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Freitag, 6. April 2012

Gebet - Form, Farben und Inhalte

Das tolle an DER Frau ist, dass ich mit ihr nicht nur kuscheln kann, sondern auch Bibellesen - kapitelweise am Stück. Wie war das? In drei Jahren währen wir durch?! Na gut. Ich kann auch mit ihr beten, wenn auch dafür noch eine gute Form gesucht wird. Aber gestern war auf jeden Fall gut.
Gestern ging es zwar weniger ums Beten, aber großartig war es trotzdem. Wenn nicht gar der beste Gründonnerstag, an den ich mich erinnern kann. Ich habe mich mal ihren Leuten von der Kirche angeschlossen und mit ihnen im Sonnenschein eine Jurte errichtet. Dann war Godi mit gemeinsamen Abendmahl und Abendessen. Wie kommt es, dass das an Erev Shabbat erinnert?! (Es liegt nicht nur am Wein.) Dann haben wir die letzten Züge der Passionsgeschichte neu durchdacht und gegrillt. Die Nach haben wir uns in Gebetsschichten aufgeteilt. Und ich durfte feststellen, dass so eine Stunde beten verflixt schnell rum geht, wenn man sich mal die Zeit und verschiedene Methoden zur Hilfe nimmt. Nach'm Frühstück bin ich dann zur Arbeit.
Gott sei Dank musste ich erst sehr spät anfangen. Das ist die Erhörung zu einem unausgesprochenem Gebet.
Tja und ansonsten habe ich dem Chef heute noch gesagt, dass er ab Mitte Mai nicht mehr mit mir rechnen darf. Es tut gut das ausgesprochen zu haben und Offenheit darein zu bringen.

die Bildredaktion merkt an, dass auf der Autoscheibe Eis ist

Freitag, 15. Juli 2011

Schüss - Es geht auf's Ende zu.

Diese ***ne! Da haben die doch glatt die Preise für Übergepäck massiv erhöht! Ich dachte: "Ich mach es mir bequem und gönne mir ein paar Kilo mehr!" - Aber so nicht. Momentan wiegt mein Koffer 17,78 kg. Also ein bisschen Luft ist noch und Handgepäck gibt es ja auch noch. Das muss ohne Übergepäck gehen. Und sonst kaufe ich die Kilo einzeln, das müsste immer noch günstiger kommen, wenn es nicht mehr als drei sind.
So, genug der rechnerischen Details. Aber so sieht halt die Wirklichkeit aus, in der ich mich gerade bewege. Es sind jetzt noch genau drei Tage bis zum Boarding. Und bis dahin bewege ich mich in dieser seltsamen Endzeit. Nicht das eine Welt zusammenbricht. Aber ein Lebensabschnitt geht zu Ende. Ich freu' mich drauf hier weg zu kommen. Und ich freu' mich auch tierisch wieder at home zu sein. Zum Beispiel freue ich mich auf meine Gitarren, unkoschere Pizza Hawai, echte Schlagsahen und Menschen, die mich länger als sechs Monate kennen. Aber einbisschen Melancholie ist bei dem Abschied hier auch dabei. Gestern hatten wir unsere große Abschieds / Shalom Party am Pool! Das war sehr schön.
Und in diesem ganzen Durcheinander weigert sich etwas in mir mich um Mails und meine Zukunft zu kümmern. Ich habe noch keinen Steig, was ich ab September tun werde.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Bin fertig.

Bin fertig! Oder auch: 'Is alle!' Habe gestern mal meine Arbeitsstunden durch gerechnet und bin zu dem Ergebnis gekommen: 'Um und bei Null.' Das ist prima, weil es an sich bedeutet, dass ich nicht mehr arbeiten muss, weil der Vertrag ja quasi erfüllt ist. Was noch nicht erfüllt ist, ist meine Zusage noch ein Handbuch für das Soundsystem zu erstellen. Also werde ich wohl noch ein paar Überstunden ranhängen müssen. Aber es fühlt sich geiler an, zu wissen dass ich quasi freiwillig (ääh, ich bin doch so wie so Volontär?!) arbeite. Also, aber mit Sicherheit fühlt es sich besser an im Schatten zwischen Bildschirm und Ventilator zu arbeiten, als in der Sonne zu puckeln und zu schwitzen.

Sonntag, 19. Juni 2011

Heute ist Morgen schon Gestern - Seminar und Predigt

Heute erfahre ich, dass ich morgen überraschender Weise auf das WestBank Seminar fahren kann. (Wow das ist großartig, weil regelkonfrom eigentlich nicht vorgesehen. Muss ich mich jetzt schlecht fühlen, weil andere nicht die Chance haben in diese Lücke zu rutschen?)
Gester habe ich wieder auf englisch gepredigt. Und ich hatte bewusst so spät vorbereitet, dass ich beim Vortragen der Predigt nicht genau wusste was ich denn geschrieben hatte. War schon etwas überraschend. Aber es ist schön zu wissen, dass es funktioniert. ;-)

Freitag, 10. Juni 2011

ekliges Wetter

es ist so eklig heiß, dass ich nur drinnen im Schatten vorm Ventilator liege und trotzdem schwitze. Bäääh, wer hat sich das denn aus gedacht?! Ich glaub ich geh zum Pool und hoffe, dass ich nicht auch im Wasser schwitze!

Donnerstag, 26. Mai 2011

Round and round - reisen

Ja ja, was einem nicht alles passieren kann, wenn man sich nicht ordentlich informiert. Da fährt man zum Beispiel nach Haifa um sich die Bahai Gärten anzusehen (in dem Bewusstsein, dass man nach 12 Uhr nur die äußeren Gärten betreten kann) und muss dann feststellen, dass man nur 30 Meter weit kommt.
Man kann auch um den ganzen See Genezareth fahren ohne einen Bootsverleih zu finden. Dass an jedem Strand das Piktogram eines Paddlers abgebildet ist hilft auch nicht. Schwimmen konnte ich Paddeln nicht.

Und machmal ist diese ganze chaotische Lebensweise auch sau praktisch. So komme ich gerade vom deutschen Seminar wieder. Die ganze Planung, und das Einreichen und Erwirken von Urlaub, so wie das Packen - lässt sich alles in 40 Minuten machen. Mal schön gechillt mit (anderen) Leuten herum hängen. Und dabei noch fest stellen, dass man die gleichen christlichen Veranstaltungen besucht hat - nice. So was wie Verbundenheit!

Freitag, 6. Mai 2011

Viel um die Ohren (nicht mit Sand, aber mit Sesam)

Da werde ich schon von meinem Nachbar gefragt, wann ich endlich wieder was schreibe... Verrückt! (Schön' Gruß auch.) Vielleicht verrate ich deshalb nicht jedem, dass ich einen Blog schreibe.
Hier sind geschäftige und anstrengende Tage. Dieses Wochenende geht es auf nach Jerusalem. Tja und nächste Woche darf ich dann auch noch predigen. Das ganze wird dadurch noch spannender, dass eben ständig irgendwelche Termine und Feiertage (Holocaust Gedenktag und Unabhängigkeitstag) hereinschneien.
Und dann will ich ja irgendwann auch mal Pause machen, entspannen, austicken oder nur Gemeinschaft genießen. Da bleibt dann wieder wenig Zeit um Kontakte und Beziehungen zu pflegen. Ach ja, wenn ihr ihm begegnet; Grüß Gott!

Mittwoch, 27. April 2011

Was geht ab?!

An sich fühle ich mich hier gerade recht wohl. So wohl, dass ich lauter werde, mehr Sprüche reiße - aber freundlicher werde ich dadurch nicht. Wie dumm!- Solche Anerkennung will ich doch gar nicht.
Auf der anderen Seite fühle ich mich etwas im Dauerstress. Ständig muss ich irgendwo abhänge, Fußball spielen, Film gucken, oder klönen. Echt schlimm. Und dann kommen da ja noch echte Termine, Vorbereitung (das kommt davon, wenn man sich engagiert) und Bürokratie dazu.
Frisch und ausgeschlafen fühle ich mich jeden Falls nur recht selten.

Freitag, 8. April 2011

Jerusalem, Besuch und Halbmarathon

Ostern ist nahe. Das erkennt man hier aber nicht an den SchokoHasen im Supermarkt, sondern an den Paletten voll mit MatzenBrot (Brot ohne Sauerteig gebacken für Passa).
Vor zwei Wochen waren meine Eltern hier. Getroffen haben wir uns in Jerusalem, denn Fadder und ich wollten am Halbmarathon teilnehmen. Dies mal ganz in echt - haben wir auch gemacht. Die Organisation in und auf Hebräisch war etwas herausfordernd. Es war uns nicht möglich mit Taxi oder Bus zum Startbereich zu gelangen, also sind wir mit einem Israeli gewandert. Wir kamen zwar erst fünf Minuten vor dem Startschuss an, aber dafür waren wir gut warm. Mit dem Ergebnis von weniger als 1:54 Stunden auf 21 km bin ich durchaus zufrieden. Leider konnte mir mein Vater bei dem Tempo nicht folgen.
Auf dem Rückweg haben wir uns noch ein bisschen die Stadt angesehen, der Polizei beim Tränengas schießen zu geguckt, uns mit Dreck bewerfen lassen und - etwas hinter die Kulissen geguckt.
In den folgenden Tagen habe ich mir mit meinen Eltern die Umgebung von Nes Ammim angesehen und dann ging es weiter an den See Genezareth.

Dienstag, 15. März 2011

Erkenntnis

"Und was hast du in Israel gelernt?"
"Niederländisch"

Vermutlich kann ich das auch viel eher anwenden. Geht auch viel einfacher so im Alltag zu lernen, ganze ohne Vokablen lernen und die Gramatik kann ich schon, glaube ich zumindest.

Mittwoch, 9. Februar 2011

"Joa, da legst di nieder!" - Krank

Wer friert kann nicht schwitzen, oder?! Denkste! Ich liege mit Fieber dar nieder und bekomme den Husten nicht raus. Nur trockenes Bellen. Dafür setzt die Nase das Training für den (halb) Marathon fleißig fort und läuft und läuft und läuft... Damit ich nicht den Rest der Belegschaft anstecke habe ich Hausarrest bekommen - boah, ist das langweilig! Da freue ich mich doch, wenn ich schlafe. Dann muss ich nicht nach denken, was ich tue und Husten und Schnupfen geben Ruhe. Ins besondere, da der Schlaf in den Nächten nix taugt. Letzte Nacht musste ich im Traum auf einem Schrottplatz darum ringen und kämpfen, schlafen zu können. Was ist das denn bitte?!

Samstag, 22. Januar 2011

Den Shabbat begehen

Jetzt habe ich schon zwei mal die Erev Shabbat Feier mit gemacht. Das ganze beruht auf einer Liturgie, die in den letzten 40 Jahren entwickelt worden ist (mit dem Potential zur weiteren Entwicklung). In Anlehnung an jüdische Feiern werden entsprechende hebräische Lieder gesungen und Kerzen, Brot und Wein gesegnet beziehungsweise Gott dafür gepriesen. Beim ersten Mal fehlten mir jegliche Hintergrundinfos. Mit selbigen war es gestern viel besser zu verstehen und machte auch viel mehr Sinn. Nur leider haben die beiden Vorsitzenden gestern deutlich gezeigt, wie man eine Liturgie einfach klassisch abwerten kann. In dem man sie mit möglichstwenig Elan und Anteilnahme in den (t.w. nicht vorhandenen) Bart nuschelt. Mal sehen, was ich daraus mache, wenn ich an der Reihe bin.
By the way, ich bin gefragt worden, ob ich nicht fürs Church Commite kandidieren möchte. Möchte ich das?! Geistliches Leben mitgestalten - JA! In Formalien hängen bleiben und für nix kämpfen - NEIN!
Heute habe ich mich einer Gruppe angeschlossen, die zu einer messianischen Gemeinde in Haifa gefahren ist. Das erste komische ist schon mal, dass alles durch drei bis vier Sprachen geht. Also primär nur Hebräisch. Aber die Liedtexte sind auf Russisch und Englisch transkribiert und übersetzt. Die Predigt (und ähnliches) konnte ich mir dann auch persimultan Übersetzung im Kopfhörer rein tun (Russisch hat nicht geholfen). Und dann musste ich mir das ganze noch für mein deutsches Hirn umarbeiten. Wobei - ich so wie so schon ständig Selbstgespräche auf englisch mit mir führe. Schräge Sache.
Und wie war es sonst so? - Ein lustiger Mix aus Judaismus, und entsprechender Ausrichtung auf Schrift, Predigt und Auslegung. Und auf der anderen Seite eher locker charismatisch, mit Tanzen, Singen (t.w. so oft wiederholt, bis ich auf Hebräisch mitsingen konnte und wusste worum es ging), Klatschen, Beten. Warum auch nich'?! Ok, vielleicht weil das ganze heute fast 2,5 Stunden gedauert hat. Aber lieber so, als durch ein 50 Minuten Programm zu hetzen.

Freitag, 14. Januar 2011

Geschirspülen kann so aufregend sein!

Berg auf is' schneller, als gegen' Wind!
In den letzten beiden Tagen habe ich mehr als 18 Stunden als Dishwasher verlebt. Hell yea! Im wesentlichen hieß das einen Geschirrspülautomaten zu be- und entladen. Das Ding ist rund fünf Meter lang schluckt mehrere hundert Teller (oder äquivalent anderes Züch) und zieht es im Kreis so lange durch die Waschstraße, bis ich es heraus nehme um es abzutrocknen.
Damit das ganze aber nicht zu einfach wird, findet das ganze in einer pseudo koscheren Küche statt! In diesem Fall meint Koscher (wenn auch inhaltlich nicht korrekt) dass alles was mit Fleisch zu tun hat keinen Kontakt haben darf zu dem was mit Milch in Berührung kommt und umgekehrt natürlich auch. Also gibt es Geschirr, Besteck, Töpfe, Pfannen, Messer, Bretter sonstiges für בשר (Fleisch) und natürlich auch ungefähr das ganze für חלב (Milch). Ey und die Aufsichtsbehörde darf nix davon mitbekommen, dass wir uns im praktischen einfach nicht daran halten, denn es soll ja schließlich auch noch in der Küche gearbeitet werden können. (Hoffentlich lesen sie nicht meinen deutschen Blog!)
Wenn ich dann was sauber und trocken bekommen habe muss es natürlich in der Küche korrekt zurück sortiert werden. Das geht dann ungefähr folgender Maßen ab. Ich packe mir ein Messer, laufe damit in die Küche halte es hoch, sehe es fragend an, oder eben einen der drei Köche und hoffe auf eine Reaktion die dann so ausfällt: "This is milk!" Aha, dieser Topf ist also Milch, also nach links damit. (Hätte ich auch an dem Dreckfleck, den ich nicht wegputzen konnte, erkennen können. Der war nämlich mal blau oder schwarz oder irgendwas und wäre dann ein Hinweis auf Milch gewesen.) Ok und dieses Messer? "This is meat!" Also nach halb rechts gerade aus, denn das Messer ist Fleisch. Großartig, ich kommuniziere mit (arabischen) Israelis. Die inhaltliche und sprachliche Qualität ist berauschend. Morgen vorm Spiegel sage ich wahrscheinlich auch "Das ist Fleisch!" und dann gehe ich rechts raus.

Sonntag, 9. Januar 2011

Up an down - Emotionen round and roun'

Kinder, wenn ihr überlegen solltet Weg zu laufen, weil euch euer Leben nicht gefällt - überlegt es euch gut. Denn euch selber nehmt ihr immer mit, ob ihr wollt oder nich'. So auch ich. Also ich wollte ja nicht im eigentlichen Sinne weglaufe, vielleicht manches hinter mir lassen. Aber mich, meine Persönlichkeit und mein Verhalten ändern sich ja nicht, nur weil ich über eine Grenze fliege oder einen Stempel in den Reispass bekomme.
Zum Beispiel verfüge ich weiterhin über die Fäghigkeit emotional 'Berg und Tal - Bahn' fahren zu können. Gerade bin ich oben. Bin nämlich ganz einfach an ein (verhältnismäßig gutes) Fahrrad gekommen. Das ist hier essentiell wichtig. Um zum nächsten Laden zu gehen braucht es eine Stunde. Mit der Fietse / dem Fahrrad könnte das in 10 bis 15 Minuten klappen.
Gestern Abend war Church-service / Gottesdienst. Dass wir die die einzelnen Strophen mal in Englisch, Holländisch oder Deutsch singen ist ja kein Ding. Das ich nicht alle kenne ist auch kein Problem. Die liturgische Form der Bittgebete ist mir schon deutlich fremder. Und beim Abendmahl bin ich dann mental endgültig ausgestiegen. Diese Prozession mit dem Gesang war nicht dazu angtan mich auf die inhaltliche Ebene vom Abendmahl einzustellen und vorzubereiten. Wobei - das ganze hatte schon mal einen gewissen feierlichen Charakter - kein betrübtes Schweigen. Also kein 'Abendmahl trauern'.
Auch strange war, dass alle anderen zu wissen schienen, was dran ist und mit gemacht haben. Und schwups saß ich mit meinen eignen Fragen wieder mal alleine da. Alleine ist auch sonst das Stichwort für mein Dasein hier; also mein Hiersein. Ich wohne noch etwas abseits (ändert sich in den nächsten Wochen) der anderen jungen Voluntäre. Äh, ok, das bietet viele Möglichkeiten zum Rückzug, hilft aber nicht eben um Anschluss zu finden. Noch so ein Ding, dass ich wohl noch länger mit mir herumschleppen werde. Frisch und fei einfach auf andere zu gehen und losquatschen. Ich glaube gewisse Fortschritte darin habe ich schon gemacht, aber auf englisch und in Gruppe bin ich doch etwas mehr gehemmt. - Und ich glaube Englisch erfordert noch mehr Smaltalk.-> Bäh!
Aber nach der Erfahrung der letzen Jahre wird das in den nächsten Wochen alles vergehen, bis dahin werde ich vermutlich noch ein wenig betrübt durch die Gegend rennen. Aber eigentlich könnte ich mich jedes Mal dafür selber auslachen. Weil erstens ist es nicht tragisch und zweitens unnötig.
Auf dann werde ich mich mal tummeln und unter die Leute mischen.

Samstag, 8. Januar 2011

Grober erster Einblick in Nes Ammim

Gestern habe ich durch meinen Mentor über das Gelände von Nes Ammim geführt und mit reichlich Hintergrundinformationen versorgt. Diesen Rundgang mussten wir dann aber abbrechen, weil es aufging zum 'New Years Dive'.
Was bin ich froh, dass die Volontäre es vercheckt haben am Jahresanfang anbaden zu gehen, so konnte ich bei dem fröhlichen Sprung ins Mittelmeer dabei sein.
War ganz schön überrascht, wie salzig das Wasser ist. Es scheint, als wenn ich schon was länger nicht mehr im Meer war. Auf dem Foto sind im Hintergrund die dunklen Wolken zu erkennen. Als wir aus'm Wasser raus waren, kamen daraus Blitze und seit dem regnet und Gewittert es immer wieder.
Am Abend bin ich noch eine Runde herum gefahren worden, damit ich weiß, wo die wichtigen Einkaufsmöglichkeiten sind. Im arabischen Supermarkt war ich heute einkaufen (die nehmen keine Rücksicht auf den Sabbat). Schon doof, wenn jegliche Artikelbeschreibung auf Hebräisch und Arabisch ist.
Über die Erev Sabbat Feier kann ich nicht wirklich was berichten, weil ich auf Grund einer Fehlinformation zu spät kam. Tja, that's the way it goes.
Heute Vormittag haben wir dann zwischen zwei Regenschauern die Inforunde auf dem Gelände abgeschlossen. Und gleich geht es auf zum Gottesdienst.

Freitag, 7. Januar 2011

Der Weg nach und der erste Tag in Israel

Hey, hätte ich gewusst, wie einfach es ist hier hin zu kommen hätte ich das vielleicht schon viel eher gemacht. Naja, wahrscheinlich nicht, was ich eigentlich meinte ist: Es war viel einfacher als gefürchtet. Mein Übergepäck ist ohne weiteres einfach mitgenommen worden. - Schade, ich hätte bestimmt noch mehr rein geklemmt bekommen. Sicherheitkontrollen, kein Ding, wenn man sich drauf einstellt. Lohnt es sich für diese fünf Minuten das Handy auszuschalten. Eigentlich nicht - oder definitiv NEIN. Meines klingelt ausnahmsweise mal und dann ausgerechnet als es durch den Scanner lief. Konnte mich schon nicht mehr an die Melodie erinnern und habe es fast nicht bemerkt. Aber das Sicherheitpersonal war am feixen über die "HardcoreVibes" .
Vom Flugzeug aus war die Aussicht über'm Wetter großartig. Habe einige MB Fotos produziert. Wer hatte noch mal gesagt, dass es von oben aussieht, als wenn das Wasser sich überhaupt nicht bewegt? - Ich verstehe nicht wirklich warum, aber ich kann den Eindruck bestätigen.
Die Einreisekontrolle in Israel war gerade zu enttäuschend einfach. Laaaangwage. Zug fahren ging auch Schwierigkeiten. Deutlich kritischer Empfand ich den Taxifahrer, der kaum Englisch sprach. Ich konnte ihn nicht mal ordentlich ankacken, weil er mir zu viel Geld abgenommen hat. Ok ich hatte auch keine Lust auf Stress. War doch froh hier angekommen zu sein.
Heidewitzka so viele neue Namen und Gesichter. Weil gestern zufällig Donnerstag war, war auch traditionell die Bar geöffnet, was dann die Grundlage für eine fröhliche HippieParty in unzähligen Sprachen war.