Bei diesem ganzen Nachdenken über die Frau, unsre Beziehung und mich ist mir etwas erschreckend deutlich geworden: Ich bin unglaublich scheiße selbstsüchtig. Gruselig ganz besonders, weil das vor keinem Lebensbereich halt macht - auch nicht vor Partnerschaft und Liebe. Ich lerne mich gerade neu kennen - und das nicht von meiner besten Seite.
Und gleichzeitig lerne ich auch bruchstückhaft, dass und wie Gott mich liebt, obwohl ich so verkorkst bin. Im wahrsten Sinne des Wortes habe ich ein paar Segnungen vor die Füße gelegt bekommen (den Fahrradschlüssel) oder anders empfangen dürfen (prophetischer Eindruck). Und dabei kümmere ich mich zur Zeit nicht mal besonders um ihn. - Was nur das Prinzip und seine Qualitäten in Sachen Gnade unterstreicht. Er ruft mich wohl - ich sollte ihm antworten...
Montag, 5. März 2012
Donnerstag, 1. März 2012
Zustände
In diesen Umständen habe ich Zustände, die ich nie zuvor hatte. Wahnsinn und Irrsinn spielen 'Fangen' in meinem Kopf. Und ansonsten habe ich noch den bei mir besonders aberwitzig ausgestalteten Zustand der Geistigenumnachtung, und halte mich dabei für voll zurechnungsfähig.
Wie soll ich da denn etwas in Worte fassen? Um etwas zu sagen - ohne zu viel zu sagen - ohne etwas falsches zu sagen? Habe ich denn meine Emotionen und Gedanken richtig erfasst, als dass ich sie in Worten äußern könnte?
Ich habe mich verliebt, während mir meine Beziehung um die Ohren fliegt. Ich habe meine Freundin wahnsinnig verletzt und desillusioniert und gleichzeitig bekenne ich zu lieben. Und das alles bei der gleichen Frau. (Und alles in einer Woche.)
Ich lerne über mich. (Oh, und da ist noch entsetzlich viel zu lernen.) Ich lerne über sie und über uns und Beziehung. Es ist noch ein weiter Weg, und ich bin in der Gefahr das Ziel aus den Augen zu verlieren und mich woanders festzugucken.
[Ihr glaubt doch wohl nicht wirklich, dass ich auf dieser öffentlichen Seite mehr verrate!]
Dass ich mir neben bei die Idee aufgebaut habe, ich müsste mal noch einen anderen Beruf erlernen, um meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, ist ja dagegen recht überschaubar. Wenn es auch bekloppt und riskant sein mag.
Wie soll ich da denn etwas in Worte fassen? Um etwas zu sagen - ohne zu viel zu sagen - ohne etwas falsches zu sagen? Habe ich denn meine Emotionen und Gedanken richtig erfasst, als dass ich sie in Worten äußern könnte?
Ich habe mich verliebt, während mir meine Beziehung um die Ohren fliegt. Ich habe meine Freundin wahnsinnig verletzt und desillusioniert und gleichzeitig bekenne ich zu lieben. Und das alles bei der gleichen Frau. (Und alles in einer Woche.)
Ich lerne über mich. (Oh, und da ist noch entsetzlich viel zu lernen.) Ich lerne über sie und über uns und Beziehung. Es ist noch ein weiter Weg, und ich bin in der Gefahr das Ziel aus den Augen zu verlieren und mich woanders festzugucken.
[Ihr glaubt doch wohl nicht wirklich, dass ich auf dieser öffentlichen Seite mehr verrate!]
Dass ich mir neben bei die Idee aufgebaut habe, ich müsste mal noch einen anderen Beruf erlernen, um meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, ist ja dagegen recht überschaubar. Wenn es auch bekloppt und riskant sein mag.
Dienstag, 21. Februar 2012
Der Alltag läuft schnell
Man, I'm that busy with my real life, - I don't take the time to keep on posting in here. Da fällt es dann auch mal unter den Tisch, dass ich bei einer TV Aufzeichnung im Publikum saß, oder mir drei Stunden Theater ansah. Ach ja, ich erfahre gerade, dass die Sendung wohl diese Woche Freitag gegen 18 Uhr ausgestrahlt wird unter dem großartigen Titel 'drei bei Kai'. Aber wer nicht so wie so vorm Fernseher sitzt, sollte sich deshalb auch nicht dahin aufmachen.
Ich habe mein Bett fertig umgebaut, so dass ich endlich aufräumen und etwas sauber machen konnte. Jetzt lebe ich nicht mehr zwischen den Sägespänen und ziehe nicht mehr diese Spur von gelben Krümeln hinter mir her. Das ist sehr schön.
Und was wollte ich noch sagen. Ah, morgen beginnt die Fastenzeit. Ich werde mir keine Zigaretten anzünden. Aber da ist kein Opfer und ändert nix. Deshalb werde ich zusätzlich auf einen Login bei Facebook verzichten. Das wird deutlich spannender. Vielleicht spame ich dann wieder öfter hier was hin...?!
Ich habe mein Bett fertig umgebaut, so dass ich endlich aufräumen und etwas sauber machen konnte. Jetzt lebe ich nicht mehr zwischen den Sägespänen und ziehe nicht mehr diese Spur von gelben Krümeln hinter mir her. Das ist sehr schön.
Und was wollte ich noch sagen. Ah, morgen beginnt die Fastenzeit. Ich werde mir keine Zigaretten anzünden. Aber da ist kein Opfer und ändert nix. Deshalb werde ich zusätzlich auf einen Login bei Facebook verzichten. Das wird deutlich spannender. Vielleicht spame ich dann wieder öfter hier was hin...?!
Dienstag, 31. Januar 2012
Zeit-Geist
... und dann ist da noch diese Frau, die mir so unglaublich viel Zeit schenkt. Wenn man das nicht missbraucht und ausnutzt, sondern Zeit zurückschenkt, dann passiert etwas ganz ulkiges. Die Zeit wird neutralisiert, Geschenk hingegen addiert, multipliziert oder gar potentziert. Seltsam, aber was für ein großartiges Geschenk!
Labels:
Beziehung
Montag, 23. Januar 2012
lang lang ist's her
Krass. Könnte sein, dass ich gerade meine bisher längste Schreibpause auf diesem Blog unterbreche. Die Schreibfülle könnte antiproportional zur Erlebensmenge stehen, aber vielleicht auch äquivalent zur Bedeutungsschwere. Und doch, beides wird meiner kleinen Realität nicht gerecht.
Ja, ich habe sau viel um die Ohren. Ein Job der 50 Stunden frisst, plus die Fahrzeiten, ein WG-Zimmer, das wohnlich eingerichtet werden könnte und eine Freundin, mit der ich viel zu gerne Zeit verbringe. Und zwischen durch gab es immer wieder kleine Spitzen, die zu berichten ich versäumte. Hmpf. Mit Menschen, meinem Tagebuch und Facebook habe ich sie geteilt. Mit dem Blog und dem Freundesbrief nicht. Und einiges der Gedanken und Überlegungen in mir drinnen sind auch bei weitem nicht reif für die Öffentlichkeit.
Ja, ich habe sau viel um die Ohren. Ein Job der 50 Stunden frisst, plus die Fahrzeiten, ein WG-Zimmer, das wohnlich eingerichtet werden könnte und eine Freundin, mit der ich viel zu gerne Zeit verbringe. Und zwischen durch gab es immer wieder kleine Spitzen, die zu berichten ich versäumte. Hmpf. Mit Menschen, meinem Tagebuch und Facebook habe ich sie geteilt. Mit dem Blog und dem Freundesbrief nicht. Und einiges der Gedanken und Überlegungen in mir drinnen sind auch bei weitem nicht reif für die Öffentlichkeit.
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