Mittwoch, 9. Februar 2011
"Joa, da legst di nieder!" - Krank
Wer friert kann nicht schwitzen, oder?! Denkste! Ich liege mit Fieber dar nieder und bekomme den Husten nicht raus. Nur trockenes Bellen. Dafür setzt die Nase das Training für den (halb) Marathon fleißig fort und läuft und läuft und läuft... Damit ich nicht den Rest der Belegschaft anstecke habe ich Hausarrest bekommen - boah, ist das langweilig! Da freue ich mich doch, wenn ich schlafe. Dann muss ich nicht nach denken, was ich tue und Husten und Schnupfen geben Ruhe. Ins besondere, da der Schlaf in den Nächten nix taugt. Letzte Nacht musste ich im Traum auf einem Schrottplatz darum ringen und kämpfen, schlafen zu können. Was ist das denn bitte?!
Samstag, 5. Februar 2011
Von Dreck und Kinerret
Vor vier Tagen saß ich verschlafen im Hebräischunterricht und wollte mich nur verstecken, um nichts sagen zu müssen. Als ich herausgerufen wurde, hatte sich das dann erledigt. Ich wurde gebeten mit dem Traktor auszurücken. Ein PKW von uns war bei dem Versuch einen aufgeweichten Feldweg zu befahren stecken geblieben. Hui, Abenteuer! Raus im Dunkeln und dann im Dreck mit einer zweiten Zugmaschine das Ding frei gezogen. Team (Technical Service) hat wunderbar funktioniert. - Es ist schön gebraucht zu werden.
Anschließend hatten wir noch einen Vortrag der ersten Rabbinerin Israels. Sie gehört dem reformierten Judentum an. Sau interessant. Der Schwerpunkt liegt nicht wie beim orthodoxen Judentum darauf die Tradition aufrecht zu erhalten, sondern so zu gestalten, dass die Religion kulturell und gesellschaftlich relevant ist. So habe ich es jedenfalls verstanden. Erinnerte mich etwas an Freikirche. Auch die geschilderten Probleme in der Auseinandersetzung mit den Behörden und den Orthodoxen, da diese viele gesetzliche Privilegien genießen.
Heute war ich am See Genezareth. Ganz schön groß und doch niedlich und halt ungefähr der einzige. Habe mich zu einem frittierten St. Peter Fish einladen lassen.
Anschließend hatten wir noch einen Vortrag der ersten Rabbinerin Israels. Sie gehört dem reformierten Judentum an. Sau interessant. Der Schwerpunkt liegt nicht wie beim orthodoxen Judentum darauf die Tradition aufrecht zu erhalten, sondern so zu gestalten, dass die Religion kulturell und gesellschaftlich relevant ist. So habe ich es jedenfalls verstanden. Erinnerte mich etwas an Freikirche. Auch die geschilderten Probleme in der Auseinandersetzung mit den Behörden und den Orthodoxen, da diese viele gesetzliche Privilegien genießen.
Heute war ich am See Genezareth. Ganz schön groß und doch niedlich und halt ungefähr der einzige. Habe mich zu einem frittierten St. Peter Fish einladen lassen.
Samstag, 29. Januar 2011
(un)geistliches
Komme gerade aus einem Gottesdienst, bei dem ich überlegt habe raus zu gehen. Was ist das, wenn sich mein Magen auf Grund des Programms zusammen zieht?!
Wenn mir jemand total auf den Zeiger geht und das Verhalten dieser Person regelrecht Brechreiz hervorruft und ich dann in der Begegnung mit ihr aber nett zu ihr bin - ist das dann verlogen?! Oder ein Schritt auf dem Weg der Heiligung?!
Wenn mir jemand total auf den Zeiger geht und das Verhalten dieser Person regelrecht Brechreiz hervorruft und ich dann in der Begegnung mit ihr aber nett zu ihr bin - ist das dann verlogen?! Oder ein Schritt auf dem Weg der Heiligung?!
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Freitag, 28. Januar 2011
Guckst du - mitten durch den Berg
Wenn Niederländer in Israel von einer Luftbrücke sprechen meinen sie das hier:
Gestern war BarAbend und es ist einfach keiner ins Bett gegangen stattdessen gab es gute Gespräche und es entstand der Plan heute was anzustellen. Nach Akko wollten nicht so viele, also bin ich alleine mit der Fietse losgefahren. Aber ich war rechtzeitig zurück um diesen Trip zu joinen. Sehr schön. Wie entsteht bitte schön so etwas?! Und mal angenehm undeutsch - fast keine Schilder oder Zäune!
Gestern war BarAbend und es ist einfach keiner ins Bett gegangen stattdessen gab es gute Gespräche und es entstand der Plan heute was anzustellen. Nach Akko wollten nicht so viele, also bin ich alleine mit der Fietse losgefahren. Aber ich war rechtzeitig zurück um diesen Trip zu joinen. Sehr schön. Wie entsteht bitte schön so etwas?! Und mal angenehm undeutsch - fast keine Schilder oder Zäune!
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Israel
Dienstag, 25. Januar 2011
Wohnen und Arbeiten (zu mehr komme ich kaum)
Vorgestern durfte ich ganz plötzlich umziehen. Jetzt wohne ich nicht mehr abseits im Pilon Haus, sonder im Zentrum, dem '9 Doors Yard'. Ein Gebäude mit L Grundriss, in dem neun einfache Zimmer untergebracht sind. Meines sieht so aus:
Und nun ist es auch mit meiner Ruhe vorbei. Irgendwer hat immer Musik an und meistens ist davon was zu hören. Ein eigenes Bad habe ich auch nicht mehr, nur noch einen kollektiven Waschkontainer. Für mich läuft das ganze zur Zeit unter '9 Yards Dirt'. ABER ich wohne nicht mehr alleine, bekomme mehr mit und wenn ich will laufe ich bestimmt jemandem über'n Weg zum reden.
Es gibt hier noch andere Betätigungsfelder, als nur Trecker fah'n. Zum Beispiel Rasenmäher fah'n. Das habe ich gestern und heute exzessiv getan. Dat is' Arbeit, die (noch) Spaß macht. Großartige Beschleunigung, beeindruckender Radeinschlag und viel Kraft - toll!
Gestern habe ich mit der Kettensäge gearbeitet (hatte nie in Erwägung gezogen, dass das Rumgewurschtel im Garten mal als Qualifikation taugt). Irgendwie hat das Ding ein Stück Holz mal ganz krass beschleunigt und mir an den Kopf geworfen. KA wie das ging, ich vermute mal die Kettenspannung war zu niedrig, aber bis ich den Einstellmechanismus bei diesem Modell herausgefunden habe, dauerte es eben ein wenig.
Und nun ist es auch mit meiner Ruhe vorbei. Irgendwer hat immer Musik an und meistens ist davon was zu hören. Ein eigenes Bad habe ich auch nicht mehr, nur noch einen kollektiven Waschkontainer. Für mich läuft das ganze zur Zeit unter '9 Yards Dirt'. ABER ich wohne nicht mehr alleine, bekomme mehr mit und wenn ich will laufe ich bestimmt jemandem über'n Weg zum reden.
Es gibt hier noch andere Betätigungsfelder, als nur Trecker fah'n. Zum Beispiel Rasenmäher fah'n. Das habe ich gestern und heute exzessiv getan. Dat is' Arbeit, die (noch) Spaß macht. Großartige Beschleunigung, beeindruckender Radeinschlag und viel Kraft - toll!
Gestern habe ich mit der Kettensäge gearbeitet (hatte nie in Erwägung gezogen, dass das Rumgewurschtel im Garten mal als Qualifikation taugt). Irgendwie hat das Ding ein Stück Holz mal ganz krass beschleunigt und mir an den Kopf geworfen. KA wie das ging, ich vermute mal die Kettenspannung war zu niedrig, aber bis ich den Einstellmechanismus bei diesem Modell herausgefunden habe, dauerte es eben ein wenig.
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