Gestern habe ich durch meinen Mentor über das Gelände von Nes Ammim geführt und mit reichlich Hintergrundinformationen versorgt. Diesen Rundgang mussten wir dann aber abbrechen, weil es aufging zum 'New Years Dive'.
Was bin ich froh, dass die Volontäre es vercheckt haben am Jahresanfang anbaden zu gehen, so konnte ich bei dem fröhlichen Sprung ins Mittelmeer dabei sein.
War ganz schön überrascht, wie salzig das Wasser ist. Es scheint, als wenn ich schon was länger nicht mehr im Meer war. Auf dem Foto sind im Hintergrund die dunklen Wolken zu erkennen. Als wir aus'm Wasser raus waren, kamen daraus Blitze und seit dem regnet und Gewittert es immer wieder.
Am Abend bin ich noch eine Runde herum gefahren worden, damit ich weiß, wo die wichtigen Einkaufsmöglichkeiten sind. Im arabischen Supermarkt war ich heute einkaufen (die nehmen keine Rücksicht auf den Sabbat). Schon doof, wenn jegliche Artikelbeschreibung auf Hebräisch und Arabisch ist.
Über die Erev Sabbat Feier kann ich nicht wirklich was berichten, weil ich auf Grund einer Fehlinformation zu spät kam. Tja, that's the way it goes.
Heute Vormittag haben wir dann zwischen zwei Regenschauern die Inforunde auf dem Gelände abgeschlossen. Und gleich geht es auf zum Gottesdienst.
Samstag, 8. Januar 2011
Freitag, 7. Januar 2011
Der Weg nach und der erste Tag in Israel
Hey, hätte ich gewusst, wie einfach es ist hier hin zu kommen hätte ich das vielleicht schon viel eher gemacht. Naja, wahrscheinlich nicht, was ich eigentlich meinte ist: Es war viel einfacher als gefürchtet. Mein Übergepäck ist ohne weiteres einfach mitgenommen worden. - Schade, ich hätte bestimmt noch mehr rein geklemmt bekommen. Sicherheitkontrollen, kein Ding, wenn man sich drauf einstellt. Lohnt es sich für diese fünf Minuten das Handy auszuschalten. Eigentlich nicht - oder definitiv NEIN. Meines klingelt ausnahmsweise mal und dann ausgerechnet als es durch den Scanner lief. Konnte mich schon nicht mehr an die Melodie erinnern und habe es fast nicht bemerkt. Aber das Sicherheitpersonal war am feixen über die "HardcoreVibes" .
Vom Flugzeug aus war die Aussicht über'm Wetter großartig. Habe einige MB Fotos produziert. Wer hatte noch mal gesagt, dass es von oben aussieht, als wenn das Wasser sich überhaupt nicht bewegt? - Ich verstehe nicht wirklich warum, aber ich kann den Eindruck bestätigen.
Die Einreisekontrolle in Israel war gerade zu enttäuschend einfach. Laaaangwage. Zug fahren ging auch Schwierigkeiten. Deutlich kritischer Empfand ich den Taxifahrer, der kaum Englisch sprach. Ich konnte ihn nicht mal ordentlich ankacken, weil er mir zu viel Geld abgenommen hat. Ok ich hatte auch keine Lust auf Stress. War doch froh hier angekommen zu sein.
Heidewitzka so viele neue Namen und Gesichter. Weil gestern zufällig Donnerstag war, war auch traditionell die Bar geöffnet, was dann die Grundlage für eine fröhliche HippieParty in unzähligen Sprachen war.
Vom Flugzeug aus war die Aussicht über'm Wetter großartig. Habe einige MB Fotos produziert. Wer hatte noch mal gesagt, dass es von oben aussieht, als wenn das Wasser sich überhaupt nicht bewegt? - Ich verstehe nicht wirklich warum, aber ich kann den Eindruck bestätigen.
Die Einreisekontrolle in Israel war gerade zu enttäuschend einfach. Laaaangwage. Zug fahren ging auch Schwierigkeiten. Deutlich kritischer Empfand ich den Taxifahrer, der kaum Englisch sprach. Ich konnte ihn nicht mal ordentlich ankacken, weil er mir zu viel Geld abgenommen hat. Ok ich hatte auch keine Lust auf Stress. War doch froh hier angekommen zu sein.
Heidewitzka so viele neue Namen und Gesichter. Weil gestern zufällig Donnerstag war, war auch traditionell die Bar geöffnet, was dann die Grundlage für eine fröhliche HippieParty in unzähligen Sprachen war.
Donnerstag, 6. Januar 2011
Angekommen
Überfüllt mit Eindrücken und übermüdet mit nur etwa drei Stunden Schlaf. Aber wie das ZDF berichtete bin ich jetzt in der schönsten Ecke von Israel.
Mittwoch, 5. Januar 2011
mal einfach abheben - enthusiastische Spiritualität und weg fliegen
In 24 Stunden sollte ich im Landeanflug auf Tel Aviv sein. Kinder fragt mich nicht worauf ich mich da eingelassen habe - ich kann es soweiso nicht wirklich beantworten. Meine Sachen sind seit zwei Tage gepackt. Heute werde ich das nochmal checken und sortieren. Und ansonsten bleiben noch ein paar Kleinigkeiten zu regeln und hier einen geordneten Rückzug anzutreten. Bin gerade dabei mich von meinen Gitarren zu verabschieden, bevor ich sie in Kartons einlagere. *schnief*
Wenn ich nicht aufpasse könnte ich heute noch ganz sentimental und emotional werden. Damit das ganze Chaos nicht zu übersichtlich bleibt, habe ich noch einen Selbsttest zu meiner Spirtualität gemacht. Ergebnis: meine natürliche Spiritualität ist enthusiastischer Natur. HILFE! Wie soll ich denn damit bitte umgehen?! Das ist zwar interessant aber mir auch total fremd! Ich könnte heulen über dieser Erkenntnis. Und warum musste ich solange darauf warten?!
Wenn ich nicht aufpasse könnte ich heute noch ganz sentimental und emotional werden. Damit das ganze Chaos nicht zu übersichtlich bleibt, habe ich noch einen Selbsttest zu meiner Spirtualität gemacht. Ergebnis: meine natürliche Spiritualität ist enthusiastischer Natur. HILFE! Wie soll ich denn damit bitte umgehen?! Das ist zwar interessant aber mir auch total fremd! Ich könnte heulen über dieser Erkenntnis. Und warum musste ich solange darauf warten?!
Montag, 3. Januar 2011
3 - 2 - 1 - wech. Reisevorbereitungen
Nun ist mein eigener Countdown gerade noch so lang wie die eBay Werbung. In drei Tagen werde ich meinen Hinter in ein Flugzeug und dann in die Luft schwingen. Sofern denn nicht ein kleiner Schneeschauer das Verkehrswesen eines der top entwickelten Staaten mal eben lahm legt.
Es ist schon mehr als deutlich absehbar, was ich alles nicht mehr schaffen werde - aber die Liste der Dinge, die noch erledigt werden müssen ist leider auch nicht bescheiden. Auf auf, es gibt viel zu tun - also lassen wir es liegen.
Es ist schon mehr als deutlich absehbar, was ich alles nicht mehr schaffen werde - aber die Liste der Dinge, die noch erledigt werden müssen ist leider auch nicht bescheiden. Auf auf, es gibt viel zu tun - also lassen wir es liegen.
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