Die letzte Woche habe ich mal konsequent im Zelt gepennt und bin von dort zur Arbeit gefahren. Es ist zwar alles ein bisschen anders, aber nicht wirklich schlecht. Ein bisschen unruhiger, etwas unbequemer aber durch aus machbar. Und auf jeden Fall eine Erfahrung, die es wert ist gemacht zu werden. Sollten viel mehr Menschen machen, um sich besser in Wohnungslose hineinversetzen zu können!
Weil ich ständig auf Achse war, habe ich leider nicht so ganz viel vom eigentlichen Protest und Campleben mitbekommen. Und trotzdem war es lehrreich. - Gelebter Widerstand. Ein Zeichen sein in der Gesellschaft. Aus nichts eine Infrastruktur aufbauen. Eine Gruppe von Fremden strukturieren. War schon gut.
Nicht so gut ist hingegen, dass mich nun eine fette Erkältung ereilt hat. - Und NEIN, ich sehe da keinen direkten Zusammenhang!
Sonntag, 6. November 2011
Dienstag, 25. Oktober 2011
Neues Leben?!
Alder Falder! Wer hätte gedacht, dass das Leben noch mal so aufregend werden könnte. Es ist ein bisschen, als währe ich ungefähr 10 Jahre jünger. Ich habe meinen ersten eigenen Job und nächsten Monat bekomme ich ein richtiges Gehalt. Ok, ich muss mich auch um eine Krankenkasse kümmern und mit anderen Verwaltungssachen herumschlagen. Aber das könnte zum Erwachsenwerden gehören. Ich will in eine Gemeinde einsteigen und enthusiastisch wie ein Teenie mit ihr die Stadt und die ganze Welt verändern. Ich bin dabei mir ein eigenes, neues Wertesystem aufzubauen und mein Leben langsam daran auszurichten. Ich habe fest gestellt, wie gut es sich ohne eigene Wohnung leben lässt und wie gut man auf der Straße schlafen kann und doch werde ich wohl versuchen selber eine eigene Wohnung zu finden. Dass ich nun eine feste Beziehung habe, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Alder Falder! Da geht was, ich bin gespannt, was genau. Ich werde mir das sehr gut ansehen. ;-)
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Freitag, 7. Oktober 2011
Arbeit
Gestern habe ich endlich eine Arbeitsvertrag zum Unterschreiben bekommen. Dabei arbeite ich schon seit 10 Tagen. Nur eine Krankenversicherung wollte man mir bisher nicht gewähren. Tja und bei diesem chaotischen Dienstplan habe ich das Gefühl nicht mehr so richtig zum Leben zu kommen.
Montag, 19. September 2011
Was es nicht wird - ein Reisender
Ich bin verwirrt. Ich dachte ich hätte voll den guten Plan und wäre dabei auf Gottes Willen zu hören und weiter zu dem zu wachsen wie ich gemeint war - aber hä? Da wollte ich für ein paar Monate in die USA um einen echt krass jesusmäßigen Livestyle zu lernen - und die wollen mich für 1,5 Jahre (was aber ohne spezial Visum nix wird). Also lasse ich das wohl (erstmal) aus und wollte zum nächsten Schritt: Auf zu den Jesus Freaks Remscheid. Aus meiner Sicht die beste Gemeinde die ich kenne. Zumindest in Anbetracht der Wachstumsfelder, die ich mir ausgeguckt hatte: Geistesgaben, missionarische Aktionen im 21 Jahrhundert, leiten und leben in der Freak Szene. Und was is'? Aktuell kein Job in der Region zu finden - jeden Falls nich' in meiner Branche. Und so bemühe ich mich jetzt darum einen Arbeitsvertrag als Rettungsanitäter in Hamburg zu bekommen. - Was soll ich hier? <- Und das ist jetzt mal eine offene Frage und kein Vorwurf.
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Sonntag, 18. September 2011
Wohl Recht - soziale Fehlstände
So eine Unverschämtheit! Da verkündet er ohne sich zu schämen vom Notenständer, dass unser Wohlstand Unrecht ist. - Und hat damit auch noch recht.
In den letzten Tagen war ich des öfteren in Hamburg - um mich zu bewerben. Mit meinem dörfischen gewohnheits Horizont ist es echt unangenehm, so viele Menschen auf ein Mal zu sehen. Und ganz besonders so viele zu sehen, wo es ziemlich offensichtlich ist, dass etwas im Leben nicht läuft, wie es sollte. Und man könnte ja auch noch was machen.
Ich habe Angst, dass ich abstumpfe, wenn ich das wieder öfter sehe und dann wieder in Lethargie verfalle.
In den letzten Tagen war ich des öfteren in Hamburg - um mich zu bewerben. Mit meinem dörfischen gewohnheits Horizont ist es echt unangenehm, so viele Menschen auf ein Mal zu sehen. Und ganz besonders so viele zu sehen, wo es ziemlich offensichtlich ist, dass etwas im Leben nicht läuft, wie es sollte. Und man könnte ja auch noch was machen.
Ich habe Angst, dass ich abstumpfe, wenn ich das wieder öfter sehe und dann wieder in Lethargie verfalle.
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