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Sonntag, 14. Juli 2013

Fortschrit (Gottesbild, Selbstbild und Job)

Alleine wegen der Bücher, die ich gefunden habe, hat es sich gelohnt hierher zu ziehen. In fremden Bücherregalen kann ich ja immer wieder Titel finden, auf die ich von selbst nie gekommen wäre.
Da fragt das eine Buch doch provokativ, warum es so selten in Predigten etwas über Pornographie zu hören gibt und ob es vielleicht daran liegt, dass die Predigten keine Antworten haben und sich deshalb lieber ausschweigen. Klingt plausibel für mich. Aber ich bin dafür einen Weg aus der Sprachlosigkeit zu finden.
Und das andere Buch heißt ja einfach nur "He loves you". Das Gott mich liebt ist ja nun rein von der Information her keine Neuheit für mich. Und doch. So wie es dort geschrieben ist, erreicht mich diese Wahrheit auf eine Weise wie nicht zuvor. Das hat auf jeden Fall das Potential mein Gottesbild nachhaltig zu verändern. Und wenn das die Grundlage ist, dann dürfte auch einiges andere angepasst werden.

Trivialer aber auch nicht unbedeutend ist der Umstand, dass die Zeit der Überlandfahrten zu ende geht und ich sesshaft werde. Den Job im Krankentransport und die Hose mit den Reflexstreifen hänge ich an den Nagel.

Montag, 22. Oktober 2012

Vollkörper Kontakt mit 24/7

Da bin ich wieder und komme als Weltenwanderer zurück in mein Zimmer. Das war doch mal ein großartiges Wochenende zum reisen, abhängen und für urban Camping. Diesmal komme ich von den Weltenwandlern das 24/7 EuropaTreffen. Warum hat mir vorher keiner gesagt, wie cool, gut und überhaupt 24/7 Prayer ist?! Ich weiß gar nicht, ob ich das in Worte fassen kann. Es ist viel mehr, als ein paar Verrückte, die sich einschließen um für eine Woche zu beten. Es ist viel mehr, es ist etwas ganz anderes. Es ist gar nix großartiges. Also, im Sinne von erstaunlich neu. Natürlich ist es großartig, das versuche ich ja zum Ausdruck zu bringen. Ganz erfasst habe ich es noch nicht. Aber es geht um einen Lebsstil des Gebetes. Im ständigen Austausch mit reden und hören. Und das ganze wirkt sich dann in Mission und sozialer Gerechtigkeit aus. Was sollte auch anderes passieren, wenn man ständig auf das Herz Gottes hört und dann handelt. Die Gebetsräume und Gebetsketten sind Ausdruck dessen, aber nur einer von vielen möglichen.
Und so komme ich zurück aus einer Welt voller Hingabe, Leidenschaft und unglaublich dichter Atmosphäre. Bin von Gott berührt und begeistert (mir scheint mehr als je zuvor). Und stehe wieder in einer Welt wo man ihn nicht kennt. Wo ich den Eindruck habe, dass die Christen anders unterwegs sind und die anderen nicht mal den Hauch einer Ahnung haben wo von ich rede.

Ich will mehr davon! Wer hat Bock mit mir das Buch zu lesen, das diese Geschichte beschreibt?
Red Moon Rising von Pete Greig

Mittwoch, 31. August 2011

Hage?! - Gedanken Salat und indirekte Fragen

"I kann warte! ... La la la ... Rapante!"
Ich warte gerade auf irgendwas, weiß aber nicht so ganz worauf. Alles langwage hier?! Ansich habe ich doch mehr als genug zu tun (und reichlich Zeit dafür).
Da haben mir doch glatt Menschen zum Geburtstag gratuliert, ääh - die ich gar nicht im Blick hatte. Entweder weiße ich ihre Daten gar nicht, oder ich kümmere mich nicht, oder ich dachte wir haben doch gar nix miteinder zu tun. Kommt mir ein bisschen beschämend vor.
Habe mich die letzten Tage mit einer Geheimlehre beschäftigt. So kommt es mir jeden Falls vor, weil ich nicht weiß, mit wem ich darüber reden soll. Dabei könnte oder sollte jeder darüber Bescheid wissen - finde ich jeden Falls. Das Buch und das trinitarische Kloster sind doch zu erreichen.

Montag, 20. Dezember 2010

Durchsteigen

Kinder, es ist Winter!
Der See hinter unserem Haus ist sogar gefroren - seit Tagen kann man auf's Eis gehen - was ich selbstverständlich auch tue. Aber außer mir eben kaum jemand. Erst an diesem Wochenende ist es gelungen mehr als drei Leute zum Eishockespielen zusammen zu trommeln. Das war großartig - Freunde, mit denen ich hier was zusammen machen kann. Auf der anderen Seite ist es traurig, wie wenig Leute kommen.
Und inzwischen habe ich auch keine Lust mehr Schnee zu schieben oder zuschippen. Das geht langsam echt auf die Arme!
Aber Winterwetter hin oder her. Auch wenn es aller Voraussicht nach weiße Weihnachten geben wird - wirklich drauf eingestellt bin ich nicht. Ich habe viel tolle und große Pläne, aber setze viel zu wenig davon um. In den letzten Wochen habe ich mal wieder mein Zimmer umgegraben und unter anderem alle meine Bücher katalogisiert. Mal sehen, ob das irgendwann hilft.

Freitag, 21. Mai 2010

Unerhebliche Beobachtungen an Fakten in meinem Zimmer

Beim Lesen in alten Beiträgen von mir, ist mir aufgefallen, dass ich selber nicht mehr weiß, was sich hinter meinen Überschriften verbirgt. Hm, ich fand die Zweideutigkeit eigentlich immer lustig. Dennoch habe ich vor mich um mehr Klarheit zu bemühen. Etwa in Form von Titel und Thema.

Ich habe ein paar Beobachtungen in meiner Bude gemacht:
- Meine Pflanzen brauchen mehr Wasser als ich. Dabei ist nach wie vor nur ein Same gekeimt. Trotzdem habe ich schon Blasen an den Fingern vom Wasser pumpen.
- Bis ich aufgeräumt habe hab es etwa gleich viele Brötchenkrümel wie Erdkrümel in meinem Zimmer - nur waren die Konzentrationen lokal unterschiedlich.
- Spätestens mit dem letzten Einkauf braucht jetzt meine Bibelsammlung mehr Platz im Regal, als meine Komplettausgabe der WuppertalerStudienbibel (50 cm).

Mittwoch, 14. April 2010

Nur mal kurz

Und wieder ein neues Spielzeug. Eine neue Bibel Alternative. Alle Texte in 3908 Abschnitte eingeteilt und im SMS /Twitter Format zusammengefasst. Dürfte recht brauchbar sein, um einen Überblick über ein Buch oder den Kontext zu einer Bibelstelle zu bekommen. Werde es testen. Un das könnt ihr auch, wenn ihr unten den Link zum Probieren anklickt. http://www.evangelisch.de/themen/kultur/und-gott-chillte-das-buch-zum-bibel-twitter-rekord

Donnerstag, 25. Februar 2010

Suppe eingebrockt

Es regnet - und das ist gut so, weil es heißt, dass es nicht schneit.
Es ist schon etwas her, dass ich mal was wirklich gehaltvolles geschrieben habe. Das liegt wohl mit daran, dass ich mich damit in der Öffentlichkeit grundsätzlich zurück halte und natürlich kann ich nur was gehaltvolles schreiben wenn ich etwas habe. Aber vermutlich werde ich auch heute nicht dazu kommen. Dafür könnte ich schätzungsweise den ganzen Bildschirm mit halbgaren Gedanken voll spamen.
Beispielsweise hat Buch wieder etwas interessantes zu mir gesagt. By the way. Buch ist von Gary L. Thomas. Meiner Meinung nach schreibt der Kerl gerne über unangenehme Wahrheiten. Weil es sich um Wahrheiten handelt halte ich seine Bücher für sehr wertvoll. Dummerweise stehen aber die wenigsten Menschen auf Unangenehmes. Deshalb ist der Absatzmarkt für ihn sehr klein, so dass seine Bücher zu meist vergriffen sind. In diesem Sinne, wenn du auf Wahrheit stehst und dir eines seiner Bücher begegnet empfehle ich dir, es mit zu nehmen. Bis hier hin sind meine Gedanken noch recht klar.
Schwieriger ist es bei der Auswertung von dem was ich zuletzt von ihm gelesen habe. Vermutlich gibt es nicht mehr allzuviele neue Wahrheiten, aber manche muss ich wohl immer wieder neu hören, bevor sie wirklich ankommen und ich sie kapieren und erfassen kann. Das es zum Christentum gehört für andere dazu sein und nicht nur für den eigenen Wohlstand zu leben ist wahrlich nix Neues. Aber wenn ich mir diese Aussage rein tue und ernst nehem muss ich mein Leben stark hinterfragen. Denn ich finde nicht, dass ich diesem Anspruch gerecht werde. Und so würde ich zur Zeit sagen, dass wenn der Glaube an diesen Gott und die Beziehung zu ihm (noch mal) Sinn machen soll, dann muss ich das ganz neue auf eine andere Ebene der konsequenten Umsetzung bringen. Ich fürchte, wenn ich das ernst nehme wird das nicht einfach werden. Aber der Bequemlichkeit nach zugeben, wird mich auch nicht glücklich machen. Mal ganz abgesehen davon wie das konkret werden wird. Denn auch die Frage wie es nach diesem Jahr weiter gehen kann und soll ist ja noch offen. Mit diesen Fragen wird es nur noch spannender, aber nicht gerade einfacher.
Neben all diesen tollen Idee habe ich ein Leben in dem ich von diesem Toll viel zu wenig wieder finde. Denn natürlich laufe ich auf den alten Wegen einfach weiter. Stehen bleiben geht nicht. (<- ist das ein Wortspiel?!)Und mit Gott findet ja auch kein großartiger Austausch satt, jeden Falls merke ich nix davon. Prima Voraussetzungen um endlich mal den Blick fürs Leben zu bekommen. Und auch sonst ist der Austausch zur Zeit eher unterversorgt. Es ist mal wieder die gleiche alte Idiotie so aufs Arbeiten fixiert zu sein, dass ich mich weder bei Freunden noch Familie anständig melde und was hören lasse. Ich muss ja noch die Predigt fertig bekommen und auch auf meine Stunden muss ich kommen.
Großartig. Und mit diesem Sud von halbgar lasse ich es jetzt erstmal bewenden. Schließlich muss ich ja wieder an die geliebte Arbeit.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ordnung?!

Ich lese aktuell ein sehr cooles Buch. "Ordne dein Leben" von Gordon Mc Donald. Ordne dein Leben! Das klingt mal nach einem schönen deutschen Imperativ mit dem man (unter Aufbringung einiger deutscher Tugenden) alles wieder in den Griff bekommen kann. Nein, das ist es natürlich nicht. Aber es zeigt einige organisatorische Fehler auf, denen man im Leben nur zu leicht erliegt und auch negative Motivationen werden angesprochen. - Da sage ich mir 'Tolles Buch, das hat gute und wichtige Wahrheiten!' Und muss schon am nächsten Abend feststellen, dass ich das genaue Gegenteil lebe. Um mein Dasein zu rechtfertigen bin ich auf der Jagd danach möglichst viele und dicke Haken auf meinen ToDo - Listen zu machen. Das fühlt sich zwar erstmal gut an, ist letztlich aber fatal. Seit ich in den letzten Tagen angefangen habe mich konkret an solchen Listen auszurichten habe ich schon auf Kontakte verzichtet um stattdessen lieber noch einen Haken mehr produzieren zu können. - Wie dämlich!!!

Samstag, 10. Oktober 2009

Neuerungen

Gestern habe ich meinen Schreibtisch (,an dessen Schubladen ich mir ständig die Knie [was ist der korrekte Plural von Knie? Kniee?!] gestoßen habe,) ausgetauscht. Nun habe ich eine Arbeitsfläche an der vier Leute sitzen könnten. Noch wirkt das sehr groß und überflüssig, aber sobald ich mal den Bildschirm drauf gestellt und den Bürokram ausgepackt habe, wird sich das geben. Außerdem hatte ich noch nie ein Problem einen Schreibtisch gleichmäßig mit 5 cm Material zu bedecken. :-) Zusätzlich dazu habe ich noch den alten Chef - Stuhl von Dr. Kabul bekommen. Sachen gibt's, die kann man kaum aufschreiben.

Hey, ich bin Theologe, ich werde auch fürs Lesen bezahlt. :-) Und ab sofort kann ich mir dir Bücher wieder aussuchen, die ich lesen und kaufen will! Ich muss nur schneller lesen als kaufen - und alles andere noch schaffen.

Montag, 13. Juli 2009

Bücher und Betreuung

Da ich zur Zeit relativ viel Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringe und nicht der Typ bin, der fremde Menschen anquatscht, komme ich oft zum Lesen.
Bei 'Alles anders' besagt die erste Bestandsaufnahme nach 0,6 Kapiteln, dass ich zum 'Legalismus' neige. - Ein Hang sich durch das Halten von Regeln den Himmel verdienen zu wollen. Klingt ziemlich doof, ist möglicherweise aber so, auch wenn ich es eigentlich nicht mag.
Das Buch von Grisham ist echt enttäuschend langatmig und langweilig im vergleich zu seinen anderen Romanen. Aber am Ende macht er deutlich, dass er die Wahrheit geschrieben hat. Und dann ist es ein gut lesbarer gruseliger Bericht über Justizirrtümer in den USA.
Tja und ansonsten habe ich mir heute Kinderbetreung angesehen. Da soll ich in den nächsten Wochen auch noch mitarbeiten. Wenn die immer so drauf sind wie heute, wird es gnaz easy - aber die sind wohl sonst nie so drauf wie heute, von daher wird es noch spannend werden.