erste Predigt fand ich hinterher ganz gut. (Vorher komme ich ungefähr nie auf den Gedanken.) Ein paar abgedrehte Idee und Illustrationen. Außerdem habe ich mir einfach erlaubt etwas mehr meine Umgangssprache zu nutzen. Ich glaube das hilft mir bei der ganzen Sache deutlich lockerer zu sein. Im zweiten Anlauf lief das leider nicht alles so glatt. Und über alldem steht die Gefahr etwas zu erzählen, was in meinem Leben gar keine Wirklichkeit ist. Man sacht ja, man predige sich zuerst selbst - was aber, wenn ich auf meine eigene Predigt nicht hören will. Naja, ich will schon hören. Aber bei der Umsetzung steht doch noch irgendwie meine Bequemlichkeit im Weg rum.
Ansonsten kann ich mich hier zur Zeit mehrmals täglich übers Wetter wundern.
- Morgens, dass es schon wieder geschneit hat
- Nachmittags, dass schon wieder fast alles geschmolzen ist und
- Abends / Nachts, dass es immer wieder so kalt wird und es immer noch Reste gibt, die wieder auf der Straße einfrieren können.