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Sonntag, 15. Dezember 2013

Zeit abgelaufen.

Wenn mein Mädchen nicht mit mir redet kann ich die Zeit ja mal wieder nutzen und hier was schreiben. Telefon ist gerade das Medium über das wir den Kontakt halten. Und da für muss fast jeden Abend eine gute Portion Zeit herhalten. Ich habe zwar die Disziplin am nächsten Morgen früh aufzustehen. Aber beim Beenden der Telefonate bin ich weniger konsequent, was zu Konsequenz hat, dass die Nächte kurz sind.
Diesen Monat arbeite ich nur von Montag bis Mittwoch - aber eben das ganze Wochenpenseum. Das ist sehr anstrengend und hinter her geht echt nicht mehr viel. Dafür kommt das Wochenende schneller. Da warte ich auch jeden Tag sehnlichst drauf, damit ich endlich wieder Zeit haben, zum Beispiel für die Hausaufgaben.
Auch Weihnachten kommt näher und ich freu mich drauf, wenn es vorbei ist. Es gibt so vieles vorzubereiten und zu organisieren. Und ich versuche manches einfach zu verdrängen. Mal sehen ob es klappt.

Mittwoch, 20. November 2013

Schwer engagiert (privat, im Studium und im Job)

Jap! Ich habe es getan. Wir sind nun ver-lobt. Auf englisch würde man wohl engaged sagen, was ähnlich wie engagiert klingt und die Sache auch ziemlich gut trifft. Sich voll und ganz in der einen Beziehung einbringen und engagieren. Da arbeiten wir dran und da ist auch noch einiges zu tun. Pläne werden gedreht und gewendet aber Termine gibt es keine.
Es gibt ja auch noch viel anderes zu tun. Diese Woche sind drei extra Veranstaltungen an der Hochschule. Das heißt mir wird jeden Tag dort ab 8 Uhr Programm geboten. Aber nicht nur das auch auf der Arbeit sieht man mich gerne jeden Tag bis 19 Uhr. Das sind lange Tage und kurze Abende, an denen nur etwas Zeit für Hausaufgaben, Essen und Telefonate bleibt.

Eine spannende und anstrengende Zeit. Etwas weniger Trouble wäre mir lieber.

Montag, 4. November 2013

Schwer was los

Einmal im Monat schreiben? Nein, dass ist keine Absicht, sondern ereignet sich einigermaßen zufällig. Und wie es mir schon öfter passiert ist, gibt es viel zu tun und wenig zu berichten. - Da kann das schon mal ein paar Wochen dauern.

Seit einigen Tagen habe ich nun ein eigenes Provisorium für Internet und Telefon zu hause. Das ist schon praktischer, wenn ich nicht mehr alle Mails in der Hochschule checken muss oder die Option besteht raus zu telefonieren. Bis der eigentliche Anschluss geschaltet und die Nummer vergeben wird, wird es wohl noch etwas dauern. Der Netzbetreiber hat es wohl nicht eilig den Konkurrenten zu bedienen und solange hole ich mir meine Daten aus der Luft.

So ganz das Studentenleben habe ich nicht. Ich bange zwar noch um den BAföG Antrag (für den gerne gebetet werden darf), denn im letzten Monat habe ich doppelt so viel ausgegeben wie rein bekommen. Also bei den Finanzen kann ich das Klischee bedienen. Bei Zeit eher nicht. Fast jeden Tag darf ich um 8 Uhr am Morgen in der Hochschule sein. Das ist früh, gibt aber Rhythmus und die Möglichkeit für andere Aktivitäten. Nur zum Chillen bleibt wenig Freiraum.

Dieses Wochenende war ich mit den anderen Polyluchsen schwer mit Umzug beschäftigt. In zwei Tagen haben wir ein ganzes Haus aufgehübscht und an einem Tag den Umzug einer sechsköpfigen Familie durchgezogen. Hinterher waren wir alle ziemlich platt. Aber nun wohnt (fast) die ganze Community in Neubrandenburg! Das ist Grund zur Freude, denn die Wege werden kürzer und die Möglichkeiten vielfältiger.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Student

Das Einrichten und Umbauen vom Leben geht weiter. Sehr schön ist schon mal, dass ich einiges an Papierkram, der liegen geblieben war aufarbeiten und sortieren konnte. Das ist eine gute Grundelage um in Zukunft schneller etwas zu finden und es leichter zu machen neue Dokumente ab zuheften.
Ich habe jetzt auch ungefähr alle Daten von meinen alten Computern gesichert. Das übersichtliche Archivieren steht leider noch aus.

Was aber ganz neu ist und frisches zu ordnendes Material reinbringt ist das Studium. Ich habe es bis eben ja selber kaum für wahr gehalten, aber nun bin ich tatsächlich Student! Im Anbetracht der Tatsache, dass sich hier gut Soziale Arbeit studieren lässt habe ich die Möglichkeit einfach mal versuchsweise in Angriff genommen. Und siehe da, ich bin problemlos reingekommen. Bis hier hin alles ganz einfach und wenn ich das hier durchziehe eröffnet es die Option tatsächlich mal etwas mehr Geld zu verdienen. Das ist hier nicht ganz einfach und wenn ich BAföG bekomme, ist das wohl erstmal einfacher als arbeiten. ;-)
Auf jeden Fall ist das schonmal eine sehr interessante Erfahrung, auf die ich nicht hätte verzichten wollen. Es ist für mich nicht ganz so aufregend wie die Kommilitonen, die zehn Jahre jünger sind als ich. Aber es ist doch eine eigene Welt, in der wir uns ersteinmal zurechtfinden müssen. Und es macht bisher definitiv ein ganz eigens Lebensgefühl. Ich kann erahnen, warum es so eine prägende Zeit ist.

Für mich ist es sehr angenehm diese Atmosphäre zu erleben. Ich genieße es in einem Umfeld unterwegs zu sein, in dem Geld für gute Ausstattung zur Verfügung steht. Ich fühle mich wohl mit dem was ich bisher an Arbeitsmethode mitbekommen habe: genauer hingucken, sehen was dahinter liegt, genaues Kommunizieren.

Sonntag, 1. September 2013

Ankommen


So langsam wird es. Ich finde meinen Platz, nehme ihn ein und gestalte ihn mehr und mehr. So habe ich letzte Woche eine weitere Wagenladung Kram von Oldesloe nach Neubrandenburg verbracht. Das heißt einerseits, dass ich vieles sortieren muss, auf der anderen Seite habe ich mehr Möglichkeiten mich einzurichten. Das Thema mit Internet und Telefon in der Wohnung ist auch noch lange nicht abgeschlossen. Aber durch die provisorische Lösung habe ich momentan mehr Freiheiten und zum Telefonieren und die Chance wieder zu mailen.
Der Job als Telefonmann geht auch immer besser. Ich weiß täglich mehr und kann den Kunden kompetenter und schneller helfen. Das ist durchaus angenehm. Und doch bin ich froh, dass ich zurzeit keine acht Stunden arbeiten muss, denn nach etwa fünf Stunden reicht es mir oft.
Und heute nach dem Gottesdienst durfte ich auch merken, dass ich nicht das erste Mal hier bin und nicht mehr alles erklären und mich fünfmal vorstellen muss, sondern mit bereits bekannten ins Gespräch einsteigen kann.