Montag, 10. Februar 2014
In between - wo für ich meine Zeit einsetzen kann.
Einen anderen Teil der Zeit habe ich aufwenden können um die ersten zwei Kapitel im Grafikdesign abschießen zu können. Die Ergebnisse sind in Ordnung auch wenn ich nicht mit allen Feinheiten zufrieden oder einverstanden bin. Mindestens genauso wichtig ist aber, dass der Anfang geschafft ist. Ich hoffe in den nächsten Wochen noch weitere Fortschritte machen zu können.
Damit aber keine Langeweile aufkommt habe ich auch noch bei der benachbarten und befreundeten Hoffnungskirche am Datzeberg eine Predigt übernommen. Dabei habe ich es mir zur Herausforderung gemacht die Predigt interaktiv zu gestalten. Das erwies sich als nicht ganz einfach, ist im wesentlichen aber doch vom Konzept her aufgegangen. Die Massen haben sich nicht offensichtlich für das Thema 'Sozialegerechtigkeit als Herzensanliegen Gottes' begeistern lassen. Dennoch bin ich zuversichtlich dass ich die Idee streuen konnte und sich langsam etwas in Bewegung bringen lässt.
Mittwoch, 10. April 2013
Gemeinde Beobachtungen
Zum Beispiel war ich in Philadelphia an einem Sonntag in zwei Gottesdiensten. Im ersten waren wirklich reichlich viele verschiedene Nationalitäten vertreten, genau wie die Bevölkerung ringsherum, auch obwohl sie im wesentlichen wohl von Weisen betrieben wird. Manche Leute um mich herum waren doch eine Herausforderung für meine Nase. Dass in Predigten immer wieder Beispiel vom Militär herangezogen werden oder sich Bestimmte Einheiten gar mit einem "huh" anfeuern ist für mich befremdlich oder gar verwerflich.
Das andere war eine mit TSW verbundene junge Gemeinde, voller junger Menschen. Mit großartigen Musikern und auch sonst war einiges an Kunst vertreten. Sie haben auch verschiedene Lieder aus der ganzen Welt gesungen und hatten ordentlich Stimmung in der Bude. Die Predigt war intellektuell ansprechend und herausfordernd und sie gehen voll auf Community und Gerechtigkeit ab (habe ich mir sagen lassen).
Und doch - ich weiss noch nicht ganz warum. Aber bei Yuppies und Künstlern fühle ich mich nicht besonders wohl....
"Aus was für eine Gemeinde kommst du denn?" Ich kann es sagen, aber den Inhalt wird kaum einer verstehen. Die Jesus Freaks müsste ich erstmal erklären und die Entwicklung der letzten 20 Jahre macht das nicht eben einfacher. Aber auch zu sagen ich bin bei Baptisten aufgewachsen ist nur bedingt hilfreich. Ich vermute inzwischen, dass ich Anabaptisten sagen müsste, auch wenn das in Deutschland ein theologisches Schimpfwort sein würde.
Also versuchen wir indirekt zu kategorisieren ob meine Gemeinde konservativ ist (erstens weiss ich das nicht einfach zu beurteilen, und zweitens habe ich null Peilung was sich hier für die hinter diesem Wort verbirgt). Egal. "Wie steht denn deine Gemeinde zu den Themen Krieg, Politik, Rassismusfrage und soziale Gerechtigkeit?" Und wieder geht das Fragezeichen der Frage in mein Gesicht über und ich habe keine rechte Antwort. Ich wüsste nicht, dass wir solche Themen wirklich ernsthaft behandeln, geschweigedenn dass es einen (offiziellen) Standpunkt dazu gibt.
Andere Beobachtungen:
Es wird die Bibelstelle und die Seitenzahl der gängigen Bibel angesagt.
Eine Zeit der Besinnung oder der Stille ist nach aller spätestens zehn Sekunden zu ende. (Da habe ich mir nichtmal das Thema in Erinnerung gerufen.)
Beim Abendmahl gibt es echten Wein. (Und ich finde es geil. Hat doch ne andere Qualität.)
Eine Doxologie zu singen ist was feines. (Dafür sollte man mal eine haben, und jemand der sie schön klingen lässt.)
Manche Dinge die so seltsam für mich aussehen haben doch etwas mystisches, gar magisches. Und das Gute daran zu verpassen wäre schade.
Hier gibt es einmal im Monat einen gemeinsamen Kreistanz. (Ich habe so viele Kreise aus dem Takt gebracht, dass ich mich nicht traute.) Aber es ging so was von gar nicht um eine Performance. Ich weiss nicht, wer überhaupt im Takt war, die Rollstuhlfahrer bestimmt nicht und das war auch scheiss egal, weil man zusammen für Gott unterwegs war. - Wertvoll.
Im Gottesdienst Gebetsanliegen aus der Community zu sammeln ist auch mal fein. Und wenn sich die Dame in Not spontan an den Moderator drückt und er sie in den Arm nimmt, während er betet, dann habe ich eine
Ahnung davon wie man hier miteinander umgeht. - Wertvoll.
Hier ist die Reba Place Fellowship in Evanston nördlich von Chicago.
Sonntag, 14. Oktober 2012
verschiedene Welten
Anmerkung: In einem Seminar hörte ich letzens etwa dieses "Wenn du es dir zur festen Gewohnheit machst jeden Sonntag zum Gottesdienst zu gehen, dann wird es irgendwann ganz einfach sein sich auf den Weg zu machen. Wenn Satan merkt, dass er dich eh nicht abhalten kann, spart er sich die Kraft und der Kampf hört auf."
Noch so'n Ding. Wenn ich zur Zeit (Bibel) lese, denke ich mir "Hey da gibt es noch so viel zu entdecken, zu lernen und zu wissen - ich will mehr Bibel lesen." Umgesetzt habe ich es noch nicht ganz, aber der Wunsch ist schon mal am wachsen.
Letzte Woche hörte ich im Radio, dass immer noch etwa 12% der Menschheit am Hungern sind.
Nächste Meldung: der Clan von 'Feinkost Albrecht' ist der Reichste in Deutschland. - Gut, dass die wenigstens teilen und mich mit ernähren!
Sonntag, 8. April 2012
Ostern
Mein Mädchen ist hinreizend! Es reizt mich zu ihr hin.
Und ich bin nicht zerstreut, verwirrt, confused, sprunghaft, desorientiert oder fahrig - ich bin vielseitig interessiert!
Freitag, 6. April 2012
Gebet - Form, Farben und Inhalte
Gestern ging es zwar weniger ums Beten, aber großartig war es trotzdem. Wenn nicht gar der beste Gründonnerstag, an den ich mich erinnern kann. Ich habe mich mal ihren Leuten von der Kirche angeschlossen und mit ihnen im Sonnenschein eine Jurte errichtet. Dann war Godi mit gemeinsamen Abendmahl und Abendessen. Wie kommt es, dass das an Erev Shabbat erinnert?! (Es liegt nicht nur am Wein.) Dann haben wir die letzten Züge der Passionsgeschichte neu durchdacht und gegrillt. Die Nach haben wir uns in Gebetsschichten aufgeteilt. Und ich durfte feststellen, dass so eine Stunde beten verflixt schnell rum geht, wenn man sich mal die Zeit und verschiedene Methoden zur Hilfe nimmt. Nach'm Frühstück bin ich dann zur Arbeit.
Gott sei Dank musste ich erst sehr spät anfangen. Das ist die Erhörung zu einem unausgesprochenem Gebet.
Tja und ansonsten habe ich dem Chef heute noch gesagt, dass er ab Mitte Mai nicht mehr mit mir rechnen darf. Es tut gut das ausgesprochen zu haben und Offenheit darein zu bringen.
| die Bildredaktion merkt an, dass auf der Autoscheibe Eis ist |
Sonntag, 20. November 2011
More than "Just People" - Bericht im Godi
Inhaltlich haben wir als Hauskreis das präsentiert, was uns in den letzten Wochen beschäftigt hat. Der Just People Kurs der Micha Initiative. In Anlehnung an die Millenniumsziele der Vereinten Nationen geht es darum Christen zu ermutigen und zu befähigen sich gegen Armut und für globale und soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Als Konsequenz haben wir mal die Gemeinde zum Kaffeetrinken und Knabbern mit fair gehandelten Produkten eingeladen.
Wenn ich das voll durchziehe (und dann ergibt es wirklich Sinn) dann muss ich ungefähr mein ganzes Konsumverhalten verändern. Das wir spannend!
Sonntag, 13. November 2011
Regiotreffen der Jesus Freaks
Und dieses Wochenende war in HH das 'Region Nord' treffen. Es waren alle Freaks aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein eingeladen zum Austausch und zur Ermutigung. Praktisch sind wir mit rund 20 Leuten in einem Gemeindehaus eingezogen, haben abgehangen, musiziert, diskutiert, gegrillt, gelernt gechilled, Videos geguckt und uns kennen gelernt. Wir haben eine musikalische Kiezführung mitgemacht, einen Godi gestaltet, für einander gebetet und bedacht, was die Vision der Freaks und Gottes Idee mit ihnen ist.
Große und großartige Dinge sind möglich. Es ist viel zu tun. Es wird schwer werden, weh tun und Kraft kosten. Menschen bringen mich an meine Grenzen.
Montag, 25. April 2011
Guckst du! (Ostern)
Wie uncool! Manche Menschen, mit denen ich hier mal richtig gut konnte, gehen mir langsam (immer mehr) auf den Geist. Und ich Arsch fange auch noch an mich ihnen gegenüber unfreundlich zu verhalten. Tut das Not?!
Passah ist jetzt zum Glück rum. Viel habe ich nicht davon mitbekommen, außer den Tonnen von Abwasch und Matzen Brot - das dürften wir nun auch hinter uns gelassen haben.
Ach ja, und "Der Herr ist aber sowas von auferstanden!" Und das gilt das ganze Jahr über und nich nur gestern.
Samstag, 29. Januar 2011
(un)geistliches
Wenn mir jemand total auf den Zeiger geht und das Verhalten dieser Person regelrecht Brechreiz hervorruft und ich dann in der Begegnung mit ihr aber nett zu ihr bin - ist das dann verlogen?! Oder ein Schritt auf dem Weg der Heiligung?!
Samstag, 22. Januar 2011
Den Shabbat begehen
By the way, ich bin gefragt worden, ob ich nicht fürs Church Commite kandidieren möchte. Möchte ich das?! Geistliches Leben mitgestalten - JA! In Formalien hängen bleiben und für nix kämpfen - NEIN!
Heute habe ich mich einer Gruppe angeschlossen, die zu einer messianischen Gemeinde in Haifa gefahren ist. Das erste komische ist schon mal, dass alles durch drei bis vier Sprachen geht. Also primär nur Hebräisch. Aber die Liedtexte sind auf Russisch und Englisch transkribiert und übersetzt. Die Predigt (und ähnliches) konnte ich mir dann auch persimultan Übersetzung im Kopfhörer rein tun (Russisch hat nicht geholfen). Und dann musste ich mir das ganze noch für mein deutsches Hirn umarbeiten. Wobei - ich so wie so schon ständig Selbstgespräche auf englisch mit mir führe. Schräge Sache.
Und wie war es sonst so? - Ein lustiger Mix aus Judaismus, und entsprechender Ausrichtung auf Schrift, Predigt und Auslegung. Und auf der anderen Seite eher locker charismatisch, mit Tanzen, Singen (t.w. so oft wiederholt, bis ich auf Hebräisch mitsingen konnte und wusste worum es ging), Klatschen, Beten. Warum auch nich'?! Ok, vielleicht weil das ganze heute fast 2,5 Stunden gedauert hat. Aber lieber so, als durch ein 50 Minuten Programm zu hetzen.
Sonntag, 9. Januar 2011
Up an down - Emotionen round and roun'
Zum Beispiel verfüge ich weiterhin über die Fäghigkeit emotional 'Berg und Tal - Bahn' fahren zu können. Gerade bin ich oben. Bin nämlich ganz einfach an ein (verhältnismäßig gutes) Fahrrad gekommen. Das ist hier essentiell wichtig. Um zum nächsten Laden zu gehen braucht es eine Stunde. Mit der Fietse / dem Fahrrad könnte das in 10 bis 15 Minuten klappen.
Gestern Abend war Church-service / Gottesdienst. Dass wir die die einzelnen Strophen mal in Englisch, Holländisch oder Deutsch singen ist ja kein Ding. Das ich nicht alle kenne ist auch kein Problem. Die liturgische Form der Bittgebete ist mir schon deutlich fremder. Und beim Abendmahl bin ich dann mental endgültig ausgestiegen. Diese Prozession mit dem Gesang war nicht dazu angtan mich auf die inhaltliche Ebene vom Abendmahl einzustellen und vorzubereiten. Wobei - das ganze hatte schon mal einen gewissen feierlichen Charakter - kein betrübtes Schweigen. Also kein 'Abendmahl trauern'.
Auch strange war, dass alle anderen zu wissen schienen, was dran ist und mit gemacht haben. Und schwups saß ich mit meinen eignen Fragen wieder mal alleine da. Alleine ist auch sonst das Stichwort für mein Dasein hier; also mein Hiersein. Ich wohne noch etwas abseits (ändert sich in den nächsten Wochen) der anderen jungen Voluntäre. Äh, ok, das bietet viele Möglichkeiten zum Rückzug, hilft aber nicht eben um Anschluss zu finden. Noch so ein Ding, dass ich wohl noch länger mit mir herumschleppen werde. Frisch und fei einfach auf andere zu gehen und losquatschen. Ich glaube gewisse Fortschritte darin habe ich schon gemacht, aber auf englisch und in Gruppe bin ich doch etwas mehr gehemmt. - Und ich glaube Englisch erfordert noch mehr Smaltalk.-> Bäh!
Aber nach der Erfahrung der letzen Jahre wird das in den nächsten Wochen alles vergehen, bis dahin werde ich vermutlich noch ein wenig betrübt durch die Gegend rennen. Aber eigentlich könnte ich mich jedes Mal dafür selber auslachen. Weil erstens ist es nicht tragisch und zweitens unnötig.
Auf dann werde ich mich mal tummeln und unter die Leute mischen.
Dienstag, 26. Oktober 2010
Ein Einzelgänger? bekommt seinen Abschluss
Hey, das heißt, ich muss nie wieder nach Radevormwald pilgern - ab sofort darf ich wieder! Ha, ich muss auf absehbare Zeit nicht mehr in solchen seltsamen Klamotten herumlaufen! ;-)
Damit ist aber auch der Reisemonat Oktober im eigentlichen Sinne vorbei. Was bin ich da froh drum. Ich muss nicht mehr durch die Welt tingeln. Vielleicht kann ich jetzt mal wirklich zur Ruhe kommen. Zum Beispiel mal drei Tage nacheinander ausschlafen, so was wie unbezahlter Urlaub. - alle mal besser als gar keiner.
Bei dem ganzen herumgereise habe ich auch an mir selber die Beobachtung gemacht, wie schwer es mir fällt mich auf andere Menschen einzulassen. Ich bin eh gleich wieder weg - es lohnt sich kaum die Namen zu merken. Da bin ich lieber alleine unterwegs. Da brauch ich mich nicht absprechen und auf niemanden einstellen. Das ist bequem aber nicht zufriedenstellend. Eine meiner Lieblings-Metalbands kommt nach Europa - aber ich habe keine Lust schon wieder alleine zu einem Konzert zu fahren.
Montag, 2. August 2010
Freak Stock 2010
Seit gestern bin ich zurück vom FreakStock - und voll von Eindrücken. Knapp 3000 mehr oder weniger junge oder junggebliebene Christen oder (noch) Nichtchristen haben bis zu fünf Tage gemeinsam verbracht. Im Zelt, daneben, im Wohnwagen oder in alten Kasernengebäuden geschlafen, gegessen, gebetet, geredet, gelacht. Es gab verschiedene Lobpreis Gottesdienste, unterschiedliche Predigten, diverse Seminare und Workshops, zig Konzerte und Party.
Und hier habe ich keinen mit dem ich drüber reden kann, weil keiner weiß, wo von ich rede. Ist es das, was man Einsamkeit nennt?
Montag, 5. April 2010
Wo der Bock hinzieht und wo er nicht frisst
Dieses Wochenende habe ich mal ungefähr einfach gemacht, worauf ich Bock hatte. (Bin ich jetzt nur noch nach dem Lustprinzip unterwegs? - Ich denke nicht. Samstags Bolzen und Fußball gucken und gestern bin ich zu den Jesus Freaks gefahren. Dummerweise ist die nächste Gruppe in Münster also bin ich Rund 90 km durch die Regenschauer gebrummt. Die Wohlfühlgarantie greift immer noch (aber wo kommt sie her) coole Mucke (wann hatte ich das letzte Mal ein Fiepen im Ohr vom Godi?!) Und die Predigt war auf ihre Art (ist natürlich nicht Volkers 3 Punkte Schneemann Art) auch gut, so dass ich noch was neues lernen konnte. <- Respekt dafür!
Sonntag, 20. September 2009
Mistn
Also, das mit Urlaub muss ich wohl noch mal üben. So richtig hat das hier nicht geklappt. Ich wollte noch was hier machen. Habe aber das Gefühl zu wenig geschafft zu haben. Bei diesem selbst gemachten Druck, war das aber auch mit entspannen eher schwierig.
Gestern war ich auf der Hochzeit meines besten Freundes aus der Jugendzeit. Coole Sache das!
Heute habe ich mir in Hamburg die Jesufriends angesehen. Zwischendurch fürchtete ich schon, ich würde wieder eine Gemeinde nicht finden. Ham wir aber. S. J. hat mich auf diesem Ausflug begleitet und so konnte ich mal eine Emerging Church erleben. Wenn wir so weiter machen gibt es Hoffnung für die Christenheit.
Montag, 24. August 2009
Erfolge
Am Sonntag habe ich die letzte Möglichkeit genutzt und es ist mir tatsächlich gelungen das Berlin Projekt zu besuchen und mir den Godi an zusehen. Aber meinen Geschmack haben sie nicht getroffen.
Gestern hatte ich dann auch meinen letzten großen Auftritt beim Sommerfest. Nun trudelt das Praktikum noch aus.
Sonntag, 9. August 2009
Freizeitgestaltung
Gestern habe ich mir dann das Bundesligaspiel Hertha gegen Hannover angesehen. Aber ansehnlich war das leider nicht. Gott sei Dank hat die Hertha doch noch gewonnen, sonst wäre das völlig traurig gewesen. Ich stand im Rang über der Fankurve, so dass ich prima das Spiel und den Fanblock sehen konnte. Aber so wirklich meine Welt ist das nicht. Ganz besonders wollte ich nix mit den Fans zu tun haben, die die Gegnerische Mannschaft beschimpften oder schon beim Auflaufen ausgepfiffen haben. Da hal' ich ja gar nix von.
Heute ist es mir gelungen in den Godi der Freaks zu finden, was gar nicht so einfach war. Aber für mich war es total angenehm dort. Mit meiner positiven Grundeinstellung habe ich mich dort sofort sau wohlgefühlt. Ich hatte eine Ahnung was kommt, und das war gut so.
Freizeitgestaltung
Samstag, 8. August 2009
Improvisations Godi
Naja, die Absprachen zur Vorbereitung des Gottesdienstes sind aus meiner Sicht schon wieder in die Hose gegangen. Ich hatte gehört "Wir suchen die Lieder aus." und mir dabei gedacht, "Super, da macht sich jemand Gedanken über den Ablauf des Godis, dann brauche ich mich nicht darum kümmern." Gemeint war aber. "Niemand bereitet die Lieder vor, wir entscheiden spontan, was wir singen." Hei, das hat mich erstmal gestresst, bis ich gecheckt hatte wie es laufen sollte. Dummer weise hieß dass dann auch, dass ich doch wider Erwarten alleine verantwortlich für den Ablauf war.
Nach der Stichwortliste habe ich mir dann spontan fix einen Ablauf zusammen gestrichen, bei dem etwa alle raus viel, womit ich nix anfangen kann, oder bei was ich sehr unsicher bin. Zum Beispiel habe ich es mir nicht gegen unter den Voraussetzungen (und unter den Augen eines pensionierten Pastors) ein Abendmahl zurecht zu frickeln. Meine Gottesdienstgestaltung fand ich selber eher so lala. Deutlich einfacher viel mir dann doch die Andacht / Predigt, die ich vorbereitet hatte. Es war mir gelungen ein paar Kuscheltiere im Haus zusammen zu klauen, so dass ich die Geschichte etwas anschaulich erzählen konnte. Allerdings musste ich wieder etwas improvisieren, weil teile meiner Inhalte schon im Vorprogramm verwendet wurden.
Letztlich ist es mir gelungen mit dem Zirkus für Begeisterung bei den Betreuern zu sorgen. Genau das hatte ich auch beabsichtigt - dumme Nummer nur dabei, dass ich nicht wirklich weiß, wie es bei meinem eigentlichen Publikum, den netten Menschen mit geistigen Behinderungen angekommen ist. In der Vorbereitung hatte ich nicht nur sie im Blick.
Frage wie viele Kneipen oder ähnliches hat Berlin?
Donnerstag, 6. August 2009
Themenfindung
Dienstag, 4. August 2009
Gitarre im Gottesdienst
Am Nachmittag habe ich mit L.K. das unglaublich gute Wetter genutzt und mich am Plötzensee in die Sonne gelegt. Dummerweise hatten auch gefühlt 3000 andere die gleiche Idee, so dass vom Sandstrand nicht mehr viel zu sehen war. Aber auf der Wiese und im Wasser war noch etwas Platz.

