Prost Neujahr! Was auch immer toll daran ist, dass sich die Jahreszahl um eins erhöht. Dieses Jahr habe ich zu Hause mit Familie und Freunden gefeiert - und diesmal auch ganz ohne irgendetwas spektakuläres oder dramatisches, dafür aber mit Küssen.
Insgesamt ist einiges geschafft. Nicht nur das seltsame Weihnachtsfest und die Begegnung der Familien. Auch das erste Semester habe ich hinter mich gebracht. Die einzige Hausarbeit habe ich schon lange abgegeben und so bin ich in der vorlesungfreien Zeit angekommen.
Die wollte ich eigentlich nutzen um mich verstärkt ums Grafik Design zu kümmern. Aber das andere Großprojekt, Hochzeit, drängt sich massiv in den Vordergrund. Die Hochzeitmesse war leider nicht so amüsant, wie ich es mir erhofft hatte. Die Vielzahl der Ansprüche und zu treffenden Entscheidungen waren dafür deutlicher. Das macht mich etwas fertig. Die letzten Tage gingen dafür drauf die Einladungen zu gestalten. Das ist auch Design bringt fürs Studium aber nix.
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Montag, 27. Januar 2014
Sonntag, 15. Dezember 2013
Zeit abgelaufen.
Wenn mein Mädchen nicht mit mir redet kann ich die Zeit ja mal wieder nutzen und hier was schreiben. Telefon ist gerade das Medium über das wir den Kontakt halten. Und da für muss fast jeden Abend eine gute Portion Zeit herhalten. Ich habe zwar die Disziplin am nächsten Morgen früh aufzustehen. Aber beim Beenden der Telefonate bin ich weniger konsequent, was zu Konsequenz hat, dass die Nächte kurz sind.
Diesen Monat arbeite ich nur von Montag bis Mittwoch - aber eben das ganze Wochenpenseum. Das ist sehr anstrengend und hinter her geht echt nicht mehr viel. Dafür kommt das Wochenende schneller. Da warte ich auch jeden Tag sehnlichst drauf, damit ich endlich wieder Zeit haben, zum Beispiel für die Hausaufgaben.
Auch Weihnachten kommt näher und ich freu mich drauf, wenn es vorbei ist. Es gibt so vieles vorzubereiten und zu organisieren. Und ich versuche manches einfach zu verdrängen. Mal sehen ob es klappt.
Diesen Monat arbeite ich nur von Montag bis Mittwoch - aber eben das ganze Wochenpenseum. Das ist sehr anstrengend und hinter her geht echt nicht mehr viel. Dafür kommt das Wochenende schneller. Da warte ich auch jeden Tag sehnlichst drauf, damit ich endlich wieder Zeit haben, zum Beispiel für die Hausaufgaben.
Auch Weihnachten kommt näher und ich freu mich drauf, wenn es vorbei ist. Es gibt so vieles vorzubereiten und zu organisieren. Und ich versuche manches einfach zu verdrängen. Mal sehen ob es klappt.
Mittwoch, 20. November 2013
Schwer engagiert (privat, im Studium und im Job)
Jap! Ich habe es getan. Wir sind nun ver-lobt. Auf englisch würde man wohl engaged sagen, was ähnlich wie engagiert klingt und die Sache auch ziemlich gut trifft. Sich voll und ganz in der einen Beziehung einbringen und engagieren. Da arbeiten wir dran und da ist auch noch einiges zu tun. Pläne werden gedreht und gewendet aber Termine gibt es keine.
Es gibt ja auch noch viel anderes zu tun. Diese Woche sind drei extra Veranstaltungen an der Hochschule. Das heißt mir wird jeden Tag dort ab 8 Uhr Programm geboten. Aber nicht nur das auch auf der Arbeit sieht man mich gerne jeden Tag bis 19 Uhr. Das sind lange Tage und kurze Abende, an denen nur etwas Zeit für Hausaufgaben, Essen und Telefonate bleibt.
Eine spannende und anstrengende Zeit. Etwas weniger Trouble wäre mir lieber.
Es gibt ja auch noch viel anderes zu tun. Diese Woche sind drei extra Veranstaltungen an der Hochschule. Das heißt mir wird jeden Tag dort ab 8 Uhr Programm geboten. Aber nicht nur das auch auf der Arbeit sieht man mich gerne jeden Tag bis 19 Uhr. Das sind lange Tage und kurze Abende, an denen nur etwas Zeit für Hausaufgaben, Essen und Telefonate bleibt.
Eine spannende und anstrengende Zeit. Etwas weniger Trouble wäre mir lieber.
Sonntag, 16. Juni 2013
Selbstgerechtes Arschloch?
Kann man für Korrektnes bestraft werden? Kann man richtiges so richtig falsch machen, dass es falsch ist?
Ich habe mich mal wieder dafür entschieden in der neuen Firma so korrekt wie möglich zu arbeiten. Ein Kollege wollte mir was erklären, aber ich erwiderte ihm, dass ich das so nicht machen werde / kann, weil der offizielle Text was anderes sagt. Beim checken habe ich auch fest gestellt, dass die eine Taschenlampe nicht funktionierte. Nach dem wechseln der Batterien fragte ich wo denn die alten hin sollen. Und der selbe Kollege stand daneben und meinte einfach in den Müll. Und reflexmäßig protestierte ich laut. - Ob wir noch Freunde werde weiß ich nicht.
Aber was ist das denn für eine scheiß Selbstgerechtigkeit in mir dem anderen vorzuhalten, dass das falsch ist was er macht, und mich dann innerlich noch daran zu weiden.
Ich habe mich mal wieder dafür entschieden in der neuen Firma so korrekt wie möglich zu arbeiten. Ein Kollege wollte mir was erklären, aber ich erwiderte ihm, dass ich das so nicht machen werde / kann, weil der offizielle Text was anderes sagt. Beim checken habe ich auch fest gestellt, dass die eine Taschenlampe nicht funktionierte. Nach dem wechseln der Batterien fragte ich wo denn die alten hin sollen. Und der selbe Kollege stand daneben und meinte einfach in den Müll. Und reflexmäßig protestierte ich laut. - Ob wir noch Freunde werde weiß ich nicht.
Aber was ist das denn für eine scheiß Selbstgerechtigkeit in mir dem anderen vorzuhalten, dass das falsch ist was er macht, und mich dann innerlich noch daran zu weiden.
Sonntag, 9. Juni 2013
Move on - Umzug
Das einmonatige Intermezzo in Bad Oldesloe und Hamburg bleibt hier wohl eher unerwähnt.
Seit einer Woche bin ich nun in Neubrandenburg. Das ist im Osten von Mecklenburgvorpommern und im Norden von Berlin. Und das ist der Ort, wo ich schon länger hin wollte.
Glücklicherweise konnte ich direkt eine neue Stelle finden, so dass ich ohne Arbeitslosengeld und ohne Unterbrechung direkt weiter arbeiten konnte. Aber leider ist die Firma eine mittelschwere Katastrophe.
Eine Wohnung ließ sich leider nicht ganz so einfach auffinden. Das könnte aber auch an den Ansprüchen liegen, die ich habe. Denn ich würde gerne im gleichen Haus wohnen, wie die anderen Community Leute. Aber da war bisher nix passendes zu bekommen. Wenn noch jemand hierher kommen möchte, könnten wir aber eine WG in Betracht ziehen. ;-) So lebe ich nun erstmal im Gästezimmer. Das ist einfach und bequem. Und trotzdem nicht ganz selbstständig. Ich muss mich mit meinen Gastgebern auseinandersetzen. - Aber hey, wir wollten doch Leben teilen und so lernen wir uns prima kennen. Da ist es auch von Vorteil, dass wir so ein herrliches Sommerwetter haben und viel miteinander abhängen können.
Seit einer Woche bin ich nun in Neubrandenburg. Das ist im Osten von Mecklenburgvorpommern und im Norden von Berlin. Und das ist der Ort, wo ich schon länger hin wollte.
Glücklicherweise konnte ich direkt eine neue Stelle finden, so dass ich ohne Arbeitslosengeld und ohne Unterbrechung direkt weiter arbeiten konnte. Aber leider ist die Firma eine mittelschwere Katastrophe.
Eine Wohnung ließ sich leider nicht ganz so einfach auffinden. Das könnte aber auch an den Ansprüchen liegen, die ich habe. Denn ich würde gerne im gleichen Haus wohnen, wie die anderen Community Leute. Aber da war bisher nix passendes zu bekommen. Wenn noch jemand hierher kommen möchte, könnten wir aber eine WG in Betracht ziehen. ;-) So lebe ich nun erstmal im Gästezimmer. Das ist einfach und bequem. Und trotzdem nicht ganz selbstständig. Ich muss mich mit meinen Gastgebern auseinandersetzen. - Aber hey, wir wollten doch Leben teilen und so lernen wir uns prima kennen. Da ist es auch von Vorteil, dass wir so ein herrliches Sommerwetter haben und viel miteinander abhängen können.
Montag, 29. April 2013
Familienleben
Während meiner Zeit in Winnipeg habe ich also erlebt, wie es sein kann in einer Familie mit kleinen Kids. 15 Monate und 3,5 Jahre. Da ist aber den ganzen Tag Trabbel und wenn mal nicht, dann ist die Ruhe sehr wertvoll. Ich habe mich kräftig als Babysitter befleißigt und 'ne Menge Spaß gehabt, wenn die Jungs am Lachen waren. Oh, das ist ein großer Lohn. Aber wehe, wenn denen etwas nicht passt- dann ist aber Theater. Zwischen durch habe ich dem Kleinen ja fast Böswilligkeit oder Zorn unterstellt. Aber der gnädige Blick der Mutter formulierte es so: "Er ist frustriert, dass er nicht mitteilen kann, was er möchte." Damit das aber möglichst selten vorkommt, haben sie hier ihren Kindern 'the american sign language' beigebracht. Also quasi Gebärdensprache um das begrenzte verbale Vokabular durch einfache Gesten erweitert. Hat den großartigen Effekt, dass der Junior vieles sagen kann wofür ihm die Worte fehlen. (Mit 'noo' als einzigem richtigen Wort kommt man nicht so weit. Warum aber sammelt er so gerne Dinge ein, gibt sie mir und verkündet durch "noo, noo" dass er sie nicht haben will? Schmeiß doch auf den Boden.) Und bei alle dem: riesigen Respekt an alle Erziehenden von kleinen Kindern!
Winnipeg ist kaum der Rede wert und mit den kleinen im Schlepptau haben wir 'nur' kleine Ausflüge gemacht. Vor der Stadt ein einem Natur Sonstwas hausen ein paar Bisons. Die habe ich in Frieden gelassen, aber von anderen habe ich probiert. Nichts außergewöhnliches, aber nicht so zäh und fettig wie Rind.
Weil der Winter einfach verflixt lang und sau kalt ist, hat man in der City ein Einkaufszentren und Gebäudeblöcke durch Tunnel oder Skywalks (überdachte Brücken) miteinander verbunden. Dann braucht man nicht raus und Kinder können nicht auf die Straße laufen.
Winnipeg ist kaum der Rede wert und mit den kleinen im Schlepptau haben wir 'nur' kleine Ausflüge gemacht. Vor der Stadt ein einem Natur Sonstwas hausen ein paar Bisons. Die habe ich in Frieden gelassen, aber von anderen habe ich probiert. Nichts außergewöhnliches, aber nicht so zäh und fettig wie Rind.
Weil der Winter einfach verflixt lang und sau kalt ist, hat man in der City ein Einkaufszentren und Gebäudeblöcke durch Tunnel oder Skywalks (überdachte Brücken) miteinander verbunden. Dann braucht man nicht raus und Kinder können nicht auf die Straße laufen.
Mittwoch, 10. April 2013
Gemeinde Beobachtungen
Ich gucke mir ja ganz gerne mal verschiedene Gemeinden und Gottesdienste an. Manchmal kann ich dort was beobachten und machmal entdecke ich etwas an mir.
Zum Beispiel war ich in Philadelphia an einem Sonntag in zwei Gottesdiensten. Im ersten waren wirklich reichlich viele verschiedene Nationalitäten vertreten, genau wie die Bevölkerung ringsherum, auch obwohl sie im wesentlichen wohl von Weisen betrieben wird. Manche Leute um mich herum waren doch eine Herausforderung für meine Nase. Dass in Predigten immer wieder Beispiel vom Militär herangezogen werden oder sich Bestimmte Einheiten gar mit einem "huh" anfeuern ist für mich befremdlich oder gar verwerflich.
Das andere war eine mit TSW verbundene junge Gemeinde, voller junger Menschen. Mit großartigen Musikern und auch sonst war einiges an Kunst vertreten. Sie haben auch verschiedene Lieder aus der ganzen Welt gesungen und hatten ordentlich Stimmung in der Bude. Die Predigt war intellektuell ansprechend und herausfordernd und sie gehen voll auf Community und Gerechtigkeit ab (habe ich mir sagen lassen).
Und doch - ich weiss noch nicht ganz warum. Aber bei Yuppies und Künstlern fühle ich mich nicht besonders wohl....
"Aus was für eine Gemeinde kommst du denn?" Ich kann es sagen, aber den Inhalt wird kaum einer verstehen. Die Jesus Freaks müsste ich erstmal erklären und die Entwicklung der letzten 20 Jahre macht das nicht eben einfacher. Aber auch zu sagen ich bin bei Baptisten aufgewachsen ist nur bedingt hilfreich. Ich vermute inzwischen, dass ich Anabaptisten sagen müsste, auch wenn das in Deutschland ein theologisches Schimpfwort sein würde.
Also versuchen wir indirekt zu kategorisieren ob meine Gemeinde konservativ ist (erstens weiss ich das nicht einfach zu beurteilen, und zweitens habe ich null Peilung was sich hier für die hinter diesem Wort verbirgt). Egal. "Wie steht denn deine Gemeinde zu den Themen Krieg, Politik, Rassismusfrage und soziale Gerechtigkeit?" Und wieder geht das Fragezeichen der Frage in mein Gesicht über und ich habe keine rechte Antwort. Ich wüsste nicht, dass wir solche Themen wirklich ernsthaft behandeln, geschweigedenn dass es einen (offiziellen) Standpunkt dazu gibt.
Andere Beobachtungen:
Es wird die Bibelstelle und die Seitenzahl der gängigen Bibel angesagt.
Eine Zeit der Besinnung oder der Stille ist nach aller spätestens zehn Sekunden zu ende. (Da habe ich mir nichtmal das Thema in Erinnerung gerufen.)
Beim Abendmahl gibt es echten Wein. (Und ich finde es geil. Hat doch ne andere Qualität.)
Eine Doxologie zu singen ist was feines. (Dafür sollte man mal eine haben, und jemand der sie schön klingen lässt.)
Manche Dinge die so seltsam für mich aussehen haben doch etwas mystisches, gar magisches. Und das Gute daran zu verpassen wäre schade.
Hier gibt es einmal im Monat einen gemeinsamen Kreistanz. (Ich habe so viele Kreise aus dem Takt gebracht, dass ich mich nicht traute.) Aber es ging so was von gar nicht um eine Performance. Ich weiss nicht, wer überhaupt im Takt war, die Rollstuhlfahrer bestimmt nicht und das war auch scheiss egal, weil man zusammen für Gott unterwegs war. - Wertvoll.
Im Gottesdienst Gebetsanliegen aus der Community zu sammeln ist auch mal fein. Und wenn sich die Dame in Not spontan an den Moderator drückt und er sie in den Arm nimmt, während er betet, dann habe ich eine
Ahnung davon wie man hier miteinander umgeht. - Wertvoll.
Hier ist die Reba Place Fellowship in Evanston nördlich von Chicago.
Zum Beispiel war ich in Philadelphia an einem Sonntag in zwei Gottesdiensten. Im ersten waren wirklich reichlich viele verschiedene Nationalitäten vertreten, genau wie die Bevölkerung ringsherum, auch obwohl sie im wesentlichen wohl von Weisen betrieben wird. Manche Leute um mich herum waren doch eine Herausforderung für meine Nase. Dass in Predigten immer wieder Beispiel vom Militär herangezogen werden oder sich Bestimmte Einheiten gar mit einem "huh" anfeuern ist für mich befremdlich oder gar verwerflich.
Das andere war eine mit TSW verbundene junge Gemeinde, voller junger Menschen. Mit großartigen Musikern und auch sonst war einiges an Kunst vertreten. Sie haben auch verschiedene Lieder aus der ganzen Welt gesungen und hatten ordentlich Stimmung in der Bude. Die Predigt war intellektuell ansprechend und herausfordernd und sie gehen voll auf Community und Gerechtigkeit ab (habe ich mir sagen lassen).
Und doch - ich weiss noch nicht ganz warum. Aber bei Yuppies und Künstlern fühle ich mich nicht besonders wohl....
"Aus was für eine Gemeinde kommst du denn?" Ich kann es sagen, aber den Inhalt wird kaum einer verstehen. Die Jesus Freaks müsste ich erstmal erklären und die Entwicklung der letzten 20 Jahre macht das nicht eben einfacher. Aber auch zu sagen ich bin bei Baptisten aufgewachsen ist nur bedingt hilfreich. Ich vermute inzwischen, dass ich Anabaptisten sagen müsste, auch wenn das in Deutschland ein theologisches Schimpfwort sein würde.
Also versuchen wir indirekt zu kategorisieren ob meine Gemeinde konservativ ist (erstens weiss ich das nicht einfach zu beurteilen, und zweitens habe ich null Peilung was sich hier für die hinter diesem Wort verbirgt). Egal. "Wie steht denn deine Gemeinde zu den Themen Krieg, Politik, Rassismusfrage und soziale Gerechtigkeit?" Und wieder geht das Fragezeichen der Frage in mein Gesicht über und ich habe keine rechte Antwort. Ich wüsste nicht, dass wir solche Themen wirklich ernsthaft behandeln, geschweigedenn dass es einen (offiziellen) Standpunkt dazu gibt.
Andere Beobachtungen:
Es wird die Bibelstelle und die Seitenzahl der gängigen Bibel angesagt.
Eine Zeit der Besinnung oder der Stille ist nach aller spätestens zehn Sekunden zu ende. (Da habe ich mir nichtmal das Thema in Erinnerung gerufen.)
Beim Abendmahl gibt es echten Wein. (Und ich finde es geil. Hat doch ne andere Qualität.)
Eine Doxologie zu singen ist was feines. (Dafür sollte man mal eine haben, und jemand der sie schön klingen lässt.)
Manche Dinge die so seltsam für mich aussehen haben doch etwas mystisches, gar magisches. Und das Gute daran zu verpassen wäre schade.
Hier gibt es einmal im Monat einen gemeinsamen Kreistanz. (Ich habe so viele Kreise aus dem Takt gebracht, dass ich mich nicht traute.) Aber es ging so was von gar nicht um eine Performance. Ich weiss nicht, wer überhaupt im Takt war, die Rollstuhlfahrer bestimmt nicht und das war auch scheiss egal, weil man zusammen für Gott unterwegs war. - Wertvoll.
Im Gottesdienst Gebetsanliegen aus der Community zu sammeln ist auch mal fein. Und wenn sich die Dame in Not spontan an den Moderator drückt und er sie in den Arm nimmt, während er betet, dann habe ich eine
Ahnung davon wie man hier miteinander umgeht. - Wertvoll.
Hier ist die Reba Place Fellowship in Evanston nördlich von Chicago.
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Samstag, 23. März 2013
Was sonst noch in New York passierte (Großstadtgeschichten)
Manchmal kommt es ja anders, als wie man denkt. Da dachte ich doch glatt, nach meiner gemeinsamen Zeit mit AR in New York könnte ich noch ein paar Tage in der Stadt verbringen und bei einem Freund schlafen. Letzteres war leider nicht möglich. Das Hostel war fürs Wochenende schon ausgebucht. Und langsam wurde ich gewahr, dass auch andere offizielle (und weniger offizielle) Schlafstätten belegt waren. Der Grund war wohl St. Patricks Tag, der Tag des nationalen Besäufnisses! Der wird immer am 17ten März begangen, außer erfällt auf einen Sonntag, dann macht man es einen Tag vorher so auch an dem betreffenden Wochenende. Auch die Idee übers Internet im erwiterten Freundeskreis unter acht Millionen New Yorkern einen zu finden, der bereit war mich aufzunehmen erwies sich als nicht fruchtbar. Der letzte Ansatz war einfach bei einer christlichen Kommunität aufzuschlagen und anzufragen. Aber die bloße Kenntnis des Stadtteils reichte zu deren Auffinden
nicht aus. Dafür entdeckte ich eine Musikprobe in einer Gemeinde, und in der Folge viel über mich. Das Engagement der Gemeinde endete damit mich vor einer Obdachlosenunterkunft abzusetzen und in eine Richtung zu deuten wo noch einige Hotels zu finden wären. Auf diese Obdachlosenunterkunft wollte ich mich aber weder wegen der anstehenden Formalien, noch des knastähnlichen Flairs einlassen. Auch glaubte ich das dieses Angebot anderen zu steht und mich nicht betrifft. Also zog ich weiter richtung Hotel. Dort gab es tatsächlich noch ein Zimmer, welches aber so viel Kosten sollte wie die letzten drei Nächte zusammen, was ich nicht einsehen wollte. Es sollten ja auch noch andere Möglichkeiten bestehen. Das einzige was ich noch fand was eine Motel Lobby in der verschiedene Pärchen abhingen, ein Preisaushang der Zimmer in vier Stundenblöcken an bot, und ein Sicherheitsdienst, der rief: "The next!" Da habe ich es dann doch vorgezogen draußen Platte zu
machen, was sich als schwierig genug erwies, da alles bebaut oder abgezäunt war. Und entdeckt werden wollte ich auch nicht weder von der Polizei, noch von Anwohnern, die angehalten werden jeden und alles zu verdächtigen. Schließlich habe ich mich auf einem Spielplatz niedergelassen, was sehr gut funktionierte.
Da ich schon mal zu gegebener Zeit in der Stadt befand wollte ich natürlich auch wissen was denn diesen großen Feiertag ausmacht. Einen ersten Eindruck bekam ich am Bahnhof (Penn Station): ungefähr jeder trägt mehr oder weniger grüne oder passende Kleidung und Accesoirs. Auch sehr beliebt ist es wenig zu tragen, z.B. nur Hose und T-Shirt wobei auf letzterem vorzugsweise Anspielungen auf die (nicht vorhandene) irische Abstammung, sexuelle Gelüste oder Trinkabsichten bekundet werden. (Den Fortschritt von letzterem konnte man gut an lautstarkem Gegröle oder völliger Apathie erkennen.) Da ich keine weiteren Absichten und Termine hatte bin ich einfach der Masse und dem Reiseführer zu folgen. An einer abgesperrten Straße (5th Ave) fand ich einen schönen Aussichtspunkt und wartete dann auf die große Parade, die ich t.w. schon in der Ferne sehen konnte. Nach Stunden stellte ich fest, dass sie sich nur von mir weg bewegte. Also musste ich mich mit
meinem Gepäck durch die Menschenmassen schieben. Über Stunden und Meilen erstreckten sich in wechselnder Folge Marching Bands, uniformierte Feuerwehrleute, fahnenschwingende Tanzgruppen und Variationen der gleichen. (Aber hat man eine [Virtelstunde] gesehen - hat man alle gesehen.)
Um zu ruhen, nicht zu frieren und mein Telefon (die einzige Möglichkeit überhaupt noch Kenntnis von einer Übernachtungsmöglichkeit zu Erlangen) zu laden hing ich bis zum Abend bei und auf der Staten Iland Ferry ab. Ohne nennenswertes Ergebnis machte ich mich im Schneeregen auf in Richtung Spielplatz. Doch zuvor wollte ich mich noch mit Lebensmitteln versorgen um den Abend und den kommenden Sonntag überstehen zu können. Im Laden wurde ich von einem asiatisch anmutenden Mann angesprochen warum ich denn so viel Gepäck dabei hätte. Unwirsch nuschelte ich was von Flughafen. Als ich den Laden verließ war der Kerl wieder dort und fragte ob ich schon was für den Abend vorhätte oder ob ich nicht bei ihm vorbei kommen wollte. Da stünde zwar noch Besuch an aber das ließe sich schon arrangieren. In Anbetracht der Alternative draußen zu hocken ließ ich mich auf die Einladung ein. Der Asiat erwies sich als Brasilianer, der seiner Kultur folgend gerne
mal jemanden einlädt. Auf dem Weg zu seinem Appartement erbat ich mir göttlichen Beistand für den bevorstehenden Abend und die Nacht, während mein Gastgeber mich fragte, ob ich denn einer von der guten Sorte wäre. Das Zimmer stellte sich als komprimiert Juwelierswerkstadt heraus. Während der Boden mit Tischen und Regalen vollgestellt war, in denen Edelsteine lagerten oder auf denen sie sortiert und geordnet wurden, hingen von der Decke Werkzeuge und andere Gerätschaften. Den kleinen Gastgeber störte das alles nicht. In einer kleinen Ecke, auf einem improvisierten Tisch servierte er das Abendessen für den inzwischen eingetroffenen Besuch.
Es entspann sich ein Gespräch zwischen Professoren, Juwelier, Broadway Intendant, Weltenbummler und Tierliebhabern über Straßenhunde und Edelsteine. In Bezug auf die Geheimniskrämerei seiner Branche sagte mein Gastgeber: "Mein Herr ist großzügig, darum kann ich es auch sein! - Ich teile mein Wissen gerne." Schließlich verschwand der Besuch wieder und zurück blieben ich und die Frage wohin ich denn gehen wollte. Und weil ich kein gutes Ziel hatte, durfte ich einfach bleiben.
Den Rest des Abends und den ganzen nächsten Tag verbrachten wir im Gespräch. Sehr schnell stellten wir fest, dass wir dem gleichen Herrn folgen. Und so hörte ich mir seine Gedanken und Überlegungen an. Darüber, dass er Jesus liebt und die Bibel respektiert aber vieles nicht mag. Wieviel mehr er sich Liebe und Respekt darin wünscht statt Kriegsgeschichten und Imperialismus. Wie schräg sich das Evangelium in einer ehemaligen Kolonie anhört. Dass seine Leute im Dschungel nichts vermissen und keinen Missionar brauchen, der ihnen erzählt, das ihre (nackte) Kultur falsch und sündig ist. Dass wir eh niemanden bekehren können und das Gottes Sache ist, für die er schon sorge trägt. Wie sehr er unter seinem Unfall und der Krankheit leidet. Dass er es nicht mehr ertragen möchte. Wie er vergeblich daran arbeitet mit seinem Geschäft wieder auf die Füße zu kommen um endlich wieder auswandern zu können. Wie sehr es ihn schmerzt, kein Geld mehr zu
haben für die Bettler. Dass er lieber 5 statt einem Dollar gibt, damit es sich für den Empfänger lohnt. Wie beschämend, aufdringlich, respektlos und verletzend es ist Nahrung zu verschenken, statt Geld zu geben, Selbstständigkeit und Wissen um die richtige Versorgung der Bedürfnisse zu unterstellen. Wie sehr er sich wünscht, dass Gott endlich mehr eingreift, statt auf sich warten zu lassen. Und wie einsam er ist, weil er mit keinem diese Gedanken teilen kann, wie er immer wieder in Gemeinde aneckt und keine fand in der er sich wohl fühlt.
nicht aus. Dafür entdeckte ich eine Musikprobe in einer Gemeinde, und in der Folge viel über mich. Das Engagement der Gemeinde endete damit mich vor einer Obdachlosenunterkunft abzusetzen und in eine Richtung zu deuten wo noch einige Hotels zu finden wären. Auf diese Obdachlosenunterkunft wollte ich mich aber weder wegen der anstehenden Formalien, noch des knastähnlichen Flairs einlassen. Auch glaubte ich das dieses Angebot anderen zu steht und mich nicht betrifft. Also zog ich weiter richtung Hotel. Dort gab es tatsächlich noch ein Zimmer, welches aber so viel Kosten sollte wie die letzten drei Nächte zusammen, was ich nicht einsehen wollte. Es sollten ja auch noch andere Möglichkeiten bestehen. Das einzige was ich noch fand was eine Motel Lobby in der verschiedene Pärchen abhingen, ein Preisaushang der Zimmer in vier Stundenblöcken an bot, und ein Sicherheitsdienst, der rief: "The next!" Da habe ich es dann doch vorgezogen draußen Platte zu
machen, was sich als schwierig genug erwies, da alles bebaut oder abgezäunt war. Und entdeckt werden wollte ich auch nicht weder von der Polizei, noch von Anwohnern, die angehalten werden jeden und alles zu verdächtigen. Schließlich habe ich mich auf einem Spielplatz niedergelassen, was sehr gut funktionierte.
Da ich schon mal zu gegebener Zeit in der Stadt befand wollte ich natürlich auch wissen was denn diesen großen Feiertag ausmacht. Einen ersten Eindruck bekam ich am Bahnhof (Penn Station): ungefähr jeder trägt mehr oder weniger grüne oder passende Kleidung und Accesoirs. Auch sehr beliebt ist es wenig zu tragen, z.B. nur Hose und T-Shirt wobei auf letzterem vorzugsweise Anspielungen auf die (nicht vorhandene) irische Abstammung, sexuelle Gelüste oder Trinkabsichten bekundet werden. (Den Fortschritt von letzterem konnte man gut an lautstarkem Gegröle oder völliger Apathie erkennen.) Da ich keine weiteren Absichten und Termine hatte bin ich einfach der Masse und dem Reiseführer zu folgen. An einer abgesperrten Straße (5th Ave) fand ich einen schönen Aussichtspunkt und wartete dann auf die große Parade, die ich t.w. schon in der Ferne sehen konnte. Nach Stunden stellte ich fest, dass sie sich nur von mir weg bewegte. Also musste ich mich mit
meinem Gepäck durch die Menschenmassen schieben. Über Stunden und Meilen erstreckten sich in wechselnder Folge Marching Bands, uniformierte Feuerwehrleute, fahnenschwingende Tanzgruppen und Variationen der gleichen. (Aber hat man eine [Virtelstunde] gesehen - hat man alle gesehen.)
Um zu ruhen, nicht zu frieren und mein Telefon (die einzige Möglichkeit überhaupt noch Kenntnis von einer Übernachtungsmöglichkeit zu Erlangen) zu laden hing ich bis zum Abend bei und auf der Staten Iland Ferry ab. Ohne nennenswertes Ergebnis machte ich mich im Schneeregen auf in Richtung Spielplatz. Doch zuvor wollte ich mich noch mit Lebensmitteln versorgen um den Abend und den kommenden Sonntag überstehen zu können. Im Laden wurde ich von einem asiatisch anmutenden Mann angesprochen warum ich denn so viel Gepäck dabei hätte. Unwirsch nuschelte ich was von Flughafen. Als ich den Laden verließ war der Kerl wieder dort und fragte ob ich schon was für den Abend vorhätte oder ob ich nicht bei ihm vorbei kommen wollte. Da stünde zwar noch Besuch an aber das ließe sich schon arrangieren. In Anbetracht der Alternative draußen zu hocken ließ ich mich auf die Einladung ein. Der Asiat erwies sich als Brasilianer, der seiner Kultur folgend gerne
mal jemanden einlädt. Auf dem Weg zu seinem Appartement erbat ich mir göttlichen Beistand für den bevorstehenden Abend und die Nacht, während mein Gastgeber mich fragte, ob ich denn einer von der guten Sorte wäre. Das Zimmer stellte sich als komprimiert Juwelierswerkstadt heraus. Während der Boden mit Tischen und Regalen vollgestellt war, in denen Edelsteine lagerten oder auf denen sie sortiert und geordnet wurden, hingen von der Decke Werkzeuge und andere Gerätschaften. Den kleinen Gastgeber störte das alles nicht. In einer kleinen Ecke, auf einem improvisierten Tisch servierte er das Abendessen für den inzwischen eingetroffenen Besuch.
Es entspann sich ein Gespräch zwischen Professoren, Juwelier, Broadway Intendant, Weltenbummler und Tierliebhabern über Straßenhunde und Edelsteine. In Bezug auf die Geheimniskrämerei seiner Branche sagte mein Gastgeber: "Mein Herr ist großzügig, darum kann ich es auch sein! - Ich teile mein Wissen gerne." Schließlich verschwand der Besuch wieder und zurück blieben ich und die Frage wohin ich denn gehen wollte. Und weil ich kein gutes Ziel hatte, durfte ich einfach bleiben.
Den Rest des Abends und den ganzen nächsten Tag verbrachten wir im Gespräch. Sehr schnell stellten wir fest, dass wir dem gleichen Herrn folgen. Und so hörte ich mir seine Gedanken und Überlegungen an. Darüber, dass er Jesus liebt und die Bibel respektiert aber vieles nicht mag. Wieviel mehr er sich Liebe und Respekt darin wünscht statt Kriegsgeschichten und Imperialismus. Wie schräg sich das Evangelium in einer ehemaligen Kolonie anhört. Dass seine Leute im Dschungel nichts vermissen und keinen Missionar brauchen, der ihnen erzählt, das ihre (nackte) Kultur falsch und sündig ist. Dass wir eh niemanden bekehren können und das Gottes Sache ist, für die er schon sorge trägt. Wie sehr er unter seinem Unfall und der Krankheit leidet. Dass er es nicht mehr ertragen möchte. Wie er vergeblich daran arbeitet mit seinem Geschäft wieder auf die Füße zu kommen um endlich wieder auswandern zu können. Wie sehr es ihn schmerzt, kein Geld mehr zu
haben für die Bettler. Dass er lieber 5 statt einem Dollar gibt, damit es sich für den Empfänger lohnt. Wie beschämend, aufdringlich, respektlos und verletzend es ist Nahrung zu verschenken, statt Geld zu geben, Selbstständigkeit und Wissen um die richtige Versorgung der Bedürfnisse zu unterstellen. Wie sehr er sich wünscht, dass Gott endlich mehr eingreift, statt auf sich warten zu lassen. Und wie einsam er ist, weil er mit keinem diese Gedanken teilen kann, wie er immer wieder in Gemeinde aneckt und keine fand in der er sich wohl fühlt.
Dienstag, 5. März 2013
Das Land der begrenzten Unmöglichkeiten (USA)
Tja, ich habe mir wohl jegliche Vorankündigung oder Update gespart, und so kommt es nach Monaten hier mal wieder ganz dicke: Ich bin in den USA angekommen. Und ich habe DIE Frau an meiner Seite. (Die gleiche wie auch zu letzt, nur diesmal noch besser!) Das ganze funktioniert so prima, weil ich alle meine Überstunden und Urlaubstage von 2012 zusammengeschmissen habe, so dass ich vor Mai nicht wieder an die Arbeit muss. :-)
Wir sind schon 5 Tage hier, aber leider sind wir auch so busy unterwegs und so selten am Computer, dass ich noch nicht dazu kam zu berichten. Im wesentlichen crusen wir durch Oklahoma City und wenn wir nicht die Stadt unsicher machen, gucken wir uns ein paar christliche Versammlungen an. (Kirchen kann man sich gefühlt zu hunderten im Vorbeifahren ansehen.) Jetzt geht es gleich los zu einem Abstecher naaaach TEXAS.
See ya
Wir sind schon 5 Tage hier, aber leider sind wir auch so busy unterwegs und so selten am Computer, dass ich noch nicht dazu kam zu berichten. Im wesentlichen crusen wir durch Oklahoma City und wenn wir nicht die Stadt unsicher machen, gucken wir uns ein paar christliche Versammlungen an. (Kirchen kann man sich gefühlt zu hunderten im Vorbeifahren ansehen.) Jetzt geht es gleich los zu einem Abstecher naaaach TEXAS.
See ya
Dienstag, 2. Oktober 2012
Wer macht Wege klar? Und wer ist alleine?
"Licht bricht durch in die Dunkelheit, bahnt den Weg in die Ewigkeit.
Leben strömt auch in unsre Zeit, Jesus Christus ist da!
Wir fragen nach dem Ziel und Sinn, wir suchen einen Neubeginn.
Wer kennt die Richtung, wer das Ziel, wer macht Wege klar?"
H.C. Rust; Rechte Oncken Verlag Wuppertal
Manchmal sind die Lektionen Gottes seltsam. Erst stößt er mich auf dieses traumhafte Projekt. Dann öffnet er eine weiter Möglichkeit. Anschließend höre im Seminar, dass das Ding mit 'Gott mach die Tür auf oder zu' nix für mündige Christen ist, denn mit denen redet er anders. Und der Seelenmann sagt mir, dass es um das gehen darf, was ich möchte und will.
Alleine wohnen ist doof. In WG wohnen auch. Besonders dann, wenn man keine gemeinsame Sprache spricht um die Konflikte auszutragen. Wenn man keinen zum Reden hat und sich nur aus dem Weg geht, ist WG auch doof. Wenn dann die anderen Vögel ausgeflogen sind ist es zwar immer noch einsam, aber ich kann Krach machen oder singen wann ich will, ohne wen zu nerven.
Da sitze ich also alleine hier und bedauere mich, weil die Freunde so weit wech sind, oder nicht richtig sind. Und prompt klingelt das Telefon und die Jungs wollen wissen, ob wir was anstellen. - Und wieder einmal bin ich hin und her gerissen. Wie so oft, zwischen Gemeinschaft und Ruhe, mein Ding und Plan oder spontan. Diesmal geht die Rund an die ruhige Kugel und die Möglichkeit auf Zeit mit Gott (und selbst gestellten Aufgaben).
Donnerstag, 27. September 2012
Meine Planlosigkeit und Parchim
Hallo Welt!
Falls da draußen jemand ist, der weiß wer ich bin und was mich umtreibt, - ich bin für Hilfe und Anregungen offen.
Gestern zum Beispiel: Ich habe habe ja immer hunderttausend Pläne und Idee, was man machen könnte. Aber dabei bleibt es meistens auch. Wenn ich erstmal zu Hause bin, kommt mein Hintern so schnell nicht mehr vor dir Tür. Und wenn ich mal am PC sitze kommt er auch so schnell nicht mehr hoch. - Das ist manchmal voll ätzend und frustrierend.
Das könnte aber auch daran liegen, dass ich keine richtige Ahnung habe, wie ich mit meiner großen Frage weiter machen soll. - Und dann ist es mir einfach einfacher sie zu ignoreireren (bis ich schlafen gehe - dann ploppt sie noch mal kurz auf).
Dabei ist es gewissermaßen ein Luxusproblem. Dem Projekt in Parchim hatte ich auf der Hinfahrt eigentlich keine große Chance mehr gegeben. (- Wie hätte das auch mit Neubrandeburg mithalten sollen?!) Aber als ich dort war entpuppte es sich als mega geil. So hatte ich es ja auch in Erinnerung, deshalb wollte ich es mir ja ansehen. Aber es war noch besser. Es ist irgendwas von Gemeindeerneuerung und Neugründung in einer Landeskirchlichen Gemeinschaft. Mit Drive und Pepp, ohne große Rücksicht auf Konventionen. Und all das mit einem brauchbaren System und gegebener Infrastruktur. (By the way - welche Gemeinde kann von sich sagen, dass ihre Jugendräume als Schulhof genutzt werden können?!)
Dort könnte ich durchaus meinen Platz finden. Es scheint, als wenn man mich mit meinen Gaben brauchen kann.
Und mir ist, als wenn Gott mir sagt, dass es meine Entscheidung ist. Shit egal wo in McPom. Wie dumm, da müsste ich ja wissen, was ich will (ok, ich weiß, dass ich nach Neubrandenburg tendiere) und wissen warum und beurteilen können ob meine Motive die richtigen sind. - Äh und ob Gott nicht doch was konkretes sagt und ob ich da nicht was überhört habe. Und ich möchte ja eigentlich auch nich' irgendwen (in Parchim) enttäuschen.
Falls da draußen jemand ist, der weiß wer ich bin und was mich umtreibt, - ich bin für Hilfe und Anregungen offen.
Gestern zum Beispiel: Ich habe habe ja immer hunderttausend Pläne und Idee, was man machen könnte. Aber dabei bleibt es meistens auch. Wenn ich erstmal zu Hause bin, kommt mein Hintern so schnell nicht mehr vor dir Tür. Und wenn ich mal am PC sitze kommt er auch so schnell nicht mehr hoch. - Das ist manchmal voll ätzend und frustrierend.
Das könnte aber auch daran liegen, dass ich keine richtige Ahnung habe, wie ich mit meiner großen Frage weiter machen soll. - Und dann ist es mir einfach einfacher sie zu ignoreireren (bis ich schlafen gehe - dann ploppt sie noch mal kurz auf).
Dabei ist es gewissermaßen ein Luxusproblem. Dem Projekt in Parchim hatte ich auf der Hinfahrt eigentlich keine große Chance mehr gegeben. (- Wie hätte das auch mit Neubrandeburg mithalten sollen?!) Aber als ich dort war entpuppte es sich als mega geil. So hatte ich es ja auch in Erinnerung, deshalb wollte ich es mir ja ansehen. Aber es war noch besser. Es ist irgendwas von Gemeindeerneuerung und Neugründung in einer Landeskirchlichen Gemeinschaft. Mit Drive und Pepp, ohne große Rücksicht auf Konventionen. Und all das mit einem brauchbaren System und gegebener Infrastruktur. (By the way - welche Gemeinde kann von sich sagen, dass ihre Jugendräume als Schulhof genutzt werden können?!)
Dort könnte ich durchaus meinen Platz finden. Es scheint, als wenn man mich mit meinen Gaben brauchen kann.
Und mir ist, als wenn Gott mir sagt, dass es meine Entscheidung ist. Shit egal wo in McPom. Wie dumm, da müsste ich ja wissen, was ich will (ok, ich weiß, dass ich nach Neubrandenburg tendiere) und wissen warum und beurteilen können ob meine Motive die richtigen sind. - Äh und ob Gott nicht doch was konkretes sagt und ob ich da nicht was überhört habe. Und ich möchte ja eigentlich auch nich' irgendwen (in Parchim) enttäuschen.
Dienstag, 29. Mai 2012
Wie gut, dass ich heute nichts machen muss! So kann ich mich einfach trollen, unanständig lange pennen, joggen, mit Gott reden und die Gitarre zur Hilfe nehmen. So ungefähr sieht mein Tagesablauf heute aus. Und wohl auch der Plan für die nächsten Wochen. Auch wenn das kein großartiger Plan ist. Aber nun habe ich eine halbe Arbeitsstelle. Eben mit dem Ziel wieder mehr Zeit zu haben - zum Leben. Und da habe ich eben musizieren, malen, beten, reisen etc. vermisst. Nun gibt es neue Freiräume, die ich mir einteilen kann.
Letzte Woche war ich auf dem Willo Freak. Das so genannte Familientreffen der Freakbewegung. War mal ein guter Einstieg in meine Urlaubszeit - raus kommen und was anderes machen. Zeit mit meinem Mädchen am Stück, Zeit für Lobpreis, Gelegenheit zum Leute treffen. Natürlich kann man einfach reinplatzen, dazwischen stolpern und dabei sein. Aber ganz so einfach werde ich nicht Teil einer Familie. Aber wie bei anderen Familien muss das wohl wachsen.
Der Urlaub ist leider aber auch schon wieder rum und so geht das mit dem Arbeiten weiter. Und da stellt sich mir dir Frage wie setzte ich das um:
Letzte Woche war ich auf dem Willo Freak. Das so genannte Familientreffen der Freakbewegung. War mal ein guter Einstieg in meine Urlaubszeit - raus kommen und was anderes machen. Zeit mit meinem Mädchen am Stück, Zeit für Lobpreis, Gelegenheit zum Leute treffen. Natürlich kann man einfach reinplatzen, dazwischen stolpern und dabei sein. Aber ganz so einfach werde ich nicht Teil einer Familie. Aber wie bei anderen Familien muss das wohl wachsen.
Der Urlaub ist leider aber auch schon wieder rum und so geht das mit dem Arbeiten weiter. Und da stellt sich mir dir Frage wie setzte ich das um:
Wie beneidenswert glücklich ist der, der nicht auf den Rat von Gottlosen hört, der sich an Sündern kein Beispiel nimmt und nicht mit Spöttern zusammensitzt?!
Die Bibel Psalm 1,1
Ok, ich lasse mal die exegetische Bedeutung außer Acht, aber wie kann ich denn mit den Kollegen Zeit verbringen und in Kontakt bleiben, wenn ich mir nicht dieses ätzende, sinnlose und herablassende Gelaber anhören will?
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Donnerstag, 26. April 2012
Lernprozess
Und wieder ist es passiert. Ich bin unfair und unfreundlich zu meinem Mädchen. Es knirscht und knistert. Und ich bekomme die Augen geöffnet und erkenne (ansatzweise) wie seltsam mein Denken ist und was schief läuft.
Wir denken über unsere Träume vom Leben nach. Und sie haut Worte auf den Tisch, die ich schon lange vergessen und nicht mehr im Blick hatte. Sowas wie "Leichtigkeit des Seins", oder etwa "im Einklang mit Gott unterwegs sein", "Zufriedenheit" hatte ich noch im Ohr.
Und dann schickt sie mich ins Theater zum General des Himmels. Es ist zum heulen! Ich sehe wie krass wir uns im Miteinander verletzen können. Merke wie schwer es mir fällt Gott und Jesus einfach zu lieben. Höre Sätze wie "Durch getrocknete Tränen schauen wir mit Augen der Sehnsucht auf...". - und merke wie da immer noch der Hunger ist, auch wenn ich ihn nicht immer spüre.
Wir denken über unsere Träume vom Leben nach. Und sie haut Worte auf den Tisch, die ich schon lange vergessen und nicht mehr im Blick hatte. Sowas wie "Leichtigkeit des Seins", oder etwa "im Einklang mit Gott unterwegs sein", "Zufriedenheit" hatte ich noch im Ohr.
Und dann schickt sie mich ins Theater zum General des Himmels. Es ist zum heulen! Ich sehe wie krass wir uns im Miteinander verletzen können. Merke wie schwer es mir fällt Gott und Jesus einfach zu lieben. Höre Sätze wie "Durch getrocknete Tränen schauen wir mit Augen der Sehnsucht auf...". - und merke wie da immer noch der Hunger ist, auch wenn ich ihn nicht immer spüre.
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Montag, 9. April 2012
Das was mich atmen lässt
Absolut verrückt! Was währe ich ohne meinen nächsten Atemzug?! Ja, nee, nicht einfach einen aussetzen und mit dem übernächsten weiter machen, denn das ist dann ja der nächste. Und dann singt der Typ in meinem Radio "Ich brauch dich mehr als meinen nächsten Atemzug!" Und wie recht er doch damit hat, denn er meint Gott. Der nächste Atemzug hilft nur wenn er dazu dient die Verbindung zu Gott zu haben. Denn der nächste und der übernächste und jeder weitere Atemzug ohne Gott - währe ja nur eine (mehr oder weniger schöne Form) dahin zu vegetieren. Wenn ich aber die (ultimative) Verbindung zu Gott habe, dann wird es unwichtig, ob ich noch mal atmen darf, oder nicht mehr atmen brauche. [Erinnert mich grob an Lukas 9,25.]
Beängistgend, oder beruhigend?!
(Und ist es spooky, wenn P.O.D. im Song Asthma singt "I would die to breath again"?!)
Beängistgend, oder beruhigend?!
(Und ist es spooky, wenn P.O.D. im Song Asthma singt "I would die to breath again"?!)
Sonntag, 8. April 2012
Ostern
Gott sei Dank! Denn dieses Jahr fiel Ostern, wie zuletzt auch Weihnachten, auf einen Sonntag. Das hat den Vorteil, dass ich frei hatte und nicht arbeiten musste. So konnte ich denn auch am Frühgottesdienst um sechs Uhr teilnehmen (wie bescheuert am einzigen freien Tag so früh aus der Kiste zu krabbeln)! So richtig in Kirche, - war ich wohl noch nie. Ist echt etwas anders und gewöhnungsbedürftig.
Mein Mädchen ist hinreizend! Es reizt mich zu ihr hin.
Und ich bin nicht zerstreut, verwirrt, confused, sprunghaft, desorientiert oder fahrig - ich bin vielseitig interessiert!
Mein Mädchen ist hinreizend! Es reizt mich zu ihr hin.
Und ich bin nicht zerstreut, verwirrt, confused, sprunghaft, desorientiert oder fahrig - ich bin vielseitig interessiert!
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Freitag, 6. April 2012
Gebet - Form, Farben und Inhalte
Das tolle an DER Frau ist, dass ich mit ihr nicht nur kuscheln kann, sondern auch Bibellesen - kapitelweise am Stück. Wie war das? In drei Jahren währen wir durch?! Na gut. Ich kann auch mit ihr beten, wenn auch dafür noch eine gute Form gesucht wird. Aber gestern war auf jeden Fall gut.
Gestern ging es zwar weniger ums Beten, aber großartig war es trotzdem. Wenn nicht gar der beste Gründonnerstag, an den ich mich erinnern kann. Ich habe mich mal ihren Leuten von der Kirche angeschlossen und mit ihnen im Sonnenschein eine Jurte errichtet. Dann war Godi mit gemeinsamen Abendmahl und Abendessen. Wie kommt es, dass das an Erev Shabbat erinnert?! (Es liegt nicht nur am Wein.) Dann haben wir die letzten Züge der Passionsgeschichte neu durchdacht und gegrillt. Die Nach haben wir uns in Gebetsschichten aufgeteilt. Und ich durfte feststellen, dass so eine Stunde beten verflixt schnell rum geht, wenn man sich mal die Zeit und verschiedene Methoden zur Hilfe nimmt. Nach'm Frühstück bin ich dann zur Arbeit.
Gott sei Dank musste ich erst sehr spät anfangen. Das ist die Erhörung zu einem unausgesprochenem Gebet.
Tja und ansonsten habe ich dem Chef heute noch gesagt, dass er ab Mitte Mai nicht mehr mit mir rechnen darf. Es tut gut das ausgesprochen zu haben und Offenheit darein zu bringen.
Gestern ging es zwar weniger ums Beten, aber großartig war es trotzdem. Wenn nicht gar der beste Gründonnerstag, an den ich mich erinnern kann. Ich habe mich mal ihren Leuten von der Kirche angeschlossen und mit ihnen im Sonnenschein eine Jurte errichtet. Dann war Godi mit gemeinsamen Abendmahl und Abendessen. Wie kommt es, dass das an Erev Shabbat erinnert?! (Es liegt nicht nur am Wein.) Dann haben wir die letzten Züge der Passionsgeschichte neu durchdacht und gegrillt. Die Nach haben wir uns in Gebetsschichten aufgeteilt. Und ich durfte feststellen, dass so eine Stunde beten verflixt schnell rum geht, wenn man sich mal die Zeit und verschiedene Methoden zur Hilfe nimmt. Nach'm Frühstück bin ich dann zur Arbeit.
Gott sei Dank musste ich erst sehr spät anfangen. Das ist die Erhörung zu einem unausgesprochenem Gebet.
Tja und ansonsten habe ich dem Chef heute noch gesagt, dass er ab Mitte Mai nicht mehr mit mir rechnen darf. Es tut gut das ausgesprochen zu haben und Offenheit darein zu bringen.
| die Bildredaktion merkt an, dass auf der Autoscheibe Eis ist |
Mittwoch, 4. April 2012
Mit dem falschen Fuß aufgestanden
Ha, ich habe eben meine ersten selbstbezahlten Ausgaben vom kranken Boten erhalten. Ich kann ja nicht immer nur für das Blatt schreiben, ich muss es ja auch mal lesen.
Bevor das was mit den Öko Schuhen wird, habe ich mir ein par Fußballschlappen besorgt. Die ersten meines Lebens und das mit einem gruselig günstigen Osterangebot. 17,50 Euro können nicht wirtschaftlich oder nett sein.
Gestern habe ich das halbjährige Bestehen meiner Beziehung begehen dürfen - abgefahren!
Ich glaub vor lauter Arbeit will ich nur noch schlafen, denn eine Winterdepression kommt im Frühling nicht infrage. Dummerweise finde ich so natürlich auch keinen Termin für ein Bewerbungsgespräch und kann auch keine Unterlagen vorbereiten.
Bevor das was mit den Öko Schuhen wird, habe ich mir ein par Fußballschlappen besorgt. Die ersten meines Lebens und das mit einem gruselig günstigen Osterangebot. 17,50 Euro können nicht wirtschaftlich oder nett sein.
Gestern habe ich das halbjährige Bestehen meiner Beziehung begehen dürfen - abgefahren!
Ich glaub vor lauter Arbeit will ich nur noch schlafen, denn eine Winterdepression kommt im Frühling nicht infrage. Dummerweise finde ich so natürlich auch keinen Termin für ein Bewerbungsgespräch und kann auch keine Unterlagen vorbereiten.
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Mittwoch, 7. März 2012
Wo ist die Zeit nur geblieben?! (Freunde?)
"Ey, isch schwör, wenn isch groß bin mach isch alles bässer!" Ich würde es ja nie zugeben, aber genau so denke ich viel zu oft. Ich habe auch mal gedacht, ich würde meine Freunde nicht für eine Partnerin zurück stellen. Jetzt wird mir klar, dass das Blödsinn ist. Also, die Idee ist nach wie vor nett den Kontakt nicht zurück zu fahren. Aber für die Praxis ist es einfach nicht tauglich. Gut dass ich hier nicht so viele Freunde habe, so fällt es nicht auf. Aber es ist Wirklichkeit geworden. Ich kann mich nicht aufteilen, allen Falls meine Zeit. Und ein großer Teil davon wird zur Zeit einfach in die Frau investiert. Das hat ja sicherlich auch seine Richtigkeit, führt aber auch dazu, dass die Quote an Mails, Telefonaten und Treffen mit Freunden nicht so hoch ist, wie ich sie eigentlich gerne hätte. Schade eigentlich, ich könnte auch 48 Stunden am Tag füllen.
Ach ja, damit mir nicht langweilig wird, habe ich mir einen Coach oder Mentor angelacht. Und das bringt mich zum Lachen, denn es freut mich und ich bin gespannt, was daraus wird.
Nur mein potentieller Bass-Lehrer hat sich noch nicht bei mir gemeldet.
Zitat des Tages: "Die Chaostheorie beherrsche ich in der Praxis recht gut!"
Ach ja, damit mir nicht langweilig wird, habe ich mir einen Coach oder Mentor angelacht. Und das bringt mich zum Lachen, denn es freut mich und ich bin gespannt, was daraus wird.
Nur mein potentieller Bass-Lehrer hat sich noch nicht bei mir gemeldet.
Zitat des Tages: "Die Chaostheorie beherrsche ich in der Praxis recht gut!"
Montag, 5. März 2012
Lernfeld ich selbst und Gott
Bei diesem ganzen Nachdenken über die Frau, unsre Beziehung und mich ist mir etwas erschreckend deutlich geworden: Ich bin unglaublich scheiße selbstsüchtig. Gruselig ganz besonders, weil das vor keinem Lebensbereich halt macht - auch nicht vor Partnerschaft und Liebe. Ich lerne mich gerade neu kennen - und das nicht von meiner besten Seite.
Und gleichzeitig lerne ich auch bruchstückhaft, dass und wie Gott mich liebt, obwohl ich so verkorkst bin. Im wahrsten Sinne des Wortes habe ich ein paar Segnungen vor die Füße gelegt bekommen (den Fahrradschlüssel) oder anders empfangen dürfen (prophetischer Eindruck). Und dabei kümmere ich mich zur Zeit nicht mal besonders um ihn. - Was nur das Prinzip und seine Qualitäten in Sachen Gnade unterstreicht. Er ruft mich wohl - ich sollte ihm antworten...
Und gleichzeitig lerne ich auch bruchstückhaft, dass und wie Gott mich liebt, obwohl ich so verkorkst bin. Im wahrsten Sinne des Wortes habe ich ein paar Segnungen vor die Füße gelegt bekommen (den Fahrradschlüssel) oder anders empfangen dürfen (prophetischer Eindruck). Und dabei kümmere ich mich zur Zeit nicht mal besonders um ihn. - Was nur das Prinzip und seine Qualitäten in Sachen Gnade unterstreicht. Er ruft mich wohl - ich sollte ihm antworten...
Donnerstag, 1. März 2012
Zustände
In diesen Umständen habe ich Zustände, die ich nie zuvor hatte. Wahnsinn und Irrsinn spielen 'Fangen' in meinem Kopf. Und ansonsten habe ich noch den bei mir besonders aberwitzig ausgestalteten Zustand der Geistigenumnachtung, und halte mich dabei für voll zurechnungsfähig.
Wie soll ich da denn etwas in Worte fassen? Um etwas zu sagen - ohne zu viel zu sagen - ohne etwas falsches zu sagen? Habe ich denn meine Emotionen und Gedanken richtig erfasst, als dass ich sie in Worten äußern könnte?
Ich habe mich verliebt, während mir meine Beziehung um die Ohren fliegt. Ich habe meine Freundin wahnsinnig verletzt und desillusioniert und gleichzeitig bekenne ich zu lieben. Und das alles bei der gleichen Frau. (Und alles in einer Woche.)
Ich lerne über mich. (Oh, und da ist noch entsetzlich viel zu lernen.) Ich lerne über sie und über uns und Beziehung. Es ist noch ein weiter Weg, und ich bin in der Gefahr das Ziel aus den Augen zu verlieren und mich woanders festzugucken.
[Ihr glaubt doch wohl nicht wirklich, dass ich auf dieser öffentlichen Seite mehr verrate!]
Dass ich mir neben bei die Idee aufgebaut habe, ich müsste mal noch einen anderen Beruf erlernen, um meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, ist ja dagegen recht überschaubar. Wenn es auch bekloppt und riskant sein mag.
Wie soll ich da denn etwas in Worte fassen? Um etwas zu sagen - ohne zu viel zu sagen - ohne etwas falsches zu sagen? Habe ich denn meine Emotionen und Gedanken richtig erfasst, als dass ich sie in Worten äußern könnte?
Ich habe mich verliebt, während mir meine Beziehung um die Ohren fliegt. Ich habe meine Freundin wahnsinnig verletzt und desillusioniert und gleichzeitig bekenne ich zu lieben. Und das alles bei der gleichen Frau. (Und alles in einer Woche.)
Ich lerne über mich. (Oh, und da ist noch entsetzlich viel zu lernen.) Ich lerne über sie und über uns und Beziehung. Es ist noch ein weiter Weg, und ich bin in der Gefahr das Ziel aus den Augen zu verlieren und mich woanders festzugucken.
[Ihr glaubt doch wohl nicht wirklich, dass ich auf dieser öffentlichen Seite mehr verrate!]
Dass ich mir neben bei die Idee aufgebaut habe, ich müsste mal noch einen anderen Beruf erlernen, um meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, ist ja dagegen recht überschaubar. Wenn es auch bekloppt und riskant sein mag.
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