.

.

Donnerstag, 23. August 2012

Das Freakstock ist schon lange rum. Mitreißende Bands gab es wenige. Erfüllende Godis habe ich auch nicht gefunden (wie sollte ein Gottesdienst auch in mich rein gehen?!). Die erhofften Gesprächspartner bekam ich auch nicht zu fassen. Aber ich entdeckte hilfreiche Seminare und Workshops. Und 'zufällig' fand ich einen Gesprächspartner, der zu allem wichtigen was zusagen hatte - ohne zu labern! Daraus ergibt sich eine neue Perspektive, die ich nächste Woche auschecken werden. Es scheint mir Zeit zu sein weiter zu ziehen - und vielleicht komme ich diesmal an.

Mittwoch, 1. August 2012

Fängt weiter

Manches hört auf. Anderes fängt an. Vieles geht weiter.
Ich fahre gleich zum Freakstock - und mein Mädchen kommt nicht mit. - Sie ist auch nicht mehr mein Mädchen.

Montag, 11. Juni 2012

Endlich habe ich eine halbe Stelle. Und endlich habe ich Urlaub gehabt. Ich habe tatsächlich mehr Zeit zum Leben. Und das mache ich irgendwie auch. Nur irgendwie anders als ich es mir gedacht hatte. Es kommt mir vor, als wenn ich ziemlich im hier und jetzt angekommen bin. Ich lebe den Tag, wie es sich gerade anbietet, gucke welche Möglichkeiten in der nächsten halben Woche da sind und lasse es auf mich zu kommen. Dabei verblassen meine Planungen und Ideen von der Zukunft. Das könnte ganz gut sein, weil ich so weniger von meinen eigenen Vorstellungen festgelegt bin. Das ist aber auch ein bisschen gruselig, weil ich einfach ungefähr gar nix mehr anpacke von dem, was mal auf meiner Agenda stand. - Unheimlich...
Letztes Wochenende war ich als Mitarbeiter bei Vineyard Psalmkultour 2012 in Hannover dabei. Mit dem Aufbau und Abbau war mein Job im wesentlichen getan, so dass ich mir schön drei Seminare reinflöten konnte. Ich habe eine volle Packung abbekommen an dem Tag. Wen Tränen ein Qualitätsiegel sind, dann war es ein verflixt hochwertiger Tag! Ich habe zum ersten Mal so annähernd richtig kapiert, was es bedeuten könnte ein Königskind Gottes zu sein. Geliebt und angenommen zu sein, ohne Leistungen und Vorbedingungen. Ja, ich habe das schon sehr oft gehört, aber wohl erst sehr spät kapiert. Aber lieber spät als gar nicht. Nun gilt es dieses Bewusstsein wach zu halten und aus dieser Erkenntnis zu leben - nich' als Leistung, einfach weil ich es kann und es geil befreiend ist.

Dienstag, 29. Mai 2012

Wie gut, dass ich heute nichts machen muss! So kann ich mich einfach trollen, unanständig lange pennen, joggen, mit Gott reden und die Gitarre zur Hilfe nehmen. So ungefähr sieht mein Tagesablauf heute aus. Und wohl auch der Plan für die nächsten Wochen. Auch wenn das kein großartiger Plan ist. Aber nun habe ich eine halbe Arbeitsstelle. Eben mit dem Ziel wieder mehr Zeit zu haben - zum Leben. Und da habe ich eben musizieren, malen, beten, reisen etc. vermisst. Nun gibt es neue Freiräume, die ich mir einteilen kann.
Letzte Woche war ich auf dem Willo Freak. Das so genannte Familientreffen der Freakbewegung. War mal ein guter Einstieg in meine Urlaubszeit - raus kommen und was anderes machen. Zeit mit meinem Mädchen am Stück, Zeit für Lobpreis, Gelegenheit zum Leute treffen. Natürlich kann man einfach reinplatzen, dazwischen stolpern und dabei sein. Aber ganz so einfach werde ich nicht Teil einer Familie. Aber wie bei anderen Familien muss das wohl wachsen.
Der Urlaub ist leider aber auch schon wieder rum und so geht das mit dem Arbeiten weiter. Und da stellt sich mir dir Frage wie setzte ich das um: 

Wie beneidenswert glücklich ist der, der nicht auf den Rat von Gottlosen hört, der sich an Sündern kein Beispiel nimmt und nicht mit Spöttern zusammensitzt?!


Die Bibel Psalm 1,1

Ok, ich lasse mal die exegetische Bedeutung außer Acht, aber wie kann ich denn mit den Kollegen Zeit verbringen und in Kontakt bleiben, wenn ich mir nicht dieses ätzende, sinnlose und herablassende Gelaber anhören will?

Donnerstag, 26. April 2012

Lernprozess

Und wieder ist es passiert. Ich bin unfair und unfreundlich zu meinem Mädchen. Es knirscht und knistert. Und ich bekomme die Augen geöffnet und erkenne (ansatzweise) wie seltsam mein Denken ist und was schief läuft.
Wir denken über unsere Träume vom Leben nach. Und sie haut Worte auf den Tisch, die ich schon lange vergessen und nicht mehr im Blick hatte. Sowas wie "Leichtigkeit des Seins", oder etwa "im Einklang mit Gott unterwegs sein", "Zufriedenheit" hatte ich noch im Ohr.
Und dann schickt sie mich ins Theater zum General des Himmels. Es ist zum heulen! Ich sehe wie krass wir uns im Miteinander verletzen können. Merke wie schwer es mir fällt Gott und Jesus einfach zu lieben. Höre Sätze wie "Durch getrocknete Tränen schauen wir mit Augen der Sehnsucht auf...". - und merke wie da immer noch der Hunger ist, auch wenn ich ihn nicht immer spüre.