Ach nee, what schön!
Dieses Wochenende sind wir als Comunity ausgeflogen. Gar nicht weit, nur kurz hinter Berlin, aber dafür direkt an' Kanal. Da konnte ich einfach immer wann ich wollte (wenn ich denn wollte) mal eben ins Wasser springen, oder fix mit dem Kanu los fahren. Allerdings war bei diesem Wetter deutlich mehr im Wasser als überm Wasser angesagt. Wat soll man auch am heißesten Wochenende des Jahres machen?
Ok, Nudeln essen, grillen und Waffeln backen sind auch Möglichkeiten. Aber inetressanter waren die Einheiten, in denen wir darüber nachgedacht habe, wo es mit der Polylux Comunity in den nächsten Jahren hingehen soll und was uns wichtig ist. Und auch konkret zu gucken, wo wir als nächstes den Schwerpunkt setzen und wo wir noch Kräfte reinstecken können. Ich finde solche Treffen unglaublich spannend. Wir sind eine Einheit vor dem Herrn und wir wollen was verändern. Geil! Und ich darf Teil davon sein. Sexy geil! (Wie manche Kids hier sagen.) Auch fein ist es dann mal einfach so beim Singen von Lobpreisliedern rum zu heulen.
(Das Haus in dem wir waren kann ich guten Gewissens empfehlen!)
Sonntag, 28. Juli 2013
Sonntag, 14. Juli 2013
Fortschrit (Gottesbild, Selbstbild und Job)
Alleine wegen der Bücher, die ich gefunden habe, hat es sich gelohnt hierher zu ziehen. In fremden Bücherregalen kann ich ja immer wieder Titel finden, auf die ich von selbst nie gekommen wäre.
Da fragt das eine Buch doch provokativ, warum es so selten in Predigten etwas über Pornographie zu hören gibt und ob es vielleicht daran liegt, dass die Predigten keine Antworten haben und sich deshalb lieber ausschweigen. Klingt plausibel für mich. Aber ich bin dafür einen Weg aus der Sprachlosigkeit zu finden.
Und das andere Buch heißt ja einfach nur "He loves you". Das Gott mich liebt ist ja nun rein von der Information her keine Neuheit für mich. Und doch. So wie es dort geschrieben ist, erreicht mich diese Wahrheit auf eine Weise wie nicht zuvor. Das hat auf jeden Fall das Potential mein Gottesbild nachhaltig zu verändern. Und wenn das die Grundlage ist, dann dürfte auch einiges andere angepasst werden.
Trivialer aber auch nicht unbedeutend ist der Umstand, dass die Zeit der Überlandfahrten zu ende geht und ich sesshaft werde. Den Job im Krankentransport und die Hose mit den Reflexstreifen hänge ich an den Nagel.
Da fragt das eine Buch doch provokativ, warum es so selten in Predigten etwas über Pornographie zu hören gibt und ob es vielleicht daran liegt, dass die Predigten keine Antworten haben und sich deshalb lieber ausschweigen. Klingt plausibel für mich. Aber ich bin dafür einen Weg aus der Sprachlosigkeit zu finden.
Und das andere Buch heißt ja einfach nur "He loves you". Das Gott mich liebt ist ja nun rein von der Information her keine Neuheit für mich. Und doch. So wie es dort geschrieben ist, erreicht mich diese Wahrheit auf eine Weise wie nicht zuvor. Das hat auf jeden Fall das Potential mein Gottesbild nachhaltig zu verändern. Und wenn das die Grundlage ist, dann dürfte auch einiges andere angepasst werden.
Trivialer aber auch nicht unbedeutend ist der Umstand, dass die Zeit der Überlandfahrten zu ende geht und ich sesshaft werde. Den Job im Krankentransport und die Hose mit den Reflexstreifen hänge ich an den Nagel.
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Freitag, 28. Juni 2013
(nicht) Erwachsen werden? lieber Jünger
"Ich mache ja eine Menge Blödsinn mit, aber erwachsen werden gehört nicht dazu." So sagen wir in Westeuropa gerne mal. Gestern hat der kleine Nachbarsjunge mein Alter großzügig auf 61 geschätzt. Und ich schätze, damit bin ich für die Kids von heute schon fast tot, egal was mein Perso über mein Alter sagt.
Aber was heißt es erwachsen zu sein? Heißt es artig arbeiten zu gehen, Geld nach Hause zu tragen und am Wochenende lethargisch herum zu hängen oder bescheiden einem Hobby zu frönen? Heißt es in Bausparverträge und Riesterente zu investieren? Heißt es sich auf Job und Ort so festzulegen, das nix anderes mehr möglich ist? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann würde ich wohl gerne verzichten.
Oder heißt erwachsen werden etwas anderes? Geht es darum selbstständig zu sein und sich verantwortlich ums eigene Leben zu kümmern. - Auch um Wohnung und Einkommen. Heißt es selbst zu Entscheiden, die Konsequenzen zu tragen und Verantwortung zu übernehmen? Gehört es dazu sich zu engagieren, sich Menschen und Umständen zu verpflichten, auch verbindlich zu leben. Ist das Abenteuer bei dem man neue Dinge ausprobiert ein Teil davon? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann kann ich mich wohl darauf einlassen.
Unter Umständen mag das Ergebnis recht ähnlich aussehen. Aber das Lebensgefühl ist vermutlich und hoffentlich ein anderes. Solche Veränderungen und Prozesse gehören wohl zum älter werden dazu.
Aber viel lieber möchte ich Jünger werden. Also nicht im Sinne von jung sein (das wäre auch nicht schlecht), sondern in der Richtung von älter werden. Noch viel mehr prozesshaft. Nicht nur dabei stehen zu bleiben Jünger zu sein sonder immer mehr Jünger werden.
Aber was heißt es erwachsen zu sein? Heißt es artig arbeiten zu gehen, Geld nach Hause zu tragen und am Wochenende lethargisch herum zu hängen oder bescheiden einem Hobby zu frönen? Heißt es in Bausparverträge und Riesterente zu investieren? Heißt es sich auf Job und Ort so festzulegen, das nix anderes mehr möglich ist? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann würde ich wohl gerne verzichten.
Oder heißt erwachsen werden etwas anderes? Geht es darum selbstständig zu sein und sich verantwortlich ums eigene Leben zu kümmern. - Auch um Wohnung und Einkommen. Heißt es selbst zu Entscheiden, die Konsequenzen zu tragen und Verantwortung zu übernehmen? Gehört es dazu sich zu engagieren, sich Menschen und Umständen zu verpflichten, auch verbindlich zu leben. Ist das Abenteuer bei dem man neue Dinge ausprobiert ein Teil davon? Wenn das erwachsen sein ausmacht, dann kann ich mich wohl darauf einlassen.
Unter Umständen mag das Ergebnis recht ähnlich aussehen. Aber das Lebensgefühl ist vermutlich und hoffentlich ein anderes. Solche Veränderungen und Prozesse gehören wohl zum älter werden dazu.
Aber viel lieber möchte ich Jünger werden. Also nicht im Sinne von jung sein (das wäre auch nicht schlecht), sondern in der Richtung von älter werden. Noch viel mehr prozesshaft. Nicht nur dabei stehen zu bleiben Jünger zu sein sonder immer mehr Jünger werden.
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Sonntag, 23. Juni 2013
Was Neubrandenburg zu bieten hat und was nicht
Eigentlich ist das ja eines der Dinge die ich zu erst tue: durch die Stadt strolchen und gucken, was es gibt. Aber die Erstbegehung habe ich ja schon mal bei einem Besuch angerissen und ansonsten kutsche ich ja professionell den ganzen Tag durch die Stadt. Und war die Neugierde bisher ausreichend befriedigt. Aber dieses Wochenende habe ich mich doch mal aufgemacht. In der Innenstadt gibt es deutlich mehr Geschäfte für Damenmode, als ich brauche. Alles andere hält sich arg in Grenzen. Aber das ist für mich nicht so das Problem, viel kaufen will ich gerade ja eh nicht, also Grundziepiell nicht und da ich zur Zeit quasi aus'm Rucksack lebe sowie so nicht.
Viel geiler und beeindruckender sind hingegen die Naherholungsmöglichkeiten. Die sind nämlich tatsächlich in der Nähe und der ganzen Stadt erreichbar. Um den nahen Reitbahnsee bin ich schon unzählige Runden gelaufen und drin geschwommen bin ich auch schon. Auch im Tollensesee, Undansonsten gibt es ja noch Bachläufe und Flüsse und ein bisschen Park in der Stadt und die alten Wallanlagen. Reichlich grün, dass bei diesem Wetter wundervoll ist. Die Amis wären beeindruckt. Und das ganze geht ja schon los, wenn ich nur aus dem Fenster gucke. Vom neunten Stock und oben auf dem Datzeberg kann ich ganz schön weit gucken und finde es hübsch.
Viel geiler und beeindruckender sind hingegen die Naherholungsmöglichkeiten. Die sind nämlich tatsächlich in der Nähe und der ganzen Stadt erreichbar. Um den nahen Reitbahnsee bin ich schon unzählige Runden gelaufen und drin geschwommen bin ich auch schon. Auch im Tollensesee, Undansonsten gibt es ja noch Bachläufe und Flüsse und ein bisschen Park in der Stadt und die alten Wallanlagen. Reichlich grün, dass bei diesem Wetter wundervoll ist. Die Amis wären beeindruckt. Und das ganze geht ja schon los, wenn ich nur aus dem Fenster gucke. Vom neunten Stock und oben auf dem Datzeberg kann ich ganz schön weit gucken und finde es hübsch.
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Sonntag, 16. Juni 2013
Selbstgerechtes Arschloch?
Kann man für Korrektnes bestraft werden? Kann man richtiges so richtig falsch machen, dass es falsch ist?
Ich habe mich mal wieder dafür entschieden in der neuen Firma so korrekt wie möglich zu arbeiten. Ein Kollege wollte mir was erklären, aber ich erwiderte ihm, dass ich das so nicht machen werde / kann, weil der offizielle Text was anderes sagt. Beim checken habe ich auch fest gestellt, dass die eine Taschenlampe nicht funktionierte. Nach dem wechseln der Batterien fragte ich wo denn die alten hin sollen. Und der selbe Kollege stand daneben und meinte einfach in den Müll. Und reflexmäßig protestierte ich laut. - Ob wir noch Freunde werde weiß ich nicht.
Aber was ist das denn für eine scheiß Selbstgerechtigkeit in mir dem anderen vorzuhalten, dass das falsch ist was er macht, und mich dann innerlich noch daran zu weiden.
Ich habe mich mal wieder dafür entschieden in der neuen Firma so korrekt wie möglich zu arbeiten. Ein Kollege wollte mir was erklären, aber ich erwiderte ihm, dass ich das so nicht machen werde / kann, weil der offizielle Text was anderes sagt. Beim checken habe ich auch fest gestellt, dass die eine Taschenlampe nicht funktionierte. Nach dem wechseln der Batterien fragte ich wo denn die alten hin sollen. Und der selbe Kollege stand daneben und meinte einfach in den Müll. Und reflexmäßig protestierte ich laut. - Ob wir noch Freunde werde weiß ich nicht.
Aber was ist das denn für eine scheiß Selbstgerechtigkeit in mir dem anderen vorzuhalten, dass das falsch ist was er macht, und mich dann innerlich noch daran zu weiden.
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