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Dienstag, 29. Mai 2012

Wie gut, dass ich heute nichts machen muss! So kann ich mich einfach trollen, unanständig lange pennen, joggen, mit Gott reden und die Gitarre zur Hilfe nehmen. So ungefähr sieht mein Tagesablauf heute aus. Und wohl auch der Plan für die nächsten Wochen. Auch wenn das kein großartiger Plan ist. Aber nun habe ich eine halbe Arbeitsstelle. Eben mit dem Ziel wieder mehr Zeit zu haben - zum Leben. Und da habe ich eben musizieren, malen, beten, reisen etc. vermisst. Nun gibt es neue Freiräume, die ich mir einteilen kann.
Letzte Woche war ich auf dem Willo Freak. Das so genannte Familientreffen der Freakbewegung. War mal ein guter Einstieg in meine Urlaubszeit - raus kommen und was anderes machen. Zeit mit meinem Mädchen am Stück, Zeit für Lobpreis, Gelegenheit zum Leute treffen. Natürlich kann man einfach reinplatzen, dazwischen stolpern und dabei sein. Aber ganz so einfach werde ich nicht Teil einer Familie. Aber wie bei anderen Familien muss das wohl wachsen.
Der Urlaub ist leider aber auch schon wieder rum und so geht das mit dem Arbeiten weiter. Und da stellt sich mir dir Frage wie setzte ich das um: 

Wie beneidenswert glücklich ist der, der nicht auf den Rat von Gottlosen hört, der sich an Sündern kein Beispiel nimmt und nicht mit Spöttern zusammensitzt?!


Die Bibel Psalm 1,1

Ok, ich lasse mal die exegetische Bedeutung außer Acht, aber wie kann ich denn mit den Kollegen Zeit verbringen und in Kontakt bleiben, wenn ich mir nicht dieses ätzende, sinnlose und herablassende Gelaber anhören will?

Donnerstag, 26. April 2012

Lernprozess

Und wieder ist es passiert. Ich bin unfair und unfreundlich zu meinem Mädchen. Es knirscht und knistert. Und ich bekomme die Augen geöffnet und erkenne (ansatzweise) wie seltsam mein Denken ist und was schief läuft.
Wir denken über unsere Träume vom Leben nach. Und sie haut Worte auf den Tisch, die ich schon lange vergessen und nicht mehr im Blick hatte. Sowas wie "Leichtigkeit des Seins", oder etwa "im Einklang mit Gott unterwegs sein", "Zufriedenheit" hatte ich noch im Ohr.
Und dann schickt sie mich ins Theater zum General des Himmels. Es ist zum heulen! Ich sehe wie krass wir uns im Miteinander verletzen können. Merke wie schwer es mir fällt Gott und Jesus einfach zu lieben. Höre Sätze wie "Durch getrocknete Tränen schauen wir mit Augen der Sehnsucht auf...". - und merke wie da immer noch der Hunger ist, auch wenn ich ihn nicht immer spüre.

Sonntag, 15. April 2012

Wie geht Gemeinde?

"Gemeinde, wie wir sind." Der Satz gefällt mir. Wie sonst sollte eine Gemeinde sein, wenn nicht wie wir?! Klar, wir können versuchen einem Programm, einer Ausrichtung, einem Konzept zu entsprechen. Aber wie sollte das gut gehen, wenn wir nicht so sind?! Vermutlich würde es gehen, aber nicht gut. Bleibt nur die Frage, wie sind wir denn? Sind wir vielleicht zu unterschiedlich? Sind wir denn eine Gemeinde?
Und wie kann denn Gemeinde im 21. Jahrhundert noch innovativ sein und auffallen? - Ohne trashig zu werden. Sich im online Audiochat zu treffen und gemeinsam zu beten ist eine tolle Sache. Aber wie geht Gemeinde in der Postmoderne - und wie machen wir daraus eine A-Postel-moderne?
Oooh, und Landeskirche kann auch ganz toll sein. Es kommt weniger auf den Titel, denn auf den Inhalt an. - Und (siehe oben) dass die Beteiligten mit dem Inhalt übereinstimmen - dann kann ja auch der ganze Kram, der mir nicht passt richtig sein.

Mittwoch, 11. April 2012

Konsum und Klamotten

Heute habe ich endlich mal was brauchbares im Abfall vom Supermarkt gefunden! Hatte schon ein paar mal geguckt, aber bisher passte das nicht. Ich schätze mal, der eingeschweißte Kuchen würde noch Wochen essbar sein, ohne zu schimmeln. Aber das werde ich wohl nicht herausfinden, wenn ich ihn vorher aufesse.

Vorgestern habe ich einen Artikel in der Zeit gelesen. Es ging um die Textilindustrie in Indien, die gefühlt mehr als die Hälfte der weltweiten Nachfrage produziert. Ich musste Buße tun für das Shirt, dass ich bei "KACK - dem Textieldiscount" gekauft hatte. Keine Ahnung wie die das mache, ob der Laden noch einen Trick hat noch billiger zu produzieren.

Qualität kommt von Quälen - war ein Werbeslogan von "KACK"

Auf jeden Fall kann man noch festhalten, dass es sich nicht um geheimes Wissen handelt. Das ZDF hat bereits berichtet.
Hungerlöhne für Billigklamotten [4:59 min]
Die Lohnsklavin [28:44 min]

Montag, 9. April 2012

Fasten

Ostern ist rum! DER HERR IST AUFERSTANDEN! Und das ändert sich auch nicht mehr! Und mit Ostern ist auch die Fastenzeit vorbei.
Die Wochen ohne Facebook Login waren sehr angenehm. Weniger Ablenkung, weniger Stuss. Kann mich nicht genau erinnern, wann ich das letzte mal derartig verzichtet habe - aber für mich war es ein Gewinn. Und nächstes Mal fällt irgendwas anderes aus. Um mal zu sehen, wie gut es sich ohne Lebt  - Fleisch könnte das nächste sein. Noch tut der Gedanke weh, aber was solls!
Ansonsten verzichte ich seit Wochen darauf Schokolade zu kaufen. Da ich noch welche Zugesteckt bekomme, ist es kein Null-Konsum. Aber seit ich diesen ARD Bericht über die Produktionsbedingungen von Kakao gesehen habe, will ich gar keine (unfaire) Schokolade mehr kaufen! Und dass soll auch so bleiben, egal ob Fasten Zeit oder nicht.

Eine ganz kurze Fassung vom ZDF gibt es hier.
Und wie gut es funktionieren kann, zeigen die Briten.